Josef Gabriel Rheinberger: Der Stern von Bethlehem

Josef Gabriel Rheinberger

Der Stern von Bethlehem

Weihnachtskantate

op. 164, 1890

Beschreibung

Wer ein stimmungsvolles und lyrisches Werk mit dankbaren Aufgaben für seinen Chor sucht, der liegt mit Rheinbergers Stern von Bethlehem richtig. In neun Szenen (Erwartung, Die Hirten, Erscheinung des Engels, Der Stern etc.) wird das Weihnachtsgeschehen lyrisch untermalt. Liedhafte und pastorale Chöre, eine innige Sopranpartie und nicht zuletzt der exotisch anmutende Zug der Weisen durch die Wüste sichern dem 1890 entstandenen Werk zunehmende Beliebtheit. Der Text stammt von Rheinbergers Frau Fanny. Aufgrund der ähnlichen Besetzung lässt sich das Werk ideal mit Mendelssohns Vom Himmel hoch oder Die Geburt Christi kombinieren.

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Gesamtausgabe

50.210/00
212 Seiten , ca. 32x25 cm, Leinenausgabe
EUR94,00 / St.
lieferbar

Produktinformation

Herausgeber

Harald Wanger zur Person

Textdichter

Franziska (Fanny) von Hoffnaaß zur Person

Komponist

Josef Gabriel Rheinberger zur Person

Rezensionen

Josef Gabriel Rheinberger: Sämtliche Werke Band 10: Der Stern von Bethlehem

Mit besonderer Freude vermerkt man, dass nun auch Josef Gabriel Rheinberger durch eine Gesamtausgabe geehrt wird. […] Alle vom Komponisten selbst mit Opuszahlen versehenen Werke werden vorgelegt, dazu eine repräsentative Auswahl der Jugend- und Gelegenheitswerke.
Als erster Band ist Band 10 erschienen. Er enthält Rheinbergers umfangreiche Weihnachtskantate „Der Stern von Bethlehem“, das 1890 entstandene letzte oratorische Werke des Meister. Der Text hierzu stammt von seiner Frau. In neun Gedichten wird das Weihnachtsgeschehen in anrührend-volkstümlicher Weise entfaltet. Dieses Werk hat auf Grund seiner musikalischen Qualität alle Chancen, einen festen Platz im Repertoire der Chöre zu gewinnen. Dem groß besetzten Orchester […] stehen zwei Solisten (Sopran, Bass) und der Chor gegenüber. Dessen Aufgaben sind dankbar und im allgemeinen gut zu bewältigen.
Die Neuausgabe beruht auf dem Autograph und dem Erstdruck. Der Erstdruck wurde fotomechanisch reproduziert. In ihm sind die nach dem Quellenvergleich als notwendig erachteten Änderungen eingearbeitet worden. […]
Der Herausgeber Harald Wanger […], hat dem Band eine biographische Übersicht, ein ausführliches Vorwort, den zusammenhängend abgedruckten Text der Kantate, ein Foto des Ehepaars Rheinberger, eine Reihen von Faksimiles und einen Kritischen Bericht beigegeben. Die Ausstattung des blauen Leinenbandes ist vorbildlich. Es liegt an der Qualität der Werke dieses großen Vergessenen, dass man weiteren Bänden mit Spannung entgegensieht.

Wolfgang Stockmeier
Quelle: Musik und Kirche 3/1989, S. 146/147