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Bücher, Texthefte, Faksimila  Entwurf einer Denkschrift an das Appellationsgericht in Wien vom 18. Februar 1820
Reihe III: Beethoven. Ausgewählte Handschriften in Faksimile-Ausgaben, Band 1
Einführung, Übertragung und Anmerkungen von Dagmar Weise
CV 47.301/00
 
Beethovens Bruder Kaspar Karl, der am 15. November 1815 starb, hinterließ ein Testament, das einen Rechtsstreit zwischen Beethoven und seiner Schwägerin Johanna van Beethoven um die Vormundschaft über den Neffen Karl nach sich zog. Nach über vier Jahre andauernden Auseinandersetzungen, in deren Verlauf die Vormundschaft mehrmals wechselte, wendet sich Beethoven letztendlich an das Appellationsgericht. Im vorliegenden Entwurf zu dieser Denkschrift nimmt Beethoven Bezug zu den Berichten des Magistrats und stellt nochmals ausdrucksstark die Sachlage aus seiner Sicht dar. Das Autograph umfasst 46 Seiten, in denen Beethoven seine Gedanken ausarbeitet. Sie sind geprägt durch zahlreiche Änderungen, Streichungen und Nachträgen, im Schreibduktus zeigt sich zudem, wie emotionsgeladen diese Angelegenheit war. Beethoven hatte mit seiner Eingabe ans Appellationsgericht Erfolg, denn im April 1820 wurde ihm die Vormundschaft über seinen Neffen Karl zugesprochen.
Status: käuflich
Kompositionsjahr: 1953
Sprache: deutsch
 
Seiten: 106
Buch-Reihen bei Carus: Beethoven-Haus
 
Herausgeber(in): Joseph Schmidt-Görg
Autor(in): Ludwig van Beethoven, Dagmar Weise
 
Entwurf einer Denkschrift an das Appellationsgericht in Wien vom 18. Februar 1820
Ausgaben
Anzahl CV-Nr. Material Preis
 47.301/00 Faksimile
ISMN: M-007-11172-4
(Verlag Beethoven-Haus Bonn) ISBN: 978-3-88188-025-1 (3-88188-025-9) ;106 Seiten
 
29.00 €
 

[ Druck-Version ]

 

 

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