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Josef G. Rheinberger
Neuerscheinungen
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Josef Gabriel Rheinberger: Neuerscheinungen 2008


Gesamtausgabe

Band 14: Schauspielmusiken,
hrsg. v. Irene Schallhorn
Carus 50.214
Inhalt:

Musik zu Calderóns „Der Wundertätige Magus“ op. 30
  Pic, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 3 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, Tb, 2 Vl, Va, Vc, Cb
Musik zu Raimunds „Die unheilbringende Krone“ op. 36
  Pic, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, Tri/Gran Cassa/Piatti, 2 Vl, Va, Vc, Cb


Band 44: Bearbeitungen eigener Werke IV für Klavier zu vier Händen (Dramatische Musik),
hrsg. v. Irene Schallhorn
Carus 50.244
Inhalt:

Vorspiel zur Oper „Die sieben Raben“ op. 20
Sieben Stücke aus der Musik zu Calderóns „Der wundertätige Magus“ op. 30
Neun Stücke aus der Musik zu Raimunds „Die unheilbringende Krone“ op. 36


Band 41: Bearbeitungen eigener Werke I für Klavier zu vier bzw. zwei Händen (Orgelsonaten 2–10),
hrsg. v. Sebastian Hammelsbeck
Carus 50.241
Inhalt:

Orgelsonaten, bearbeitet für Klavier zu vier Händen:
  Nr. 2 in As-Dur op. 65
  Nr. 3 in G-Dur op. 88
  Nr. 4 in a-Moll op. 98
  Nr. 5 in Fis-Dur op. 111
  Nr. 6 in es-Moll op. 119
  Nr. 7 in f-Moll op. 127
  Nr. 8 in e-Moll op. 132
  Nr. 9 in b-Moll op. 142
  Nr. 10 in h-Moll op. 146
Passacaglia aus Sonate Nr. 8 op. 132,
  bearbeitet für Klavier zu zwei Händen


Band 42: Bearbeitungen eigener Werke II für Klavier zu vier Händen (Orgelsonaten 11–17),
hrsg. v. Sebastian Hammelsbeck
Carus 50.242
Inhalt:

  Nr. 11 in d-Moll op. 148
Nr. 12 in Des-Dur op. 154
Nr. 13 in Es-Dur op. 161
Nr. 14 in C-Dur op. 165
Nr. 15 in D-Dur op. 168
Nr. 16 in gis-Moll op. 171
Nr. 17 in H-Dur op. 181 (Faksimile des Autographs)

Auch nach Rheinbergers Tod im Jahr 1901 sind seine Orgelsonaten nie ganz in Vergessenheit geraten – anders als der Großteil seiner sonstigen kompositorischen Hinterlassenschaft. Und auch heute noch, wo zunehmend Rheinbergers Gesamtschaffen wieder ins Bewusstsein rückt, gehören die Orgelsonaten unverändert zu den bekanntesten und am häufigsten aufgeführten Werken des Komponisten.
Weniger bekannt dürfte sein, dass Rheinberger von fast allen Orgelsonaten (Nr. 2–17) auch Bearbeitungen für Klavier (meist) zu vier Händen vorgelegt hat. Diese sorgsam ausgeführten Arrangements, die den Sonaten durch das weiter verbreitete Klavier neue Rezipientenkreise erschließen sollten, sind nun in den Bänden 41 und 42 der Gesamtausgabe wieder zugänglich gemacht worden.
Unsere Kenntnis dieser beliebten Werkgruppe des Komponisten erfährt damit eine interessante Erweiterung. So bieten die differenzierten Angaben zur Dynamik und Artikulation in den Klavierfassungen sicher auch dem Organisten aufschlussreiche interpretatorische Hinweise. Darüber hinaus faszinieren die Arrangements aber auch als selbstständig gültige Werke, die den Originalkompositionen ganz neue, eigene Aspekte abzugewinnen vermögen. Eine lohnende Bereicherung des Repertoires für Klavier zu vier Händen!


