Claudio Monteverdi: Gloria à 7

Claudio Monteverdi

Gloria à 7

aus: Selva morale e spirituale

1641

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Partitur

40.436/00
48 Seiten, DIN A4, kartoniert / paperback
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Chorpartitur mit Soli

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  • Bestehend aus
    1 x Partitur (40.436/00)
    je: 21,00 €
    2 x Violine 1 (40.436/11)
    je: 2,00 €
    2 x Violine 2 (40.436/12)
    je: 2,00 €
    2 x Violoncello/Kontrabass (40.436/13)
    je: 2,00 €

Produktinformation

Herausgeber

Jeffrey Kurtzman zur Person

Generalbassaussetzer

Jeffrey Kurtzman zur Person

Komponist

Claudio Monteverdi zur Person

Rezensionen

Monteverdis Missa in F entstammt der 1641 erschienenen Sammlung „Selva morale e spirituale“. Sie ist für vierstimmigen, gemischten Chor (SATB) und Orgel im Stil der alten Vokalpolyphonie geschrieben. Die Orgel führt den basso seguente aus. Für einige Abschnitte im Credo sind alternative Ausführungsmöglichkeiten überliefert. Sie sind im konzentrierenden Stil und teilweise mit obligaten Instrumenten (Besetzung siehe „Gloria à 7“) komponiert. Das „Gloria à 7“ stammt ebenfalls aus der oben genannten Sammlung. Es ist für siebenstimmigen Chor (SSATTBB), zwei Violinen und Orgel geschrieben. Wahlweise können vier Violen oder vier Posaunen zum colla parte-Spiel eingesetzt werden. Der musikalische Ablauf des im konzertierenden Stil geschriebenen Werkes gliedert sich in homophone Abschnitte und in virtuos gehaltene Koloraturen, die wohl solistisch auszuführen sind. Die Carus-Ausgabe dieser beiden Werke enthält außer dem Notendruck, der übersichtlich gehalten ist und die heute üblichen Schlüssel verwendet, ein ausführliches Vorwort, Faksimiles sowie einen kritischen Bericht mit Ausführungsanmerkungen. Im Vorwort geht der Herausgeber jeweils auf die historischen Gegebenheiten der Uraufführung ein sowie auf die Zusammenhänge, die zwischen der „Missa“ und dem „Gloria à 7“ bestehen. Gleichzeitig gibt er einen Einblick in die historische Aufführungspraxis. Bemerkenswert erscheint mir, dass der Herausgeber in den Aufführungsanmerkungen darauf hinweist, bei einem Taktwechsel von 2/2 nach 3/1 die jeweilige Taktdauer äquivalent zu setzen (vgl. hierzu die gegensätzliche Darstellung von Roland Eberlein „Taktwechsel in der Musik des 15. und 17. Jh.“, in: KIEK 2/91). Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Jeffrey Kurtzman hier eine praxisgerechte Ausgabe mit wertvollen musikwissenschaftlichen Hilfen gelungen ist.
Informationsdienst für Kirchenmusiker und Kirchenchöre 1/94, S. 60