Knut Nystedt: Missa brevis

Knut Nystedt

Missa brevis

op. 102

Beschreibung

Lizenzausgabe von Roberton Publications, UK/Goodmusic Publishing, für alle Länder ausser UK, Skandinavien (Norsk Musikverlag), USA, Canada (Theodore Presser) und Australien (Print Musicworks).

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Partitur

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Komponist

Knut Nystedt zur Person

Rezensionen

Knut Nystedts: Missa brevis, op. 102

Knut Nystedts Missa brevis op. 102 (komponiert 1985) hat inzwischen einen solchen Bekanntheitsgrad erreicht, dass es fast müßig ist, sie zu preisen. Es ist nach wie vor eine A cappella‑Messe, die für jeden versierten Chor eine äußerst lohnende Aufgabe darstellt. Selbstverständlich hat sie ihren Platz im gottesdienstlichen Rahmen, aber auch im Konzert wird sich niemand der Wirkung der so unterschiedlich und textgerecht komponierten Ordinariumsstücke entziehen können. Selbst ein nicht so geübter Chor kann sich mit viel Geduld, vielleicht nur einzelne Sätze herausgreifend, an dieses Werk wagen. Die Erfahrung zeigt, dass Intonationssicherheit und Blattsingefähigkeit von Chorsängern gewaltige Fortschritte machen, wenn sie sich mit solch dissonanten Zusammenklängen ("Agnus Dei") oder komplizierten Rhythmen ("Gloria", "Sanctus") auseinandersetzen.
Bei der 2003 erschienenen "deutschen" Ausgabe braucht man gegenüber früheren Ausgaben nicht so häufig zu blättern, dagegen verliert sie an Übersichtlichkeit durch zu starke Zusammenfassung der Akkoladen und lässt ein Vorwort mit Angaben zum Komponisten oder Werk schmerzlich vermissen.

Christian Grube
Quelle: Musik & Kirche  Sept. / Okt. 2004

 

Knut Nystedt: Missa brevis

Die Reihe "Carus novus" bringt mit drei Kompositionen von Knut Nystedt (geb. 1915 in Oslo, Organist der Torshov‑Kirche in Oslo, Dirigent des "Norske Solistkor", Kompositionsstudium bei P. Steenberg, B. Brustad und Copland) drei ansprechende Werke, die auch guten Kirchenchören zugänglich sind. Bei seiner 1985 in den USA erschienenen "Missa brevis" vertont er die üblichen Ordinariumsteile (inkl. Credo), wobei der Chorpart überall gut singbar bleibt und durch fallweise Stimmteilung (vor allem in Sanctus und Agnus) große Wirkung erzielt wird. Von großer Ausdrucksstärke aber auch seine Vertonung der ersten 12 Verse von Psalm 86 in der Motette "Herr, neige deine Ohren" (englische Version von Robert Scandrett) oder sein "Ave Maria", das für den Sologeiger eine lohnende Aufgabe mit nicht unbeträchtlichen Anforderungen parat hält, während der Chor in beiden Fällen die Fähigkeit der sauberen Intonation und der Ausnutzung aller klanglichen Schattierungsmöglichkeiten in der gesamten dynamischen Bandbreite besitzen muss!

Walter Sengstschmid
Quelle: Singende Kirche 2/04

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