Ko Matsushita: Hodie beata Virgo Maria

Ko Matsushita

Hodie beata Virgo Maria

Nr. 3 aus: Drei Marianische Motetten

Beschreibung

Der greise Simeon nimmt den neugeborenen Jesus in seine Arme, erkennt dessen Bedeutung und preist in hymnischen Worten diesen Moment als Erfüllung seines Lebens. In Matsushitas Motette steht dieser Lobpreis, das "nunc dimittis", im Zentrum der Komposition. Symbolisch verbindet sich hier der Grundklang c-fis-g, der schon Eingangs das "hodie – heute" charakterisiert hat, mit einem quasi gregorianischen Motiv, das ganztonweise den Zentralton b' umspielt und das der Jungfrau Maria zugeordnet ist. Das Werk endet mit einer mystischen Klangfläche, einem Ganztoncluster, der sich aus den aleatorisch wiederholten Grundmotiven des Werkes ergibt und ins Nichts ausblendet.

Stimmumfang: S1: f'-as'' / S2: d'-fis'' / A1: c'-d'' / A2: b°-d'' / T1: g°-as' / T2: g°-fis' / B1: c°-cis' / B2: E-c'

Uraufführung: 22.7.2012, Tokyo, Japan (Collegium Cantorum Yokohama, Ko Matsushita)

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Komponist

Ko Matsushita zur Person

Rezensionen

Allen Werken des japanischen Komponisten Ko Matsushita ist eine fesselnde abwechslungsreiche Harmonik eigen, welche von modalen Flächen über häufig verwendete diatonische Mixturen und Ganztonfolgen bis zu extrem spannungsgeladenen Akkordballungen führt, aber genau dadurch stets interessant bleibt und die Ausführbarkeit im Bereich des für ambitionierte Kammerchöre Machbaren belässt...
Andreas Boltz, Kirchenmusik im Bistum Limburg, 1/2015

Warum man sich dieser Stücke annehmen sollte - Matsushita setzt den Text seiner Drei Marianische Motetten klanglich hervorragend um.
Christoph Stockmeyer, Musica Sacra, 5/2014

...Matsushita bedient sich ... verschiedener Stilelemente (von Gregorianik bis zu Clustern und Aleatorik) und kommt dabei zu überzeugenden, klanglich wie deklamatorisch reizvollen Ergebnissen.
singende kirche, 3/2014