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J. S. Bach und die Bach-Familie
Johann Sebastian Bach
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Johann Sebastian Bach


Alle Werke von Johann Sebastian Bach bei Carus

Stuttgarter Bach-Ausgaben
Das geistliche Vokalwerk
Instrumentalmusik
Bach for Brass

J.S. Bach: Kalendarium
Lebensstationen und Ereignisse, ausgewählte Instrumental- und Vokalwerke

1685
21. März: Geburt in Eisenach

1695
Aufnahme beim älteren Bruder Johann Christoph in Ohrdruf

1700–1702
Besuch der Michaelisschule in Lüneburg

1703
Hofmusiker und Lakai am Hof in Weimar

1703–1707
Organist an der Neuen Kirche in Arnstadt
Psalmkantate Nach dir, Herr, verlanget mich BWV 150

1707–1708
Organist an Divi Blasii in Mühlhausen

17. Okt. 1707: Trauung mit Maria Barbara Bach in Dornheim
Hochzeitsquodlibet BWV 524
Osterkantate Christ lag in Todes Banden BWV 4
Actus tragicus. Gottes Zeit, ist die allerbeste Zeit BWV 106
Psalmkantate Aus der Tiefen rufe ich BWV 131
Trauungskantate Der Herr denket an uns BWV 196
Ratswahlkantaten für 1707 (BWV 71) und 1708 (verschollen)

1708–1717
Kammermusiker, Hoforganist und seit 1714 Konzertmeister am Hof der Herzöge Wilhelm Ernst und Ernst August von Sachsen-Weimar
Orgel-Büchlein, Konzerttranskriptionen

ab 1713: Kantaten nach S. Franck, E. Neumeister, C. G. Lehms, darunter:
Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen BWV 12
Ich hatte viel Bekümmernis BWV 21
Der Himmel lacht, die Erde jubilieret BWV 31
Nun komm der Heiden Heiland BWV 61
Christen, ätzet diesen Tag BWV 63
Himmelskönig, sei willlkommen BWV 182
Mein Herze schwimmt im Blut BWV 199
Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd (Jagd-Kantate) BWV 208

Seit Dez. 1717
Kapellmeister des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen

16.–18. Dez. 1717
Orgelprüfung in der Paulinerkirche in Leipzig

1719
Brandenburgische Konzerte BWV 1046–1051 für Markgraf von Brandenburg

um 1720
Soli für Violine BWV 1001–1006 und für Violoncello BWV 1007–1012

1720
Tod von Bachs erster Frau Maria Barbara

3. Dez. 1721
Trauung mit Anna Magdalena Wilcke

1722
Abschluß des Wohltemperierten Klaviers Teil I
Glückwunschkantaten für das Haus Anhalt-Köthen (überwiegend verschollen oder nur in geistlicher Umarbeitung erhalten)
Amore traditore BWV 203

7. Feb. 1723
Leipziger Kantoratsprobe (Sonntag Estomihi) mit Aufführung der in Köthen komponierten Kantaten BWV 22 und 23

April 1723
Wahl zum Thomaskantor

30. und 31. Mai 1723
Amtsantritt als Thomaskantor und Amtseinführung an der Thomasschule
1. Leipziger Kantatenjahrgang (1. Sonntag nach Trinitatis 1723 bis Trinitatis 1724)

2. Nov. 1723
Orgelprüfung in Störmthal mit Aufführung der Kantate Höchsterwünschtes Freudenfest BWV 194

25. Dez. 1723
Erste Aufführung des Magnificat BWV 243a

Sept. 1725
Konzerte in der Sophienkirche in Dresden

7. April 1724
Erstaufführung der Johannes-Passion BWV 245
2. Leipziger Jahrgang, bestehend u.a. aus 44 Choralkantaten und 9 Kantaten auf Texte von Marianne von Ziegler (1. Sonntag nach Trinitatis 1724 bis Trinitatis 1725)

30. März 1725
Zweite Fassung der Johannes-Passion BWV 245
3. Leipziger Jahrgang, unvollständig (Juli 1725–Feb. 1727)

11. April 1727
Erstaufführung der Matthäus-Passion BWV 244

17. Okt. 1727
Aufführung der Trauerode Laß Fürstin, laß noch einen Strahl BWV 198

um 1729
Picander-Kantaten-Jahrgang, unvollständig

März 1729
Übernahme des ehemaligen Telemannischen Collegium Musicum

7. April 1730
Aufführung der Lukas-Passion BWV 246 (Werk eines anderen Komponisten)

23. Aug. 1730
Eingabe an den Rat der Stadt Leipzig (Kurzer ... Entwurf einer wohlbestallten Kirchenmusik)

23. März 1731
Erstaufführung der Markus-Passion BWV 247 (verschollen)

Sept. 1731
Aufenthalt in Dresden
Klavierübung Teil I

1731–1735
Komposition einzelner Choralkantaten, wohl überwiegend zur Vervollständigung des 2. Jahrgangs

1732–1738
Zahlreiche Huldigungskantaten für Angehörige des Sächsisch-polnischen Königshauses

Febr. bis Juli 1733
Unterbrechung der Kirchenmusik wegen der Landestrauer nach dem Tode Augusts des Starken

27. Juli 1733
Überreichung und Widmung der Missa in h-Moll BWV 232 an den Sächsischen Kurfürsten Friedrich August II. in Dresden

25. Dez. 1734 bis 6. Jan. 1735
Erstaufführung des Weihnachts-Oratoriums in sechs Teilen

Ostermesse 1735
Klavierübung Teil II
Schemelli-Gesangbuch (Leipzig 1736)

30. März 1736
Doppelchörige Fassung der Matthäus-Passion

19. Nov. 1736
Ernennung zum Kurfürstlich Sächsischen und Königlich Polnischen Hof-Compositeur

Um 1736/40
Kyrie-Gloria-Messen BWV 233–236 durch Überarbeitung älterer Kantatensätze

um 1738/39
Einrichtung der Cembalokonzerte BWV 1052–1058

wohl 1739
Unvollständige Revision der Johannes-Passion

1739
Klavierübung Teil III

Sept. 1739
Besuch in Altenburg

Um 1740
Aufnahme der Arbeit an der Kunst der Fuge BWV 1080

1741
Klavierübung Teil IV (Goldberg-Variationen)

Aug. 1741
Reise nach Berlin

30. Aug. 1742
Aufführung der Bauernkantate BWV 212 in Kleinzschocher bei Leipzig

13. Dez. 1743
Orgelprüfung in der Johanniskirche

1744
Zusammenstellung des Wohltemperierten Klaviers Teil II

26. Sept. 1746
Orgelprüfung in Naumburg

um 1746/47
Bearbeitung des Stabat Mater von G. B. Pergolesi BWV 1083

Mai 1747
Reise nach Berlin und Potsdam, Audienz bei Friedrich dem Großen
Musikalisches Opfer BWV 1079, Friedrich II. gewidmet

Juni 1747
Aufnahme in die Korrespondierende Sozietät der musikalischen Wissenschaften in Leipzig mit den Kanonischen Veränderungen über "Vom Himmel hoch" BWV 769

um 1748/50
Abschluss der h-Moll-Messe BWV 232

1749
Letzte Fassung der Johannes-Passion

1750
Vorbereitungen für die Drucklegung der Kunst der Fuge BWV 1080

März und Mai 1750
Augenoperation

28. Juli 1750
Tod in Leipzig

 

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