Georg Friedrich Händel: Neun deutsche Arien

Beschreibung

Lob auf die Schönheit der Natur und Ewiges Leben sind die Themen der geistlichen Texte von B. H. Brockes, die Händel in seinen „Neun deutschen Arien“ vertonte. In den Stücken für Sopran und eine kleine frei zu besetzende Instrumentalgruppe greift Händel an vielen Stellen musikalisch auf bekannte Partien aus eigenen Opern zurück, wobei die Solostimme in den deutschen Arien weniger virtuos gestaltet ist und einen innigen Charakter einnimmt. Die dazu auf der vorliegenden CD erstmals eingespielten „Drei deutschen Arien“ von Johann Mattheson, die lange Händel zugeschrieben waren, sind eine echte Repertoireentdeckung. Die Sopranistin Monika Mauch wird in ihrer klangschönen Interpretation der Arien durch das Spezialistenensemble L’arpa festante begleitet.

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CD

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Produktinformation

Inhalt

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Dirigent

Rien Voskuilen zur Person

Ensemble

L'arpa festante - Barockorchester München zur Person

Sopran-Solo

Monika Mauch zur Person

Rezensionen

(vs) Diese Neueinspielung der Händelschen Arien hebt sich von anderen Interpretationen vor allem durch die Kadenzfreudigkeit von Monika Mauch ab. Ihr strahlender und warmer Sopran leuchtet die unterschiedlichen Charaktere der verschiedenen deutschen Arien eindrücklich aus: von überströmender Freude in „Meine Seele hört im Sehen" zur sehr innigen Darstellung von „Süße Stille". Der Arien-Zyklus ist nicht als ein Gesamtwerk zu sehen, vielmehr sind die einzelnen Arien völlig unabhängig zu betrachten.
Die vorliegende Aufnahme unterstreicht dieses durch die wechselnde Instrumentierung des wunderbar harmonisierenden Ensembles L'arpa festante. Sopranistin und Instrumentalisten bleiben stets im aufmerksamen Zwiege spräch. Zusätzlich finden sich als Weltersteinspielung auch noch drei deutsche Arien von Johann Mattheson auf der CD. Die barocke Virtuosität kommt auch hier gut im Zusammenspiel der Musiker zum Tragen.

Württembergische Blätter für Kirchenmusik 6/2008

 

[...] Ergänzend zu Händels neun Arien kommen auf der vorliegenden Platte erstmals drei ähnlich gebaute Arien aus der Feder Johann Matthesons (1681-1764) zu Gehör, die durch melodiösen Einfallsreichtum und einen geschmeidigen Satz überzeugen, gleichwohl noch deutlich älteren Modellen solistischen Musizierens verpflichtet sind.

Fein und gekonnt

Monika Mauch ist in derlei Repertoire zu Hause – das hat sie oft bewiesen. Und so kann sie auch hier mit ihren Qualitäten punkten: Ihre zarte, klar geführte Stimme verfügt über Leichtigkeit und eine luftige Höhe. Gekonnt setzt die Sopranistin Verzierungen ein, gestaltet sie die Sätze auch durch eine aktive, ja plastische Textbehandlung. Die charakterlich verschiedenen Sätze werden bewusst variabel gestaltet. Dieser Ansatz wird durch die Instrumentalisten von ‚L’arpa festante’ ergänzt, die einen durchsichtigen Klang kultivieren, aktiv artikulieren und die jeweils richtige ‚Flughöhe’ für die Arien finden – vor allem, indem sie die Sätze nicht mit klanglichem Pomp und äußerer Bedeutung überladen. Eine feine, differenzierte Interpretation, die von der sensiblen Interaktion der beteiligten Künstler lebt.

Dr. Matthias Lange
klassik.com, 03.10.2008

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