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Johannes Eccard (1553–1611)
Johannes Eccard war ab 1567 Sängerknabe der Weimarer Hofkapelle und von 1571–1573 Altist an der bayerischen Hofkapelle
in München unter Orlando di Lasso, bei dem er auch Unterricht in Komposition erhielt. 1579 wechselte Eccard nach Königsberg,
wo er zunächst Vizekapellmeister war und ab 1603 offiziell zum Kapellmeister ernannt wurde. 1608 wurde er als Hofkapellmeister des
Kurfürsten Joachim Friedrich nach Berlin berufen.
Das Werk Eccards ist für die Entwicklung der protestantischen Kirchenmusik zwischen 1570 und 1620 von großer Bedeutung,
da der Typus Kantionalmotette, der Elemente des liedhaften Satzes und der Motette zusammengeführt, dem Bedürfnis nach leicht
zu realisierender Gebrauchsmusik für den Gottesdienst Rechnung trägt. Die Sammlung „Geistliche Lieder“ (1597) dokumentiert
Eccards Anliegen, im Rahmen des Kantionals nicht nur kirchlichen, sondern auch künstlerischen Ansprüchen zu genügen.
Bedeutsam für seine Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert sind die fünf- bis achtstimmigen „Preußischen Festlieder“
(herausgegeben 1642), die nach Entfaltung besonderer klanglicher Möglichkeiten suchen.
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| Freut euch und jubiliert. Chormusik zu Advent und Weihnachten
Carus 83.129, CD
Inhalt:
- Ich steh an deiner Krippen hier (Eccard) 
- Vom Himmel hoch, da komm ich her (Eccard)
... und Werke anderer Komponisten
Tommy Cockle, Sopran / Timo Bürgler, Alt / Matthias Köhler, Bariton / Petra Kruse, Harfe / Klaus Weber, Orgel / Knabenchor
Collegium Iuvenum Stuttgart / Friedemann Keck
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