Band 24: Sinfonie in F op. 87 („Florentiner Sinfonie“),
hrsg. v. Werner Aderhold
Pic, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 3 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Tb, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb / 50 min
Carus 50.224

Seine zweite Sinfonie begann Rheinberger während einer Italienreise, die er 1874 zusammen mit seiner Frau unternahm. Den Kompositionsauftrag erhielt er von einer Orchestergesellschaft in Florenz – ein Zeichen für die damals bereits europaweite Bekanntheit des Komponisten. Dem Partiturautograph liegt ein Gedicht seiner Frau Fanny bei, das in vier Teilen die Stimmungen bestimmter Reiseeindrücke wiedergibt, die der Sinfonie zugrunde zu liegen scheinen. Von den Zeitgenossen wurde besonders die „Schönheit des Adagio“ gerühmt. Das Werk wird hier erstmals in einer quellenkritischen Ausgabe vorgelegt.

Band 45: Bearbeitungen eigener Werke II für Klavier zu vier bzw.zwei Händen (Orchestermusik),
hrsg. von Felix Loy
Carus 50.245
Inhalt:

Wallenstein op. 10
Wallensteins Lager op. 10/3 (2hdg.)
Ouvertüre zu Shakespeares „Die Zähmung der Widerspenstigen“ op. 18
Sinfonie in F-Dur („Florentiner“) op. 87
Ouvertüre zu Schillers „Demetrius“ op. 110

Als willkommenes Hilfsmittel zum Kennenlernen neuer Musik erfüllten Arrangements für Klavier im 19. Jahrhundert gewissermaßen die Funktion unserer heutigen Tonträger. Auch Rheinberger verfasste zu vielen seiner Werke Klavierbearbeitungen meist zu vier Händen, so unter anderem zu seinen wichtigsten Orchesterwerken. Die betreffenden Arrangements werden nun in Band 45 zugänglich gemacht. Vom dritten Satz (Wallensteins Lager) aus dem „sinfonischen Tongemälde“ Wallenstein op. 10, der beim Publikum damals stets besonders gut ankam, veröffentlichte Rheinberger neben der vierhändigen auch eine zweihändige Klavierfassung, die hier ebenfalls vorgelegt wird.


Band 32: Kammermusik IV für Soloinstrument und Klavier,
hrsg. v. Bernd Edelmann und Irene Schallhorn
Carus 50.232
Inhalt:

Sonate Nr. 1 in Es op. 77
  für Violine und Klavier
Sonate Nr. 2 in e op. 105
  für Violine und Klavier
Sonate in C op. 92
  für Violoncello und Klavier
Sonate in Es op. 178
  für Horn und Klavier
Sonate op. 92
  Fassung für Violine und Klavier
Sonate op. 77
  Fassung für Violoncello und Klavier
Idylle in G nach op. 178,2
  für Violoncello und Klavier
Sonate in es op. 105a
  für Klarinette und Klavier

Hornistenherzen schlagen höher: Die in diesem Band veröffentlichte Hornsonate ist seit Beethoven einer der wenigen repräsentativen Beiträge zu dieser Gattung und war lange Zeit neben dem Klavierquartett op. 38 Rheinbergers erfolgreichstes Kammermusikwerk. Die ebenso enthaltenen Sonaten für Streichinstrument bzw. Klarinette und Klavier finden sich in guter Nachbarschaft zu den Sonaten von Brahms und Saint-Saëns. Technisch anspruchsvoll sind die jeweiligen Klavierparts, während sich die Soloinstrumente den Melodien hingeben dürfen.

Einzelausgaben

Dramatische Musik

Die sieben Raben op. 20. Oper
  Carus 50.020/03: Klavierauszug
  Carus 50.020/08: Textbuch

Nachdem bereits die Partitur der Sieben Raben im Rahmen der Gesamtausgabe erstmals im Druck erschienen ist (Carus 50.211), bieten nun auch ein revidierter Reprint des originalen Klavierauszugs und ein separates Textbuch Möglichkeiten zum Kennenlernen der ersten Oper Rheinbergers.


