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Kammermusik mit Orgel gehört zu den Raritäten des Musikrepertoires. Kaum ein Komponist hat sich an die reizvolle und klanglich überaus anspruchsvolle Kombination von Solostreichern und Orgel gewagt. Umso bedeutender ist der Beitrag des Münchner Hofkapellmeisters Josef Gabriel Rheinberger, der wie kaum ein anderer seiner Zeit die Klangfarben der Orgel kannte und diese für die Kunst des "wohlklingenden Tonsatzes" einzusetzen wusste. Die Suite op. 149 (ein "Klaviertrio" mit Orgel statt Klavier), die Drei Stücke aus op. 150 für Violoncello und Orgel und die Suite op. 166 für Violine und Orgel sind romantische Charakterstücke und - besonders in den Suiten - feinsinnige Adaptionen barocker Formtypen und eröffnen eine Klangwelt von besonderem Reiz.
Ludwigs wundersame Weltreise ist eine Musikgeschichte, die Kindern eingängige und gut singbare Lieder und Kanons von Beethoven nahebringen möchte. In den Erzählteil sind manche Begebenheiten aus Beethovens Leben und einige Informationen zu den Liedern eingeflossen. Wichtiger Bestandteil dieser CD ist der Playback-Teil, der all jenen eine Hilfestellung sein soll, die diese Lieder und Kanons ohne Notenkenntnisse mit Kindern lernen und singen wollen.
Als Schwiegersohn von Johann Sebastian Bach hatte Johann Christoph Altnickol, der 1749 Bachs Tochter Elisabeth Juliana Friederica geheiratet hatte, engen Kontakt zur Bach-Familie. Einige Zeugnisse des Schwiegervaters sind erhalten und bescheinigen dem Komponisten und Organisten Altnickol „ganz besondere Geschicklichkeit“. Nur ein geringer Teil von Altnickols kompositorischen Schaffen ist allerdings überliefert: Abgesehen von einigen wenigen Instrumentalwerken handelt es sich dabei um einen kleinen Bestand an geistlicher Musik – darunter die für ihre Zeit typische Kyrie-Gloria-Messe in d – der fast vollständig auf dieser CD vorzufinden ist, meist als Weltersteinspielungen. In seinen Werken steht Altnickol mal mehr mal weniger merklich in der Schülerschaft Bachs, am deutlichsten sicherlich in der Choralmotette Befiehl du deine Wege. Dabei verleiht Altnickol einigen Versen eine dem galanten Stil zuneigende liedhaft-gefühlvolle Note, die einen reizvollen Kontrast zum hochbarock-polyphonen Stil der übrigen Sätze darstellt. Der Norddeutsche Figuralchor und Musica Alta Ripa unter der Leitung von Jörg Straube präsentieren sich als äußerst wacher und homogen musizierender Klangkörper und stellen gekonnt die unterschiedlichen Facetten der Werke heraus.
In den 1770er Jahren dürfte Johann Christian Bach zu den erfolgreichsten und wohlhabendsten Musikern in ganz Europa gehört haben: Der jüngste Bach-Sohn gilt als das im 18. Jahrhundert international gesehen berühmteste und erfolgreichste Mitglied der Bach-Familie. Sein Ruhm verblasste, so will es scheinen, aber noch zu Lebzeiten – heute ist er vielen nur noch als Wegbereiter Mozarts bekannt. Die Einspielung von fünf seiner Orchesterkompositionen – als Fortsetzung der CD-Reihe mit Instrumentalmusik der Bach-Söhne – zeigt aber eine zu Unrecht vergessene Musik, die einen durchaus eigenständigen Geist atmet. Ähnlich wie Mozart verstand es der „Mailänder“ oder später „Londoner Bach“, seine vielen unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen in seine Werke einfließen zu lassen und damit einen eigenen Stil zu begründen. Johann Christian Bach bevorzugte in seinen Kompositionen farbige Instrumentierungen und experimentierte mit verschiedenen Soloinstrumenten; seine Werke sind von der noblen Eleganz und Kantabilität der italienischen Opernarie geprägt. Von späteren Musikergenerationen wurde Bach oft vorgeworfen, dass er sich das Komponieren zu leicht gemacht hätte. Die hier eingespielten Werke zeigen deutlich: Jedes Stück ist ein inspiriertes Original großartiger Musik – und Glanzstücke für das Freiburger Barockorchester, das seinen Markenzeichen – hohes spielerisches Niveau, Experimentierfreudigkeit und Spielleidenschaft – auch mit dieser CD eine weiteres Mal in höchstem Maße gerecht wird.
