Andreas Werckmeister: Wo ist der neugeborne König

Andreas Werckmeister

Wo ist der neugeborne König

Weihnachtskantate

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    4 x Einzelstimme, Violine 1 (40.456/11)
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    4 x Einzelstimme, Violine 2 (40.456/12)
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    3 x Einzelstimme, Viola (40.456/13)
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    4 x Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass (40.456/14)
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Produktinformation

Komponist

Andreas Werckmeister zur Person

Rezensionen

Andreas Werckmeister: „WO IST DER NEUGEBORNE KÖNIG DER JUDEN“ – Weihnachtskantate

Vom kompositorischen Schaffen Werckmeisters, dessen Ruhm vor allem auf seine theoretischen Schriften (etwa zur musikalischen Temperatur, zum Begutachten von Orgeln, zum Generalbass-Spiel) gründet, ist wenig bekannt. Neben einigen Stücken für Tasteninstrumente und einzelnen Chorsätzen ist diese die einzige erhaltene Kantate. Beinah völlig unbeeinflusst von den Neuerungen der italienischen Barockmusik steht Werckmeister ganz in der mitteldeutschen Tradition. Mittelpunkt der Komposition ist eine Folge von vier Arien für SATB, die durch ein kurzes Ritornell voneinander getrennt sind. Davor und danach steht ein Choral für Solo-Alt, der eröffnende Eingangschor „Wo ist der neugeborne König der Juden“ wird am Ende wiederholt. Die sich ergebende symmetrische Anlage des Werks wird nur durch eine einleitende Sonata etwas verunklart. Mit gewissen Vorbehalten gegenüber den Arientexten dank seiner Besetzung (Soli SA TB, Chor SATB; VII/Il, VIa., B. c.) ein gut aufführbares Werk.

Andreas Großmann
Quelle: Kirchenmusik im Bistum Limburg 2/96, S. 48

 

Werckmeister (1645-1706) is known primarily for his theoretical writings, especially those dealing with tuning and with the testing of organs, but this charming cantata shows him to have been a respectable composer as weIl. Set solidly in C major, it hag eight short movements that are arranged to give a symmetrical form. Two contrasting compositional styles are employed: a free instrumental style for the sinfonia, chorus and recurring ritornello, and a declamatory, rhetorical vocal style for the alias. One movement uses a Lutheran chorale. The writing is technically easy and could be appropriately performed by a small ensemble, even one on apart.

Arthur Lawrence
Quelle: The American Organist, März 1998, S. 80