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![]() Alle Werke von Johann Adolf Hasse bei Carus Zur Biographie Johann Adolf Hasse war als Komponist unbestreitbar das Idol der Epoche des Spätbarock. Seine Musik repräsentiert die letzte Pracht des Absolutismus kurz vor Anbrechen eines neuen Zeitalters, welches die radikalen Änderungen der Französischen Revolution mit sich brachte. Obwohl seine Werke fast in Vergessenheit geraten sind – nicht zuletzt gerade wegen ihrer Identifikation mit dem "Ancien Regime" – vermag Hasses grazile, klangschöne, sinnenfrohe und unverwechselbar ausdrucksvolle Musik auch heute noch zu gefallen und zu überzeugen und wird heute zunehmend wiederentdeckt. Hasse komponierte Instrumentalmusik, Kirchenmusik, Oratorien, weltliche Kantaten, Serenaden und Intermezzi; aber vor allem Opern im Stil des "Dramma per musica", wie es durch die Libretti von Pietro Metastasio geprägt worden ist. Hasses künstlerisches Schaffen umspannte fast 60 Jahre und setzte hohe Standards. Bei ihm werden sowohl stilistischer Wandel als auch die Kontinuität des Barockzeitalters deutlich. Hasse wurde im März 1699 in Bergedorf (heute ein Teil von Hamburg) geboren. Nach anfänglichem Erfolg als Sänger wandte er sich der Komposition zu. In Neapel, wo er zum Katholizismus konvertierte, war er einer der letzten Schüler Alessandro Scarlattis. 1730 heiratete er in Venedig die berühmte Sängerin Faustina Bordoni. Während seiner fast 30-jährigen Laufbahn als Kapellmeister am Dresdner Hof erfuhr das musikalische Leben dort unter seiner Leitung eine Hochblüte. Kirchenmusik Kammermusik Informationen zur Hasse-Gesamtausgabe Weitere Werke Instrumentalmusik
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