Solomon (1749) gehört zu der Serie von meisterhaften Oratorien, die Händel seit 1749 komponiert hatte. Obgleich es nicht, wie andere Händel-Oratorien, auf aktuelle politische Begebenheiten anspielt, so hat doch auch dieses Werk einen Bezug zu seiner Gegenwart: Händel huldigt einem klugen und gläubigen Herrscher aus der Antike – und damit aber auch dem goldenen Zeitalter Englands und seinem König, George II. Mit seiner farbenprächtigen, fein abgestimmten Instrumentierung, den effektvollen Chorpartien und virtuosen Soli zeigt Solomon die gesamte Bandbreite und Vielfalt von Händels Ausdrucksvermögen. Nach der Uraufführung 1749 erfolgte sechs Wochen vor Händels Tod eine weitere Aufführung, bei der das Oratorium jedoch massiv beschnitten wurde. Die vorliegende Aufnahme präsentiert das Meisterwerk auf 3 SACDs ungekürzt und in der Konzeption, die Händel intendiert hatte, und hebt sich damit aus einer Fülle verkürzter oder umgestellter Einspielungen ab. Auf der Live-Einspielung aus der Dresdner Frauenkirche musiziert der Händel-Experte Nicholas Mc Gegan mit dem englischen Knabenchor Winchester Cathedral Choir und dem FestspielOrchester Göttingen sowie einem hochkarätigen Solistenensemble, aus dem besonders der junge Altus Tim Mead durch seine Interpretation des Solomon herausragt.
Schütz' Geistliche Chor-Music, eines seiner zentralen Werke, wurde 1648 in Dresden publiziert: im jenem Jahr, das den Dreißigjährigen Krieg beendete, der nicht nur das Leben des Komponisten auf leidvolle Weise prägte, sondern auch den völligen Zusammenbruch des deutschen Kulturlebens zur Folge hatte. In seinem ausführlichen Vorwort zu der Sammlung mit 29 fünf- bis siebenstimmigen Motetten stellte der Komponist diese als Vorbild für die Komposition ohne Basso continuo dar - aus Überzeugung, dass jeder junge Komponisten "das rechte Fundament eines guten Contrapuncts" erwerben sollte. Trotz der strengen Kontrapunktik, stilistisch gesehen ein Schritt zurück, gelingt es dem "Musicus poeticus", seinen Motetten einen stark expressiven Charakter zu geben. Schütz eng am Wort orientierte Deklamation und plastische Ausarbeitung der Textinhalte sowie die einprägsame Melodik werden in der vorliegenden Gesamteinspielung vom Dresdner Kammerchor unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann, der in diesem Jahr zusätzlich die Leitung des RIAS-Kammerchors übernommen hat, in überzeugender Weise umgesetzt.
Bei allen wichtigen festlichen Anlässen während des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche war das Blechbläserensemble Ludwig Güttler zentral zu hören. Insbesondere auch bei den jährlich stattfindenden weihnachtlichen Vespern vor der Frauenkirche. Ludwig Güttler und sein Blechbläserensemble haben jetzt in der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche weihnachtliche Bläsermusik vielfarbig und virtuos musiziert und den unverwechselbaren festlichen und innigen Klang dieses internationalen Spitzenensembles mit Werken von Gabrieli, Praetorius und Händel u.a. für die Hörer auf CD festgehalten.
Eine Begleit-CD zum Chorbuch Gregorianicher Choral dokumentiert einen Querschnitt aus dem Chorbuch – besonders hinsichtlich der Kombinationen mit Kirchenliedern und Chorsätzen. Die Werke wurden von der Choralschola der Folkwang Hochschule Essen unter der Leitung von Stefan Klöckner eingespielt.
