John Van Buren: Gloria

John Van Buren

Gloria

1996

Beschreibung

Das Gloria von John Van Buren wurde 1996 für den Maulbronner Kammerchor komponiert, der das Werk in Deutschland und auf Tourneen durch Russland und Argentinien bekannt machte. Seitdem haben es viele Chöre ins Repertoire aufgenommen. So war es auch in Italien, Holland und den USA zu hören. John Van Buren schreibt über sein Werk: Der Beginn meines Glorias ist zunächst sehr zurückgenommen, geradezu vorsichtig. Sehr chromatisch geprägt, öffnet sich der Klang erst nach und nach dem Affekt des Lobpreises. Das Werk steigert sich permanent bis hinein in einen 8-stimmigen Fortissimoklang (H-Dur). Am Ende des Werkes mischt sich der Ausdruck großer Vitalität mit einer nachfolgenden, ruhig über dem Chorsatz dahinschwebenden Sopranmelodie, die den Satz im Pianissimo verklingen lässt. Obwohl nicht vordergründig in meinem Gloria wahrzunehmen, werde ich in anderen meiner Werke deutlich mit der Postmoderne in Verbindung gebracht. Ich versuche mich dem Schönheits- und Glücksgefühl nicht durch asketischen Purismus zu nähern, sondern durch ‚Luxe, calme et volupté', getreu dem Titel meiner Cellosonate aus dem Jahr 1988.

Kennenlernen

Kaufen

Partitur

9.908/00
8 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR3,60 / St.
lieferbar
Lieferbar ab 20 Stück
Ab 20 Stück 3,60 EUR
Ab 40 Stück 3,24 EUR
Ab 60 Stück 2,88 EUR

Produktinformation

Herausgeber

Kurt Suttner zur Person

Komponist

John Van Buren zur Person

Rezensionen

John van Buren, Gloria

Herausgeber Kurt Suttner, Gründer und Leiter des via-nova-chores München, bringt in der Reihe „carus novus“ weltliche und geistliche neue Chormusik heraus, die an die Tradition des Chorgesanges anknüpft, neue Vokaltechniken nicht ausschließt, aber dennoch für gute Laienchöre realisierbar ist.
Neue Wege geht Burens Gloria vor allem in der Textbehandlung. Die gewohnte Abfolge der Strophen wird vielfach umgestellt und um Verlauf des Stücks übereinandergeschichtet. Manche Textabschnitte werden auch weggelassen. Melos und Harmonik reichen von engmaschigen Sekundschritten bis zu grandiosen 8-stg. Akkordflächen. Der freirhythmische Charakter des Stücks wird durch Synkopenbildungen, irreguläre Teilungen und polyrhythmische Strukturen erzeugt. Für gute Kammerchöre mit Ambitionen im Bereich neuer Chormusik eine beachtenswerte Neuerscheinung.

Quelle: Kirchemusik im Erzbistum Bamberg, März 2002, S. 34