Homilius: Johannespassion (Kreile)

Gottfried August Homilius

Johannes-Passion

Der Fromme stirbt

HoWV I.4

Beschreibung

Als langjähriger Kreuzkantor hatte Homilius aufgrund der Zerstörung der Kreuzkirche seine Hauptwirkungsstätte an der Dresdner Frauenkirche. Die Verbindung von traditioneller Form und empfindsam bis frühklassischer Musik verleiht der Johannespassion des Bach-Schüler ihren besonderen Wert - hier erfährt das Passionsgeschehen musikalisch wie textlich ein neues, außergewöhnliches Gepräge. Die Rolle des Chores ist weitgehend auf die Choräle und Volkschöre beschränkt, aber gerade bei letzteren zeigt Homilius, warum er besonders als Chorkomponist gerühmt wurde. Kreuzkantor Roderich Kreile präsentiert das Werk seines Vorgängers im 18. Jahrhundert mit dem Dresdner Kreuzchor und dem Dresdner Barockorchester in einer klangprächtigen und intensiven Einspielung auf höchsten Niveau.

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Produktinformation

Dirigent

Roderich Kreile zur Person

Ensemble

Dresdner Barockorchester zur Person
Dresdner Kreuzchor zur Person

Sopran-Solo

Jana Reiner zur Person
Katja Fischer zur Person

Countertenor-Solo

Franz Vitzthum zur Person

Tenor-Solo

Jan Kobow zur Person
Stephan Keucher zur Person
Christian Lutz zur Person

Bass-Solo

Tobias Berndt zur Person
Clemens Heidrich zur Person

Komponist

Gottfried August Homilius zur Person

Rezensionen

[…] direct, attractive and accomplished.
BBC Music Magazine, April 2014

Der Chor präsentiert sich bei den Chorälen und der Darstellung der Volksmenge als äußerst flexibler und wacher Klangkörper, der mit höchster Präzision den "galanten", an manchen Stellen etwas süßlich, musikalisch oberflächlich wirkenden Gestus der Musik zu interpretieren weiß. Das Dresdner Barockorchester unterstreicht dies mit vielen klangschönen Momenten und intelligenten Phrasierungen und bestätigt den Ruf als Spezialensemble für die Interpretation auf historischen Instrumenten.
Emanuel Scobel, Neue Chorzeit, Juli/August 2007

Der Dresdner Kreuzchor mit seinen Knabenstimmen zeigt sich unter der Leitung von Roderich Kreile bestens disponiert und in Hochform.
Dr. Franz Gratl, klassik.com, 18.05.2007