Zum Chorbuch Lore-Ley liegt nun auch die CD vor. Sie enthält 50 der mehr als 120 Sätze des Chorbuchs, vornehmlich die eigens neu geschriebenen Sätze. Diese sind nach thematischen Gesichtspunkten geordnet. Die Einspielung mit der Kölner Kantorei unter der Leitung von Volker Hempfling vermittelt einen Höreindruck von der Vielfalt der Sätze und kann Chorleitern die Scheu nehmen vor den etwas schwierigeren zeitgenössischen Sätzen, die sich beim Hören als gut singbar erweisen. Um möglichst viele Lieder auf die CD zu bringen, wurde bei nicht wenigen Sätzen auf die Wiedergabe von mehreren Strophen verzichtet.
Endlich sind sie da: Alle Lieder der beliebten Kinderhits mit Witz 36 von Peter Schindler auf einer CD. Da hören wir von Herrn Hempels Mofa unterm Sofa oder wie man einen Osterhasenschokoladentwist auf's Parkett legt und danach geht es ab in den Hoppel Hoppel Rhythm Club. Das ist Musik für Kinder, Kindgebliebenen und alle, die das Kribbeln jetzt schon in den Beinen spüren. Da gibt es nur eines: Alle tanzen und singen mit!
Über das Leben des aus einer Erzgebirgischen Stadtpfeifer-Familie stammenden David Pohle (1624-1695) ist nur wenig bekannt: nach seiner musikalischen Ausbildung bei Heinrich Schütz, der später auch Pate seines Sohnes wurde, war er als Instrumentalist, Kapellmeister und Komponist an verschiedenen Fürstenhöfen im Norden Deutschlands tätig. Trotz seiner meist leitenden Positionen und einem umfangreichen Schaffen, das einen interessanten Einblick in die Entstehungsgeschichte der protestantischen Kirchenkantate bietet, wurde keines seiner Werke zu Lebzeiten gedruckt - sicherlich ein wichtiger Grund dafür, dass Pohle heute nur Spezialisten bekannt ist. Auf der vorliegenden CD verdienen neben einigen ausgewählten Instrumentalsonaten besonders sechs geistliche Konzerte von Pohle Beachtung. Gemeinsam mit dem Barockorchester L´Arpa festante machen sich namhafte Sänger wie Monika Mauch, Hans Jörg Mammel und David Erler für diesen fast vergessenen Zeitgenossen Tunders und Buxtehudes stark.
Über Dietrich Buxtehudes Leben von 1637 bis 1707 und die äußeren Umstände seiner Arbeit an der Lübecker Marienkirche ist wenig bekannt, mehr dagegen über die Wirkungen Buxtehudes in seiner Zeit. So weilten 1703 Georg Friedrich Händel und Johann Mattheson und im Winter 1705/1706 Johann Sebastian Bach in Lübeck, um sich bei Buxtehude in Komposition und Orgelspiel zu vervollkommnen. Johann Mattheson charakterisiert ihn als einen „hochgeschätzten Organisten“. Georg Friedrich Händel war gar an der Nachfolge Buxtehudes interessiert. Die Musiker der Capella Angelica und der Lautten Compagney haben sich mit Entdeckerfreude seinem geistlichen Vokalwerk genähert. Für ihre Arbeit war es aufschlussreich, neben Vertonungen von Choralmelodien so moderne Stile wie Concerto und Aria und Mischformen davon zu finden.
Für die Passionszeit des Jahres 1680 komponierte Dieterich Buxtehude sein größtes oratorisches Werk, den Kantatenzyklus Membra Jesu nostri und widmete diesen dem mit ihm befreundeten schwedischen Hofkapellmeister Gustav Düben. In den sieben Einzelkantaten, die prinzipiell alle dem Schema „instrumentale Einleitung – Chorsatz mit Bibeltext – Vokalsoli (Aria) mit mittelalterlicher geistlicher Dichtung – Wiederholung des Chorsatzes“ folgen, werden Füße, Knie, Hände, Seite, Brust, Herz und Gesicht des gekreuzigten Christus allegorisch gedeutet. Das Solistenensemble und der Dresdner Kammerchor finden unter Leitung von Hans-Christoph Rademann zu einer ausdrucksvollen Darbietung, die ganz dem Gestus des Textes verpflichtet ist. Abgerundet wird die CD durch zwei Weltersteinspielungen von Kantaten des Lübecker Jubilars.
