Freiburger Orgelbuch

Beschreibung

Das Orgelbuch ist eine wahre Fundgrube an Werken, die für den Gottesdienst geeignet sind und das liturgische Repertoire für Orgel erweitern und bereichern. Die Stücke sind allesamt leicht bis mittlelschwer, aber auch versierte Organistinnen und Organisten können hierunter kaum bekannte Perlen der Orgelmusik entdecken. Zum Hauptteil hinzu kommt ein Band mit Intonationen zum Ruf vor dem Evangelium und Begleitmusik zur Evangelienprozession (aktualisiert 2014) sowie eine CD mit einer exemplarischen Auswahl von Stücken.

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Sammlung

18.075/00
224 Seiten , DIN A4, Paperback
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Freiburger Orgelbuch: Europäische Orgelmusik, CD

18.075/99
Sonderformat, CD (Jewel Case)
EUR15,00 / St.
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Produktinformation

Inhalt

94 Werke Anzeigen

Herausgeber

Martin Kölle zur Person
Thomas Berning zur Person
Meinrad Walter zur Person
Wilm Geismann zur Person
Matthias Degott zur Person
Michael Meuser zur Person
Mathias Kohlmann zur Person

Rezensionen

Freiburger Orgelbuch

[...] Anders, wenn die Orgel plötzlich still wäre. Dann würden manche verwundert den Kopf drehen und in Richtung Empore schauen. Denn das Orgelspiel zum Einzug, zum Auszug, die Zwischenspiele zur Gabenbereitung oder zur Kommunion und auch das eine oder andere freie Stück gehören einfach dazu. Organisten, die sich um eine ansprechende Gestaltung dieser Elemente bemühen, tragen entscheidend zur Schönheit der Liturgie bei. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht der in der Pfarrgemeinde tätige nebenamtliche Organist freilich ein ausreichendes Repertoire. Und er wird bemüht sein, dieses Repertoire immer wieder zu erweitern. Gerade letzteres ist aber gar nicht so einfach: Manche Sammlungen sind zu speziell, andere schlichtweg zu teuer, wieder andere enthalten vorwiegend Altbekanntes und wenig Neues. Organisten auf der Suche nach einer Zusammenstellung, die den vielfältigen Ansprüchen der Liturgie gerecht wird und dazu noch bisher Unentdecktes bietet, können jetzt fündig werden. In Kürze erscheint das " Freiburger Orgelbuch ", herausgegeben vom Amt für Kirchenmusik, erschienen im Carus‑Verlag und erarbeitet von einem siebenköpfigen Team von Kirchenmusikern aus der Erzdiözese Freiburg. "Wir haben einen Rundumschlag gemacht", unterstreicht Meinrad Walter vom Amt für Kirchenmusik. Das heißt: Das Freiburger Orgelbuch enthält eine reiche Auswahl an Choralbearbeitungen, Stücken zur Kommunion, Zwischenspielen sowie Literatur zum Einzug und zum Auszug. Die Stücke stammen aus allen Epochen der Orgelmusik. Und: Das Orgelbuch berücksichtigt alle wichtigen europäischen Orgellandschaften. Die Werke sind leicht bis mittelschwer, aber doch anspruchsvoll. "Ein nebenamtlicher Organist mit C‑Ausbildung kann sie gut spielen, muss sie aber auch genau anschauen", meint Meinrad Walter. Zum Team derjenigen, die in langwieriger Arbeit das Orgelbuch zusammengestellt haben, gehörten vorwiegend Bezirkskantoren aus dem Erzbistum. Nach den regelmäßigen Treffen gab es immer eine Hausaufgabe: Jeder musste beim nächsten Mal fünf neue Stücke vorschlagen, die dann gemeinsam ausprobiert wurden. "Wir haben zum Teil Stunden an der Orgel verbracht und gespielt", so Meinrad Walter. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das neue "Freiburger Orgelbuch“ besticht nicht nur durch die musikalische Auswahl, sondern auch durch seine Benutzerfreundlichkeit. Im Inhaltsverzeichnis sind die Stücke sowohl nach ihrer Funktion im Gottesdienst als auch alphabetisch aufgeführt. Dazu gibt es zahlreiche Informationen sowohl zu den einzelnen Komponisten als auch zu den Stücken selbst, einschließlich Hinweisen zur Registrierung.

Quelle: www.konradsblatt.badeniaonline.de,  12.09.2004

 

Noten-Tipps

Ein einzigartiges Praxis-Kompendium für Organisten jeder Konfession im praktischen Querformat und in einem bestechend klaren Notenbild: Für alle gottesdienstlichen Anlässe sind hier aus internationalem Repertoire von über siebzig Komponisten aus sieben Jahrhunderten fast 100 geeignete, d.h. meist kürzere Werke, bis zum mittleren Schwierigkeitsgrad reichend, ausgewählt, manualiter wie pedaliter, erschlossen nach Funktionalität, Tonarten, ergänzt um nützliche Kommentare.