Orchestermusik

Akademische Ouvertüre op. 195
  Pic, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb
  Carus 50.195: Partitur
  Aufführungsmaterial leihweise

Als die Münchner Universität dem Komponisten zu seinem 60. Geburtstag im Jahr 1899 die Ehrendoktorwürde verlieh, überarbeitete Rheinberger seine im Jahr zuvor komponierte Akademische Ouvertüre, um sie (ähnlich wie sein Kollege Brahms Jahre zuvor) der Universität als Dank und „musikalische Dissertation“ zu widmen. Kompositorisch scheint sie eine Reaktion auf das Studium Bach’scher Werke zu sein. Rheinbergers Kontrapunktik besteht jedoch nicht aus abstrakten Linien, vielmehr werden die Stimmen hier Dank seiner exzellenten Instrumentationskunst „zu farbigen Bändern“ und „führen in erster Linie zu Klangerlebnissen“ (Hanns Steger).


Ouvertüre zum komischen Singspiel Der arme Heinrich op. 37
  Pic, Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb / 6 min
  Carus 50.037/10: Partitur
  Aufführungsmaterial leihweise

Die Ouvertüre zum Singspiel Der arme Heinrich komponierte Rheinberger 1870 zunächst als Stück für Klavier zu vier Händen. In der später entstandenen Orchesterfassung kann die Ouvertüre, wie Rheinberger betonte, „so gut als selbständiges Concertstück bestehen, als irgend eine andere Ouvertüre mit Lustspiel-Charakter“. In ihrem heiteren und kraftvollen, motorisch bewegten Charakter steht sie zwischen Werken wie den Italienischen Ouvertüren Schuberts und den frühen Sinfonien eines Bizet oder Gounod. Das wirkungsvolle Stück ist auch gut für Laienorchester geeignet.


Ouvertüre zu Schillers „Demetrius“ op. 110
  Pic, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 3 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, Gran Tamburo/Piatti, 2 Vl, Va, Vc, Cb / 11 min
  Carus 50.110: Partitur
  Aufführungsmaterial leihweise

Auf dem Gebiet der Orchestermusik ist Rheinberger heute ein weitgehend Unbekannter, hatte seinerzeit aber große Erfolge. Neben zwei Sinfonien und einem Klavierkonzert schrieb er u. a. drei Konzertouvertüren, von denen die zweite, 1878 komponiert, Schillers Dramenfragment Demetrius zur literarischen Vorlage hat. Die Neue Zeitschrift für Musik lobte im Jahr 1880: „Eine frisch zugreifende Hand, Sinn für interessante Harmonie und fließende Melodie zeigt sich in dem formvollendeten, brillant instrumentierten Werke ...“


Kammermusik

Streichquartett Nr. 1 op. 89
  2 Vl, 2 Va, Vc / 34 min
  Carus 50.089: Partitur
Aufführungsmaterial erhältlich

In Rheinbergers Streichquartetten verbinden sich Klangdichte und Variationskunst, die in der Nachfolge Schumanns und Mendelssohns gesehen werden können, mit Rheinbergers Sinn für Formgebung, melodische Schönheit und gediegene kontrapunktische Arbeit; seine Auseinandersetzung mit musikalischen Strömungen der Zeit zeigt sich bei dem jetzt auch als praktische Ausgabe vorliegenden ersten Streichquartett z. B. in einem wohl ironisch zu verstehenden Zitat aus Wagners Tristan-Vorspiel im Finalsatz.


Weltliche Chormusik

Die Schäferin vom Lande op. 17,2
  Coro SATB, Pfte
  Carus 50.017/20

Mummelsee
  Nr. 1 aus Zwei Gesänge op. 95
  Coro SATB, Pfte
  Carus 50.095/10

Maientau
  Nr. 2 aus Zwei Gesänge op. 95
  Coro SATB, Pfte
  Carus 50.095/20

Im Juni
  Nr. 6 aus dem Zyklus Aus Westfalen op. 130
  Coro TTBB
  Carus 50.130/60


Compact Discs

Josef Gabriel Rheinberger: Der arme Heinrich op. 37. Komisches Singspiel in Versen für Kinder.
Kinderchor der Staatsoper Stuttgart, Württembergisches Staatsorchester Stuttgart,
Leitung und Klavier: Johannes Knecht
Carus 50.037/99

