Danzi: Der Berggeist

Franz Danzi

Der Berggeist

Romantische Oper in zwei Akten

Beschreibung

Frieder Bernius macht seinem Ruf als Wiederentdecker unbekannter Meisterwerke der Romantik mal wieder alle Ehre: Pünktlich zum 250. Geburtstag von Franz Ignaz Danzi (1763–1826) entreißt er zusammen mit dem Kammerchor Stuttgart und der Hofkapelle Stuttgart Danzis Oper Der Berggeist der unverdienten Vergessenheit. Diese 1813 in Karlsruhe – also vor genau 200 Jahren – uraufgeführte Oper auf der Grundlage des Rübezahl-Mythos ist ein besonders bemerkenswerter Beitrag zur frühromantischen Oper in Deutschland.

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CD

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Produktinformation

Dirigent

Frieder Bernius zur Person

Ensemble

Kammerchor Stuttgart zur Person
Hofkapelle Stuttgart zur Person

Sopran-Solo

Vincent Frisch zur Person
Sarah Wegener zur Person

Mezzosopran-Solo

Sophie Harmsen zur Person

Tenor-Solo

Tilman Lichdi zur Person
Colin Balzer zur Person
Robert Buckland zur Person

Bariton-Solo

Daniel Ochoa zur Person
Christian Immler zur Person
Philip Niederberger zur Person
Patrick Pobeschin zur Person

Sprecher

Bernd Schmitt zur Person

Textdichter

Karl von Lohbauer zur Person

Komponist

Franz Danzi zur Person

Rezensionen

Frieder Bernius hat mit Kammerchor und Hofkapelle Stuttgart [...] die Weltersteinspielung gewagt. Die Rollen – und das sind ziemlich viele! – sind solide mit jungen Sängern besetzt [...].
ich-habe-gehoert.blogspot.de, 3. September 2016

 

Frieder Bernius directs with imagination and attention to detail. He has been doing great things in Stuttgart and continues the list of accomplishment here. He has a fine, youthful cast around him, equipped with refined, clear often Mozartian-sounding voices. […] This is a very enjoyable romantic opera, deeply rooted in folkloric soil, and splendidly performed.
Jonathan Woolf, musicweb-international – Recording of the month, März 2014

 

Frieder Bernius […] setzt sich mit seiner ganzen dirigentischen Kompetenz für diese Wiederentdeckung ein, hält das junge Solistenensemble zu vorbildlicher Textverständlichkeit an, überzeug durchweg bei der Wahl der Tempi.
Frederik Hanssen, Opernwelt, Juli 2013

 

Die Einspielung macht Lust auf mehr […]
Mannheimer Morgen, 25. Juli 2013

 

Ein Atout der Aufführung ist - neben dem wie immer hervorragenden Stuttgarter Kammerchor - die exzellente Stuttgarter Hofkapelle.
Rémy Franck, pizzicato, Juni 2013

 

Es lohnt sich – nicht nur für Raritätensammler!
Benjamin Künzel, klassik.com, 4. August 2013

 

[…] schwingend und überzeugend dargeboten […]
G. Schunk, Das Opernglas, 5/2013

 

Preisfrage: Welche deutsche Oper darf man als erste romantisch nennen? Inbegriff des Genres bleibt natürlich Carl Maria von Webers geniale Förstermoritat "Der Freischütz" (1821), aber schon E.T.A. Hoffmanns Märchenspiel "Undine" (1816) wäre ein guter Kandidat. Nun bringt Frieder Bernius, unermüdlich im Aufspüren verschollener Schlüsselwerke, einen neuen Namen ins Spiel: Franz Danzi (1763 bis 1826), der beim berühmten Abbé Georg Joseph Vogler lernte, in München und Mannheim alle Tontricks übte und seine Laufbahn als Hofkapellmeister in Stuttgart - wo er auch Weber förderte - und Karlsruhe beschloss. Sensibel für die Wendungen des Zeitgeschmacks, erkannte Danzi früh, dass antike Stoffe, Serail-Eskapaden und französischer Pomp aus der Mode gerieten. Schon 1813, während der napoleonischen Besatzung, brachte er ein Singspiel über den urdeutschen Kraftkerl Rübezahl heraus. Gemütliche Melodien wechseln darin mit dräuender Schicksalsmacht; Geister und Nixen verbreiten Gruselstimmung und jagen mitunter die Tonarten im Rösselsprung, bis nach Blitz, Feuer und Melodrama die Welt von Menschen und Dämonen wieder einigermaßen im Lot ist. Die leicht gekürzte Ersteinspielung des Zweiakters "Der Berggeist" ist eine kleine Großtat, nicht zuletzt weil so ein weiterer musikalischer Ausgangspunkt jenes Komponisten nachzuerleben ist, der im Mai 1813 überhaupt erst geboren wurde: Richard Wagner.
Johannes Saltzwedel, KulturSPIEGEL 5/2013

 

Die Hofkapelle und der Kammerchor Stuttgart haben jetzt den […] Zweiakter unter Frieder Bernius aufgenommen – und zwar mit Sinn für die natürlichen und übernatürlichen Effekte von Libretto und Partitur. Etwas für das Raritätenkabinett.
Augsburger Allgemeine, 3. Mai 2013

 

Musikalisch erinnert diese Oper in ihrem frischen, unverkrampften, auf Natürlichkeit und Volkstümlichkeit achtenden Tonfall ebenfalls an Weber, aber eben auch an Schubert oder Schumann. Bernius lässt den Melodiker Danzi ganz zu seinem Recht kommen […]. Zuverlässig wie gewohnt der Kammerchor Stuttgart, und der Hofkapelle Stuttgart gelingt eine schlüssige Interpretation dieser Musik […].
Frank Pommer, Die Rheinpfalz, CD des Monats, 20. April 2013

 

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