Antonín Dvorák: Messe in D

Antonín Dvorák

Messe in D

Orchesterfassung

op. 86, 1887

Beschreibung

Mit seinen traditionellen Formen und erprobten satztechnischen Mustern, mit seinen originellen, im Melos manchmal volkstümlich bzw. volksliedhaft geprägten Gedanken und seinem harmonischen Reichtum stellt sich die D-Dur-Messe in den liturgischen Dienst einer Gottesverehrung, die eher von lyrischer Meditation als von dramatischer Unmittelbarkeit gekennzeichnet ist.

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Partitur

40.653/00
160 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR39,95 / St.
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Klavierauszug

40.653/03
52 Seiten, 19 x 27 cm, kartoniert
EUR11,95 / St.
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Chorpartitur

40.653/05
32 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR8,50 / St.
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Lieferbar ab 20 Stück
Ab 20 Stück 8,50 EUR
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Studienpartitur

40.653/07
160 Seiten, DIN A5, kartoniert
EUR17,50 / St.
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Stimmenset, komplettes Orchestermaterial

40.653/19
23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR170,00 / St.
lieferbar
  • Bestehend aus
    1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, 1 x Fagott 1, 1 x Fagott 2, 1 x Horn 1, 1 x Horn 2, 1 x Horn 3, 1 x Oboe 1, 1 x Oboe 2, 1 x Pauken, 1 x Posaune 1, 1 x Posaune 2, 1 x Posaune 3, 1 x Trompete 1, 1 x Trompete 2 (40.653/09)
    je: 42,00 €
    9 x Einzelstimme, Violine 1 (40.653/11)
    je: 4,50 €
    8 x Einzelstimme, Violine 2 (40.653/12)
    je: 4,50 €
    7 x Einzelstimme, Viola (40.653/13)
    je: 4,50 €
    6 x Einzelstimme, Violoncello (40.653/14)
    je: 4,50 €
    5 x Einzelstimme, Kontrabass (40.653/15)
    je: 4,50 €
    1 x Einzelstimme, Orgel (40.653/49)
    je: 3,50 €

Einzelstimme, Orgel

40.653/49
4 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR3,50 / St.
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Produktinformation

Herausgeber

Klaus Döge zur Person

Komponist

Antonín Dvorák zur Person

Rezensionen

Antonin Dvorak: Messe in D opus 86

Die vielen Neuausgaben romantischer Kirchenmusik lassen den Schluss zu, dass dafür zur Zeit besonderes Interesse, vermehrte Nachfrage besteht; möglicherweise auch im Bereich der liturgischen Verwendung. Wenn etwa diverse Pastoralmessen oder Gounods Cäcilienmesse sogar von Puristen unter Liturgikern und Kirchenmusikern als liturgischer Gesang toleriert und praktiziert werden, so ist gegen die Dvorak-Messe kein Einwand angebracht. Allerdings ist zu fragen, ob diese etwas einseitige Toleranz nicht einem argen Kirchenmusik-Missverständnis entspringt: Kirchenmusik ist schön klingende, gefühlsträchtige „Begleitung“ von Zeremonien, nicht kunstvoller, äußerer Ausdruck für das innere, seelische Bedürfnis des Menschen, Gott zu loben. Vielleicht ist aber im Unterbewusstsein auch eine natürliche Ahnung dafür vorhanden, dass nur wahre Kunst ein echtes und wirksames pastorales Hilfsmittel sein kann; dass für Gott auch kirchenmusikalisch nur das Beste gut genug ist. Einzelheiten zum Werk sind nachzulesen im Vorwort von Klaus Döge und im kritischen Bericht. Zu der sehr gut und übersichtlich edierten Orchesterpartitur liegt das gesamte Aufführungsmaterial vor.

Erich Weber
Quelle: Musica Sacra 2/88

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