Die Geschichte vom armen Waisenkind Heinrich ist im Grunde traurig. Er wird von seiner Stiefmutter mit Abneigung behandelt und dann auch noch vom Dorfpolizisten verhaftet, weil er die Katze der Nachbarin getötet haben soll. Als sich Heinrich aber als der entführte Neffe des Grafen entpuppt, wendet sich am Ende doch noch alles zum Guten. Gereimte Dialoge wechseln sich mit Musikeinlagen ab. Neben den schönen Sololiedern des armen Heinrich gibt es eine Reihe komischer, ironisch überspitzt komponierter Chöre und Ensembles. In der Interpretation des Kinderchors der Staatsoper Stuttgart unter Leitung von Johannes Knecht bietet das Singspiel Der arme Heinrich nicht nur Kindern eine spannende musikalische Unterhaltung.
Auf der CD ist zusätzlich auch die Ouvertüre in der Orchesterfassung von Rheinberger zu hören.


Anton Bruckner: Messe in e,
Josef Gabriel Rheinberger: Requiem in Es op. 84 (Weltersteinspielung)
Bläser der Kammerphilharmonie Mannheim, KammerChor Saarbrücken,
Leitung: Georg Grün
Carus 83.414

Erstmals ist hier Josef Gabriel Rheinbergers Requiem in Es op. 84 auf CD eingespielt. In einem meisterhaften A-cappella-Satz vermag Rheinberger mit einfachen Mitteln große Spannungsbögen und wirkungsvolle musikalische Momente zu erzeugen.
Der KammerChor Saarbrücken beweist einmal mehr seine Spitzenstellung und überzeugt besonders durch seine Homogenität und durch feine dynamische Schattierungen.

 

Josef Gabriel Rheinberger: Neuerscheinungen 2007


Gesamtausgabe

Band 43: Bearbeitungen eigener Werke III für Klavier zu vier Händen (hrsg. v. Barbara Mohn)
Carus 50.243
Inhalt:

Orgelkonzert Nr. 1 in F op. 137
Orgelkonzert Nr. 2 in g op. 177
Drei Stücke nach op. 167


Band 46: Bearbeitungen eigener Werke VI für Klavier zu vier Händen (hrsg. v. Felix Loy)
Carus 50.246
Inhalt:

Klavierquartett op. 38
Streichquintett op. 82
Streichquartett in c op. 89
Thema mit Veränderungen op. 93
Nonett op. 139
Streichquartett in F op. 147


Band 47: Bearbeitungen eigener Werke VII (hrsg. v. Han Theill)
Carus 50.247
Inhalt:

Klavierkonzert in As op. 94
  Fassung für zwei Klaviere
Duo für zwei Klaviere op. 149a
  nach der Suite in c op. 149
Tarantella aus der Sonate in c op. 122
  Fassung für zwei Klaviere zu acht Händen

Als willkommenes Hilfsmittel zum Kennenlernen neuer Musik erfüllten Arrangements für Klavier im 19. Jahrhundert gewissermaßen die Funktion unserer heutigen Tonträger. Auch Rheinberger verfasste zu vielen seiner Werke Klavierbearbeitungen, meist zu vier Händen. So präsentierte er z. B. die erfolgreichen Orgelkonzerte und seine beliebtesten Kammermusikwerke in dieser Form. Sein Klavierkonzert arrangierte er dagegen für zwei Klaviere, ebenso die Suite für Orgel, Violine und Violoncello. Ein Kuriosum stellt die Tarantella aus der vierhändigen Klaviersonate op. 122 in der Version für zwei Klaviere zu acht (!) Händen dar.


Band 28: Orgelkonzerte (hrsg. v. Wolfgang Hochstein)
Carus 50.228
Inhalt:

Orgelkonzert Nr. 1 in F op. 137
Orgelkonzert Nr. 2 in g op. 177
Suite in c op. 149

Die beiden Orgelkonzerte zeichnen sich durch eine eher ungewöhnliche Besetzung aus. Warnte Hector Berlioz noch vor der „gewissen Antipathie“ zwischen Orgel und Orchesterinstrumenten, so erweist sich gerade die Besetzung der drei Hörner in op. 137 als idealer Kunstgriff: Rheinberger hatte so in feiner Beobachtung die der Orgel fehlenden Farben ergänzt. Die Triofassung der Suite op. 149 erweitert das Repertoire der „sakralen Kammermusik“. Durch das von Rheinberger später ergänzte ad-libitum-Streichorchester rückt die Suite in die Nähe von Tripelkonzert und Concerto grosso, ohne diesen Typen allerdings exakt zu entsprechen.


