Georg Friedrich Händel: Alexander's Feast HWV 75, Ode for St. Cecilia's Day HWV 76

Beschreibung

In England wurde im 17. und 18. Jahrhundert der 22. November als Cäcilientag mit festlichen musikalischen Aufführungen zu Ehren der Schutzheiligen der Kirchenmusik begangen. Auch Händel lieferte mit Alexander’s Feast und der Ode for St. Cecilia’s Day in den Jahren 1736 und 1739 zwei bedeutende Beiträge auf Texte des Dichters John Dryden. Händel nahm sich hier zwar Purcells Cäcilienoden zum Vorbild, doch näherte er sie durch den Einsatz von Rezitativen, Arien und groß angelegten Chören dem Oratorium an. Beide wurden von den Zeitgenossen schnell als überragende Werke des Komponisten erkannt und bereits 1739 kombinierte Händel die beiden Stücke miteinander, wobei die Cäcilienode als dritter Teil von Alexander’s Feast fungierte. In der Folgezeit noch häufig beibehalten, geriet diese sinnvolle Aufführungspraxis doch ab dem späten 19. Jahrhundert mehr und mehr in Vergessenheit. Carus führt diese Werke nun in der vorliegenden Aufnahme mit Simone Kermes, dem Kölner Kammerchor und dem Collegium Cartusianum unter Peter Neumann wieder zusammen.

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Produktinformation

Inhalt

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Dirigent

Peter Neumann zur Person

Ensemble

Collegium Cartusianum zur Person
Kölner Kammerchor zur Person

Sopran-Solo

Simone Kermes zur Person

Tenor-Solo

Virgil Hartinger zur Person

Bass-Solo

Konstantin Wolff zur Person

Rezensionen

[...] In short, this recording is an outstanding contribution to the Handel anniversary celebrations.

George Pratt
BBC Music Magazine, September 2009


[...] Peter Neumann, inzwischen ein Händel-Spezialist unter den Dirigenten, macht hier die Musik des Jubilars ungemein lebendig. Da agiert ein Solistentrio mit der stimmlich und gestalterisch überragenden Sopranistin Simone Kermes, [...] Da begeistert der Kölner Kammerchor als Ensemble homogen gemischter, zugleich gut durchhörbarer Stimmen. Dazu musiziert das Collegium Cartusianum auf Originalinstrumenten sensibel, stiltreu und angenehm schlank. [...]

Karsten Blüthgen
Neue Chorzeit, September 2009

 

[...] Hörenswert sind das farbenreich eingesetzte Continuo mit Laute, Cembalo und Orgel und die hervorragenden Solisten: [...]

Musica Sacra, Heft 5/2009