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Ludwig van Beethoven
Ausgewählte Handschriften in Faksimile-Ausgaben
Diabelli-Variationen
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Die Faksimile-Ausgabe der Diabelli-Variationen op. 120

   


Carus 47.319

Ausgewählte Stellungnahmen von Künstlern zum Faksimile der Diabelli-Variationen (in: appassionato, November 2011):

„Die beiden Faksimlie-Bände der Diabelli-Variationen sind sehr schön geworden, und die Kommentare sind bewundernswert. Ich bin froh, sie zu besitzen.“
(Alfred Brendel)

„Ich finde die Faksimile-Ausgabe unbeschreiblich schön und eine große Inspirationsquelle, die mir für die Erarbeitung meiner Interpretation wertvolle Dienste geleistet hat.“
(András Schiff)

 

Blick aufs Manuskript (2,5 MB)

Beethovens Werkstatt-Manuskript zu seinem letzten großen Klavierwerk, seinem bedeutendsten Variationszyklus, den in vielfacher Hinsicht außergewöhnlichen Diabelli-Variationen op. 120, konnte 2009 vom Beethoven-Haus Bonn erworben werden. Namhafte Künstler, zahlreiche öffentliche und private Förderer ermöglichten in einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion diesen spektakulären Ankauf. Die Faksimile-Ausgabe macht dieses bedeutende Autograph Beethovens, das sich zuvor in Privatbesitz befand, erstmals allen Interessierten zugänglich: Musiker, Wissenschaftler, Musikliebhaber und bibliophile Sammler können sich auf individuelle Weise diese faszinierende Werkstatt-Handschrift aneignen.

Das einzigartige Autograph umfasst 86 beschriebene Seiten. Es enthält im Anschluss an das vorgeschaltete Blatt mit dem vorgegebenen Diabelli-Thema den vollständigen Zyklus von 33 Variationen einschließlich einiger Einlageblätter. Beethovens kompositorische Schaffensweise lässt sich anhand intensiver Korrekturen, tiefgreifender konzeptioneller Änderungen und minutiöser redaktioneller Detailarbeit bis in feinste Nuancen erkennen. Das komplette Autograph diente als mittelbare Stichvorlage für die 1823 im Verlag Cappi und Diabelli in Wien erschienene Originalausgabe.

Der 2. Teilband der Faksimile-Ausgabe enthält die Wiedergabe eines Exemplars dieser Originalausgabe, das Beethoven eigenhändig mit einer Widmung für den fürstlich Lobkowitzischen Kassabeamten Wenzel Kaspar von Damm versehen hat. Damit stehen zwei authentische Quellen für einen direkten Vergleich zur Verfügung.
In seinem Begleitkommentar situiert William Kinderman das Autograph im werkgenetischen Kontext von mehr als einem Dutzend Skizzen- und Entwurfshandschriften. Die Struktur des Autographs, seine besonderen Schreibmerkmale und einige textkritische Probleme werden von Michael Ladenburger und Bernhard R. Appel erläutert.

 

Sichern Sie sich hier ein Exemplar dieser limitierten Auflage - zwei Faksimile-Ausgaben im Schuber für 148.00 €:

  • Faksimile des Autographs NE 294 im Besitz des Beethoven-Hauses, Bonn (ca. 92 S. farbiges Faksimile)
  • Faksimile der Erstausgabe mit autographer Widmung des Komponisten (Sammlung H. C. Bodmer HCB BMd4) im Besitz des Beethoven-Hauses, Bonn (ca. 72 S. Reprint)

Mit einem Geleitwort von Kurt Masur. Kommentare von William Kinderman, Michael Ladenburger und Bernhard R. Appel. Veröffentlichungen des Beethoven-Hauses, Bonn. Reihe III, Ausgewählte Handschriften in Faksimile-Ausgaben, hg. v. Bernhard R. Appel u. Michael Ladenburger, Bd. 19.

Mit Kommentar in deutsch und englisch, Notenbeispiele, Format: 34,5 cm x 24 cm (quer), Einband: Hardcover, Fadenheftung, ISBN 978-3-88188-119-7, Carus 47.319.

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