Quelle: nmz 5/2005

 

Das Vorwort umreißt das Ziel: Das »Freiburger Orgelbuch« ist eine Sammlung leichter bis mittelschwerer Orgelwerke für Gottesdienst und Unterricht. Angesprochen sind Organisten im Nebenamt, die Sonntag für Sonntag landauf landab den größten Teil des Orgelspiels im Gottesdienst versehen. [...] Dem jungen lernbegierigen Organisten sollte die Auswahl Lust machen zum Üben und zur Erprobung der Klangfarben der Orgel. Auf der dazu erwerbbaren CD werden zur Unterstützung des didaktischen Ziels 23 Stücke, von den Bearbeitern der Sammlung auf fünf Orgeln in der Erzdiözese Freiburg eingespielt, eindrucksvoll vorgestellt.
[...] Der Erfolg des »Freiburger Orgelbuch« - bereits nach vier Monaten wurde eine zweite Auflage erforderlich - belegt die gute Vorbereitung durch die Bearbeiter, die ihre Praxiserfahrung einbrachten und den Wunsch der Organisten im Nebenamt unterstützen nach einer reichhaltigen Orgelmusiksammlung, die geeignet ist, neue Impulse zu vermitteln.

Hans Musch
Quelle: Musik in Baden-Württemberg, Jahrbuch 2005, Band 12, S. 232

 

Durch seine stilistische und historische Bandbreite ist das 224 Seiten starke Freiburger Orgelbuch ein Kompendium, welches in die Notenbibliothek eines jeden praktizierenden Orgelspielers gehört.

Musik & Liturgie (Heft 2/2006)

 

Bestens bedient sind alle Organistinnen und Organisten mit dem zweibändigen Freiburger Orgelbuch, das eine Fülle von leichten bis mittelschweren Orgelwerken aus allen Epochen enthält. Insgesamt eine Fundgrube für den Orgelunterricht, aber auch für die Orgelausbildung, auf die nicht nachdrücklich genug verwiesen werden kann.

Singende Kirche (51. Jg, Heft 4)

 

Der Idealfall eines Orgelbuches liegt mit dem neu erschienenen Freiburger Orgelbuch vor, das jedem vielzitierten 'anfahenden' als auch altgedienten Organisten empfohlen werden kann. Mit diesem Gesamtangebot setzt der Carus-Verlag Maßstäbe, an denen sich zukünftige Editionen orientieren sollten.

Kirchenmusikalische Mitteilungen des Erzbistums Paderborn (Heft 1 / 2005)

 

Und als allerwichtigster Punkt ... muss betont werden, dass all dieser Reichtum an Orgelmusik durchweg als Musik für die allsonntägliche Liturgie einsetzbar ist und verstanden wird - eine Lanze für die Feierkultur wird hier gebrochen, die von allen Orgelschülern und ausgelernten Organisten dankbar begrüßt werden muss.

Kirchenmusikalische Mitteilungen der Diözese Rottenburg (Nr. 118, März 2005, S. 64f.):

 

Besonders reizvoll ist, dass in diese sehr vielseitige Sammlung überwiegend Werke aufgenommen wurden, die nicht leicht - zumindest jedenfalls nicht preiswert - zu beschaffen sind, einige Werke sind sogar erstmals veröffentlicht. Sehr praxisnah ist neben der alphabetischen Inhaltsangabe ein Verzeichnis der Werke nach Funktion im Gottesdienst, ein Verzeichnis nach Tonarten und ein Verzeichnis nach Komponsiten. Auch die Aufteilung des Bandes nach verschiedenen europäischen Orgellandschaften, in die es jeweils noch eine kurze Einführung gibt, ist sehr gelungen ...

journal kirchenmusik 2/2005, S. 17f.

 

Die besondere Ausrichtung als Werkbuch für die Liturgie wird mit einem Zusatzband "Musik zum Halleluja" unterstrichen. Die in diesem Band enthaltenen Orgelstücke zum Ruf vor dem Evangelium sind ohne Ausnahme "neue Musik". Sie wurden zum großen Teil eigens für das Freiburger Orgelbuch geschrieben. Nicht zuletzt können die veröffentlichten Stücke als modellhafte Anleitung zum Improvisieren dienen.

Musik & Liturgie Heft 2/05, S. 46:

 

[…] The music offered covers a wide range of historical periods and an international list of composers […]. As a consequence of this scope, there is a wide variety of styles. […] Pieces range in length from one to four pages, with the majority being one or two pages, but there are at least nine of three and four pages. The level of technical difficulty is easy to moderate.
[…] This volume contains works by well-known composers (whose music is easily available), as well as Kleinmeister's, whose works may be less accessible, and composers who are virtually unknown. […]

Quelle: The American Organist 09/2006, S.92