Sein erstes Oratorium „Paulus“ komponierte Mendelssohn unter dem
Eindruck der von ihm selbst geleiteten Wiederaufführung von Bachs „Matthäuspassion“
(1829). Das Oratorium op. 36 war zu Mendelssohns Lebzeiten wohl sein beliebtestes
Werk, welches in ganz Europa zahlreiche Aufführungen erlebte. Robert Schumann
lobte sein „unauslöschliches Colorit in der Instrumentation“
und sein „meisterliches Spielen mit allen Formen der Setzkunst“
und beschrieb es als „Juwel der Gegenwart“.
Die Motetten von Johann Ludwig Bach nehmen innerhalb ihrer Gattung eine herausragende Stellung ein. Fest in der thüringischen Motettentradition verwurzelt, erreichen sie dennoch sonst kaum zu beobachtende Dimensionen. Das gilt auch im Blick auf die Mehrchörigkeit, die hier von der Ausnahme zur Norm erhoben wird – galt es doch, dem Repräsentationsbedürfnis eines Hofes Rechnung zu tragen. Wechselnde Besetzungen und dialogische Abschnitte tragen zum Abwechslungsreichtum der ausdrucksstarken Kompositionen bei. Ohne Zweifel bilden die Motetten des von Johann Sebastian Bach hochgeschätzten „Meininger Bach“ eine wertvolle Bereicherung des Repertoires.
Rheinbergers Singspiel, frei nach dem Märchen „Kalif Storch“
von Wilhelm Hauff, hat orientalisches Flair: Der Kalif und der Großwesir
von Bagdad werden durch magische List eines Rivalen in Störche verwandelt.
Ein Zauberwort kann sie wieder zurückverwandeln, doch ist es ihnen entfallen
… Kann die Nachteule die beiden retten? Die Geschichte vom Kalifen, dem
Tuchkrämer und den Tieren, interpretiert vom Kinderchor der Staatsoper
Stuttgart unter der Leitung von Johannes Knecht, bietet nicht nur Kindern eine
spannende musikalische Unterhaltung.
Die Kreativität in der Improvisation über Choräle oder auch die freie Improvisation im Rahmen eines Konzerts war zu Zeiten Buxtehudes und Bachs noch vor der rein technischen Fertigkeit, der wichtigste Maßstab, das Können eines Organisten zu beurteilen. Schon mit seinen Improvisationen über bekannte Weihnachtslieder (Carus 83.179) hat Kay Johannsen bewiesen, dass er diese Kunst meisterhaft beherrscht. Die Resonanz auf die erste Improvisations-CD war so hervorragend, dass nun im Jahresabstand die zweite CD folgt, diesmal mit Improvisationen zu Passion und Ostern. Der Titel „Passion“ bezieht sich vor allem auf die Leidensgeschichte Christi, aber er hat auch etwas zu tun mit der Leidenschaft, die beim Improvisieren an der wunderbaren Mühleisen-Orgel der Stiftskirche Stuttgart unweigerlich entsteht …
Im Rahmen des Buxtehude-Jahrs 2007 konzentriert sich CARUS auf dessen viel zu lange vernachlässigtes Vokalwerk. Die Serie von drei Buxtehude-Produktionen beginnt mit einer Auswahl von geistlichen Solokantaten für Sopran, von denen einige hier zum ersten Mal auf CD aufgenommen wurden. Barbara Christian Steude und der Lauttencompagney unter Wolfgang Katschner gelingt gemeinsam ein überzeugendes Plädoyer für den Vokalkomponisten Buxtehude, das dessen Bedeutung mehr als gerecht wird.
