Liszt: Via crucis, Missa choralis

Beschreibung

„Dem Wiener Kammerchor … gelingt hier Ausgezeichnetes. Ideal harmonieren die durchweg jungen Stimmen, ungewöhnlich entwickelt ist die piano-Kultur, fein nuanciert der Ausdruck.“ Klassik Heute

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Compact Disc

83.144/00
12,5 x 14 cm, CD, Jewel Case
EUR19,90 / St.
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Inhalt

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Dirigent

Johannes Prinz zur Person

Ensemble

Wiener Kammerchor zur Person

Solist - Orgel

Johannes Wenk zur Person

Rezensionen

Franz Liszt: Via crucis/Missa choralis

Sicher sind die Via crucis und auch die wenigstens noch ab und an zu hörende Missa choralis nicht jedermanns Geschmack, so wie Liszt überhaupt zwar hoch geachtet aber selten praktiziert wird. Diese CD jedenfalls vermag den Geschmack an diesen Werken dank ihrer hervorragenden Qualität zu wecken. Johannes Prinz liefert eine technisch brillante, tief innige und dabei stets zeitgemäß geschmackvolle Interpretation, die man m. E. mustergültig nennen darf. Soll man da noch an Details herumkritteln, damit auch jeder merkt: der Rezensent hat die zwei zu tiefen Töne im Tenor hier, das ungewöhnliche Tempo dort bemerkt? Nein! Loben muss man und jeder wäre zurecht stolz, wenn er einen solchen Chor aufgebaut hätte. Berückend schön sind manche Stellen, hervorgehoben seien die Oberstimmensoli im Kreuzweg. Johannes Wenk an der Orgel ist einfühlsamer und zugleich Impuls gebender Begleiter respektive Solist. Beim Hören fragt man sich, warum denn gerade ein Werk wie die Via crucis mit ihren Choralzitaten und ihrer Phantasie-beflügelnden Ausdruckskraft (szenische Gestaltung – Bildmeditation – Einbezug des Kirchenraums mit den vorhandenen Darstellungen?) nicht längst wieder einen Platz in kirchenmusikalischen Feierstunden der Passionszeit gefunden hat, zumal die Besetzung „bezahlbar“ ist. Beim Lesen der Noten merkt man: weil das alles nicht so leicht ist, wie es hier klingt!

Quelle: Musica Sacra 5/1999, S. 392

 

Liszt: Via crucis; Missa choralis   

"Dem Wiener Kammerchor […] gelingt hier Ausgezeichnetes. Ideal harmonieren die durchweg jungen Stimmen, ungewöhnlich entwickelt ist die piano-Kultur, fein nuanciert der Ausdruck."

Quelle: Klassik heute