Band 33: Kammermusik V: Werke für Soloinstrument und Orgel (hrsg. v. Astrid Bauer)
Carus 50.233
Inhalt:

Andante pastorale nach op. 98,2 für Oboe und Orgel
Rhapsodie nach op. 127,2
  Fassung für Oboe und Orgel
  Fassung für Violine und Orgel
Sechs Stücke op. 150
  Fassung für Violine und Orgel
  Fassung für Violine und Pianoforte
  Fassung für Violoncello und Orgel
Suite op. 166
  Fassung für Violine und Orgel
  Fassung für Violine und Pianoforte

Zwischen Kammermusik und konzertanter Literatur sind Rheinbergers Werke für Soloinstrument und Orgel anzusiedeln. Die Suite op. 166 und einige der Sechs Stücke op. 150 liegen auch in einer Fassung mit Klavierbegleitung vor, die das Musizieren im kleineren Rahmen ermöglicht. Für Violinisten ist besonders der Finalsatz der Suite eine interessante Aufgabe. Der Band enthält mit dem Andante pastorale und der Rhapsodie außerdem zwei Arrangements, für die Rheinberger Sätze seiner Orgelsonaten bearbeitete.


Einzelausgaben

Dramatische Musik

Das Zauberwort op. 153
Singspiel in zwei Akten für die jugendliche Welt
7 Soli, 5 Sprecher, Coro SA, Pfte 2–4hdg / 45 min
Carus 50.153: Partitur
Carus 50.153/05: Chorpartitur
Carus 50.153/99: CD


Weltliche Chormusik

Neujahrsgebet
Nr. 1 aus dem Zyklus Aus dem Sängerleben op. 85
Coro TTBB
Carus 50.085/10


Kammermusik

Streichquintett in a op. 82
2 Vl, 2 Va, Vc / 30 min
Carus 50.082: Partitur
Carus 50.082/09: Stimmenset

Thema mit Veränderungen op. 93
2 Vl, Va, Vc, [Cb] / 16 min
Carus 50.093: Partitur
Carus 50.093/09: Stimmenset

Erstmals liegen Rheinbergers Thema mit Veränderungen op. 93 und sein Streichquintett op. 82 als Stimmenmaterial vor. In den beiden Werken verbinden sich Klangdichte und Variationskunst, die in der Nachfolge Schumanns und Mendelssohns gesehen werden können, mit Rheinbergers Sinn für klar abgesteckte Satzbildung und gediegene kontrapunktische Arbeit; seine Auseinandersetzung mit musikalischen Strömungen der Zeit zeigt sich in einem Zitat aus Wagners Walküre im Finalsatz von op. 82. Zu dem bisher nur als Werk für Streichquartett bekannten op. 93 ist auch die später von Rheinberger hinzugefügte Stimme für Kontrabass ad lib. erhältlich.


Compact Disc

Josef Gabriel Rheinberger:
Das Zauberwort op. 153
Singspiel nach dem Märchen „Kalif Storch“;
Kinderchor der Staatsoper Stuttgart
Klavier und Leitung: Johannes Knecht
Weltersteinspielung
Carus 50.153/99

Rheinbergers Singspiel Das Zauberwort, frei nach dem Märchen „Kalif Storch“ von Wilhelm Hauff, hat orientalisches Flair: Der Kalif und der Großwesir von Bagdad werden durch magische List eines Rivalen in Störche verwandelt. Ein Zauberwort kann sie wieder zurückverwandeln, doch ist es ihnen entfallen … Kann die Nachteule die beiden retten? Die Geschichte vom Kalifen, dem Tuchkrämer und den Tieren, interpretiert vom Kinderchor der Staatsoper Stuttgart unter der Leitung von Johannes Knecht, bietet nicht nur Kindern eine spannende musikalische Unterhaltung.

 

 


 

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