Wilhelm Friedemann Bach galt als einer der größten Orgel- und Klaviervirtuosen seiner Zeit. Die Grundlagen für diesen Ruf schuf er bereits in jungen Jahren, vornehmlich während seiner Amtszeit als Organist der Dresdner Sophienkirche. In den 1740er Jahren sind zudem mehrere öffentliche Auftritte W. F. Bachs als Cembalovirtuose in Leipzig nachgewiesen, während in Dresden seine Teilnahme an musikalischen Soireen in Adelshäusern und vielleicht auch bei Hofe anzunehmen ist. Kompositorische Erträge dieser Auftritte sind seine brillanten Cembalokonzerte, von denen das in g-Moll hier erstmals eingespielt wurde. Eine Sonate und ein Trio ergänzen die immer noch recht lückenhafte Diskographie des ältesten Bach-Sohnes.