Als langjähriger Kreuzkantor hatte Homilius aufgrund der Zerstörung der Kreuzkirche
seine Hauptwirkungsstätte an der Dresdner Frauenkirche. Die Verbindung von traditioneller
Form und empfindsam bis frühklassischer Musik verleiht der Johannespassion des
Bach-Schüler ihren besonderen Wert - hier erfährt das Passionsgeschehen musikalisch
wie textlich ein neues, außergewöhnliches Gepräge. Die Rolle des Chores ist
weitgehend auf die Choräle und Volkschöre beschränkt, aber gerade bei letzteren
zeigt Homilius, warum er besonders als Chorkomponist gerühmt wurde. Kreuzkantor
Roderich Kreile präsentiert das Werk seines Vorgängers im 18. Jahrhundert mit
dem Dresdner Kreuzchor und dem Dresdner Barockorchester in einer klangprächtigen
und intensiven Einspielung auf höchsten Niveau.
"Er war ohne Widerrede unser größter Kirchenkomponist", so schrieb der Lexikograph
E. L. Gerber wenige Jahre nach Homilius' Tod 1785. Als langjähriger Kreuzkantor
hatte der Bach-Schüler Homilius aufgrund der Zerstörung der Kreuzkirche seine
Hauptwirkungsstätte an der Dresdner Frauenkirche. Die Passionskantate war im
18. und frühen 19. Jahrhundert sehr beliebt und weit verbreitet: Ihre Bekanntheit
verdankte sie auch dem Umstand, dass sie 1775 bei Breitkopf in voller Partitur
gedruckt wurde - eine seltene Ehre, die im 18. Jahrhundert nur noch einer weiteren
Passion zuteil geworden war (Grauns "Tod Jesu"). Ihr Text schildert das Passionsgeschehen
aus sehr persönlicher Sicht: Der Fokus liegt weniger auf dem Geschehen selbst,
als vielmehr auf den Gefühlen des Betrachters. Diese subjektive betroffene Erzählweise
spiegelt sich in einem sehr dramatisch geprägten Rezitativstil wider, der einen
reizvollen Kontrast zum expressiven Chorstil und den stark melodiegeprägten
Arien darstellt. Die Passionskantate kann jetzt durch die Veröffentlichung auf
SACD/CD "wiederentdeckt" werden – in einer exzellenten Interpretation mit international
renommierten Solisten, den Basler Madrigalisten und der Neuen Düsseldorfer Hofmusik
unter der Leitung von Fritz Näf.
Johann Caspar Ferdinand Fischer wirkte als Hofkapellmeister am Badischen Markgräflichen Hof in Rastatt von 1715 bis zu seinem Tod 1746 und war der bedeutendste Musiker der Rastatter Hofkapelle. Mit dieser Aufnahme durch die Rastatter Hofkapelle unter der Leitung von Jürgen Ochs ist erstmals eine klangliche Dokumentation von Fischers Kirchenmusik greifbar. Eine wahre Entdeckung!
Seit mehr als zwanzig Jahren erarbeitet der Chorleiter und Musikwissenschaftler Clytus Gottwald Transkriptionen von Klavierliedern oder Instrumentalstücken für Chor a cappella, die in ihrer an Ligeti geschulten Satzweise höchste interpretatorische Ansprüche stellen. Das SWR Vokalensemble Stuttgart stellt in einer meisterhaften Interpretation eine Auswahl davon vor.
Józef Swider gilt als ein Komponist, der die Chorsprache meisterhaft beherrscht. In seiner Musik begegnet man den verschiedensten Ausdrucksformen: intimem Lyrismus, inbrüstigem Bekenntnis, andächtigem Gebet und Choral, aber auch hymnischer Erhabenheit und dramatischer Dynamik bis hin zu Humor und musikalischem Witz.
Erst 2004 erschienen hat sich „Max und die Käsebande“ bereits als Erfolgsstück
durchgesetzt. Nun ist ebenfalls bei Carus eine CD erschienen, auf der die Geschichte
spannend erzählt und gesungen wird. Ein Hörspiel für jedes Kinderzimmer! * * *
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