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Unbenanntes Dokument
Hans Leo Hassler (1564–1612)
Alle Werke von Hans Leo Hassler bei Carus
Biographie:
- erste musikalische Ausbildung bei Vater Isaak, später bei Leonhard Lechner
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1584 nach Venedig, Studium bei Andrea Gabrieli, Freundschaft mit Giovanni Gabrieli
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ab 1586 im Hause Fugger in Augsburg Kammerorganist von Octavian Secundus Fugger und Organist an St. Moritz
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1590 erschien Hasslers erste Sammlung „Canzonette a quatro voci“
- 1595 von Rudolf II. in den Adelsstand erhoben
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1600 für ein Jahr nebenbei Leiter der Augsburger Stadtpfeifer
- nach dem Tode von O.S. Fugger 1601 als „Oberster Musikus“ nach Nürnberg
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seit 1600 zudem Entwicklung und Herstellung von Orgelautomaten
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1608 Kammerorganist des in Dresden residierenden Kurfürsten Christian II. von Sachsen
Hasslers Werk steht an der Stilwende von der späten Renaissance-Polyphonie zu venezianisch-frühbarocker Klangentwicklung sowie (in seinen Liedsätzen) zu schlichter, liedhafter Homophonie. Seine kompositorische Vielfalt reicht vom protestantischen Choral über „alte“ polyphone und „neue“ mehrchörige Motetten bis hin zu „neuen deutschen Liedern“ und italienischen Madrigalen. Carus stellt Hassler als Komponisten kunstvoll-schlichter, überwiegend vierstimmiger Kirchenliedsätze vor.
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