Heinrich Schütz: Cantiones Sacrae. Complete recordings, Vol. 5

Beschreibung

In der Gesamtaufnahme der Werke von Heinrich Schütz mit dem Dresdner Kammerchor und Hans-Christoph Rademann bei Carus erscheinen in der fünften Folge die Cantiones Sacrae (SWV 53–93). 1625 – mitten im Dreißigjährigen Krieg – veröffentlichte Heinrich Schütz diese Sammlung als sein Opus 4. In den 40 lateinischen Motetten verwendet er Texte aus dem Gebetbuch des Andreas Musculus, die sich auf Psalmen und Hoheliedstrophen, Evangelientexte, Tischgebete, Andachts- und verschiedene Gebetstexte stützen. Dass die expressiven Stücke bis heute in der Popularität nicht ganz an die anderen großen Sammlungen von Schütz heranreichen, liegt nicht zuletzt an den hohen technischen Ansprüchen, die der Komponist an die Ausführenden stellt. Mit dem Leitgedanken „historisch informiert – heute interpretiert“ möchte Hans Christoph Rademann mit dem Dresdner Kammerchor gerade auch die weniger bekannten Werke von Schütz auf höchstem Niveau präsentieren und zum Entdecken einladen. Die Schütz-Gesamteinspielung erscheint in Kooperation mit MDR Figaro.

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Produktinformation

Inhalt

40 Werke Anzeigen

Dirigent

Hans-Christoph Rademann zur Person

Ensemble

Dresdner Kammerchor zur Person

Sopran-Solo

Marie Luise Werneburg zur Person

Alt-Solo

Stefan Kunath zur Person

Tenor-Solo

Oliver Kaden zur Person

Bass-Solo

Felix Schwandtke zur Person

Solist - Orgel

Ludger Rémy zur Person

Solist - Violone

Frauke Hess zur Person

Rezensionen

[…] impressively sung and recorded […]
Michael Cookson, musicweb international, März 2013

Stimmlich und klangtechnisch hervorragend ausbalanciert und glasklar intoniert bringen Hans-Christoph Rademann und sein Dresdner Kammerchor die 40 Motetten zum Leuchten […] Eine mustergültige Aufnahme - nicht nur für Liebhaber alter Musik.
concerti, Januar 2013

Der Dresdener Kammerchor besticht einmal mehr durch Reinheit und Disziplin der Gestaltung. Hört man diese Interpretationen, die ein Universum kompositorischer Einfälle feinsinnig und detailgenau ausleuchten, versteht man schwer, warum dieser Zyklus bisher kaum wahrgenommen wurde.
Karsten Blüthgen, Neue Chorzeit, Dezember 2012

Hans-Christoph Rademann bringt seinen personell immer wieder erneuerten, damit jugendlich frisch klingenden und doch nichts an sängerischer Klasse einbüßenden Dresdner Kammerchor in dieser Folge der Gesamteinspielung zu Höchstform. […] Diese zwischen Expressivität, intellektuellem Anspruch, vitalem Klangsinn und dichtem Satz balancierte Musik scheint ideal für Rademanns Formation.
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 28. November 2012

40 mehrstimmige Kompositionen über lateinische Schriftstellen sowie Gebets- und Meditationstexte sind prall von Expressivität und Emotion - und werden von den Protagonisten mit ebensoviel Können wie mit Herz musiziert.
Gustav Danzinger, ORF - Ö1, 24. Oktober 2012