Le Grazie Veneziane. Musica degli Ospedali – Music from the Ospedali

Beschreibung

Die Ospedali Venedigs hatten sich im Laufe ihrer Geschichte von rein karitativen Waisenhäusern zu berühmten Pflegestätten venezianischer Musikkultur entwickelt. Weit über die Grenzen Venedigs hinaus galten die Konzerte der in den Ospedali ausgebildeten Musikerinnen im 18. Jahrhundert als wahre Attraktionen. Geistliche Musik für Frauen komponiert und von Frauen in den Kirchen aufgeführt, gab es zu dieser Zeit nur in der Lagunenstadt. Für die Bekanntheit dieser einzigartigen Musiktradition waren nicht zuletzt solch namhafte Komponisten, wie Vivaldi, Hasse, Porpora und Galuppi, die an den vier "Ospedali grandi" als Lehrer tätig waren, mitverantwortlich. Klangschöne, fast schwebende Chorpassagen und virtuos gestaltete Solopartien machen den besonderen Reiz der auf der vorliegenden CD "Le Grazie Veneziane" präsentierten Werke aus. Den Solistinnen Maria Grazia Schiavo, Emanuela Galli, José Maria Lo Monaco und den Damen des Vocal Concert Dresden gelingt es unter Leitung von Peter Kopp, die euphorischen Berichte vom "himmlischen Gesang" an den Ospedali des 18. Jh. nachvollziehbar zu machen.

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Compact Disc

83.264/00
12,5 x 14 cm, CD, Jewel Case
EUR19,90 / St.
lieferbar

Produktinformation

Inhalt

3 Werke Anzeigen

Dirigent

Peter Kopp zur Person

Ensemble

Vocal Concert Dresden zur Person
Dresdner Instrumental-Concert zur Person

Sopran-Solo

Maria Grazia Schiavo zur Person
Emanuela Galli zur Person

Mezzosopran-Solo

José Maria Lo Monaco zur Person

Rezensionen

Les Dresdois de Peter Kopp y réussissent parfaitement.
Diapason, Januar 2016

 

[...] Die von den Frauenstimmen des Vocal Concert Dresden und drei Solistinnen eingespielte CD besticht sofort durch ihre natürliche und gleichsam elegante Lebendigkeit. Orchester, Solisten und Chor sind bestens aufeinander abgestimmt. [...]

Württemb. Blätter für Kirchenmusik, 6/2008

 

[...] Die Begeisterung, mit der Generationen von Reiseschriftstellern und Tagebuchschreibern den Ruhm der Ospedali und ihrer Musikerinnen in der Welt verbreitet haben, wird hier nachvollziehbar und hörbar.[...]

Tobias Roth
klassik.com, 26.08.2008

 

[...] It is clear, clean, poignantly restrained, and lovingly tuned. The only thing really missing from this recording is more of it.

Choral Journal, June/July 2009