Charles Gounod: Messe Sainte Cécile

Charles Gounod

Messe Sainte Cécile

1855

Beschreibung

Das Werk ist in der Originalfassung mit Soli, Chor, Orgel und Orchester besetzt und wurde als Gounods bekannteste Messvertonung weit über die Grenzen Frankreichs hinaus als repräsentativer Beitrag zur französischen Kirchenmusik des 19. Jahrhunderts verstanden. Bereits zu Lebzeiten des Komponisten entstanden mehrere (teils anonyme) Bearbeitungen für reduzierte Besetzungen, darunter auch die vorliegende Fassung für zwei gleiche Stimmen. Der vierstimmige Vokalsatz der Partitur wurde auf eine zweistimmige Fassung reduziert, während die Orgel- bzw. Klavierbegleitung des originalen Klavierauszugs weitgehend beibehalten wird.

Kaufen

Partitur

27.025/00
48 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR26,00 / St.
lieferbar

Chorpartitur

27.025/05
16 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR4,95 / St.
lieferbar
Lieferbar ab 20 Stück
Ab 20 Stück 4,95 EUR
Ab 40 Stück 4,46 EUR
Ab 60 Stück 3,96 EUR

Produktinformation

Komponist

Charles Gounod zur Person

Rezensionen

Gounod, Charles: Messe Sainte Cécile

Von den vier festlichen Messenvertonungen Gounods ist die „Messe solennelle de Sainte-Cécile“ sein bekanntestes Werk geblieben, das weit über die Grenzen Frankreichs hinaus als repräsentativer Beitrag zur französischen Kirchenmusik des 19. Jahrhunderts verstanden wird. Dies im Unterschied zu den stellenweise sentimentalen und theatralisch- monumentalen Zügen seines späteren Sakralwerks. Am 22. November 1855 fand in Paris die Uraufführung statt. Das rund 40 Minuten dauernde Werk verlangte in der Urfassung drei Vokalsolisten (STB), einen vierstimmigen Chor (SSTB – ohne eigentliche Altstimme, wie für die französische Vokalmusik der Zeit typisch) sowie ein opulent besetztes Orchester mit Orgel. Aufgrund ihrer Popularität entstanden - noch zu Lebzeiten des Komponisten - mehrere Bearbeitungen der Messe für veränderte Besetzungen, so auch die vorliegende „Réduction à deux voix égales – Soli et Choeurs“ (Sopran und Altstimmen). Einige kürzere Sätze wie „Invocation - Offertoire pour orgue seul“ oder „Domine Salvuml“ fanden in dieser Bearbeitung keine Aufnahme mehr. Die solistischen Passagen lassen sich übrigens auch chorisch lösen, natürlich mit einer wesentlichen klanglichen Einschränkung, was der ohnehin etwas gleichförmigen Komposition nicht unbedingt zu gute kommt.

Raphael Immoos
Quelle: Singen und Musizieren im Gottesdienst März / April 2003

Nicht das Richtige?