Gioachino Rossini: Messa di Rimini

Gioachino Rossini

Messa di Rimini

1809

Beschreibung

Das Opernschaffen Gioachino Rossinis wird von Kirchenmusik umrahmt. In seiner Jugend wuchs er mit dieser auf und gewann hier seine kompositorischen Erfahrungen, auch im Umgang mit der Singstimme; im Alter zog er in Schlüsselwerken wie dem Stabat Mater und der Petite Messe solennelle eine musikalische Bilanz seiner Lebensweisheit. Die Missa di Rimini gehört in die erste Schaffensphase und entstand 1809 für die dortige Kathedrale. Sie ist eine Kyrie-Gloria-Messe, wobei gemäß italienischer Tradition dem Gloria mit einer Unterteilung in 10 Nummern sehr viel Raum gegeben wird. Die Messe ist von großer Musizierfreude geprägt und bietet Solisten und dem Chor dankbare, aber nicht zu schwere Aufgaben; der kompositorische Anspruch zeigt sich auch in der Einbeziehung ausgedehnter instrumentaler Passagen in das Werk.

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Partitur

40.674/00
144 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Klavierauszug

40.674/03
80 Seiten, 19 x 27 cm, kartoniert
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Chorpartitur

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Stimmenset, komplettes Orchestermaterial

40.674/19
DIN A4, ohne Umschlag
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  • Bestehend aus
    1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, 1 x Horn 1, 1 x Horn 2, 1 x Oboe 1, 1 x Oboe 2 (40.674/09)
    je: 17,00 €
    9 x Einzelstimme, Violine 1 (40.674/11)
    je: 8,00 €
    8 x Einzelstimme, Violine 2 (40.674/12)
    je: 8,00 €
    7 x Einzelstimme, Viola (40.674/13)
    je: 8,00 €
    6 x Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass (40.674/14)
    je: 8,00 €
    1 x Einzelstimme, Orgel (40.674/49)
    je: 13,00 €

Einzelstimme, Orgel

40.674/49
16 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR13,00 / St.
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Produktinformation

Herausgeber

Guido Johannes Joerg zur Person

Komponist

Gioachino Rossini zur Person

Rezensionen

Giachino Rossini:  Messa di Rimini

Dating from 1809, when Rossini was 17, this is one of a number of sacred vocal pieces now largely forgotten. It takes the form of an unusual Missa brevis, having only a Kyrie and a Gloria, but these two movements are large-scale ones, with the latter having eight submovements. The musical style is a pleasant mixture of late Classic elements predating Rossini's evolution to the mature style of his Stabat Mater and Petite Messe solonnelle, both harking from later decades; it even continues the Baroque tradition of a figured bass part. Although the music is fairly straightforward, it is rich in melodic beauty and tonal interest.

Quelle: The American Organist 3/1998, S. 80

 

Giachino Rossini: Messa die Rimini 1809

In jüngster Zeit ist eine recht umfangreiche Werkgruppe von „musica sacra” bei dem eher als Opernkomponist bekannten Rossini aufgetaucht. So gibt es nicht weniger als 9 Messvertonungen (oder Messsatzvertonungen) aus den Jahren 1808 bis 1863 (Petite messe solennelle). Die vorliegende Messa die Rimini aus dem Jahre 1809 ist eine „Messa die Gloria“, vertont also nur Kyrie und Gloria. Das Werk scheint mir eine echte Entdeckung zu sein. Schwungvoll frische Musik zeigt Rossini bei seiner Suche nach seinem persönlichen Kompositionsstil. Da die kleine Besetzung auch „finanztechnisch“ gut zu realisieren ist, wird sie sicher viele Liebhaber finden. Liturgisch ist das 45-minütige Werk allerdings schwer einzuordnen, im Konzert wird es wohl eher seinen rechten Platz finden als im Gottesdienst. Ein überaus informatives Vorwort rundet diese sorgfältige Edition ab.

Quelle: Kirchenmusik im Bistum Limburg 2/2000, S. 37

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