Mendelssohn: Hebe deine Augen auf. Kirchenwerke VII (Bernius)

Beschreibung

Die maßstabsetzende CD-Reihe mit geistlicher Chormusik von Mendelssohn macht über die
bekannten Werke hinaus mit der ganzen Breite und Vielfalt seiner Kirchenmusik bekannt. Die auf der neuen CD „Hebe deine Augen auf“ vorgestellten Werke für Chor a cappella oder mit Orgel reichen von Gesängen für den katholischen und anglikanischen Gottesdienst des jungen Felix Mendelssohn bis zu Stücken des reifen Komponisten, wie Psalm 100 Jauchzet dem Herrn op. 69,2 von 1847. In den Motetten für Frauenchor op. 39 sowie O beata et benedicta für drei Frauenstimmen und Orgel ist bereits Mendelssohns Sinn für kantable Melodik und differenzierte Harmonik spürbar, der sich dann etwa in dem berühmten Frauenterzett Hebe deine Augen auf, 1846 für den Elias komponiert, so unnachahmlich entfaltet. Für sein anderes Oratorium, Paulus, hatte Mendelssohn ursprünglich die beiden Sologesänge op. 112 vorgesehen, sie aber im Zuge der Vollendung des Werks nicht mehr berücksichtigt.
Der Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius stellt diese Werkauswahl mit klanglicher Brillanz vor.


Ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik

Ausgezeichnet mit dem Fono Forum Stern des Monats

Kaufen

Compact Disc

83.206/00
12,5 x 14 cm, CD, Digipac
EUR19,90 / St.
lieferbar

Produktinformation

Inhalt

13 Werke Anzeigen

Dirigent

Frieder Bernius zur Person

Ensemble

Kammerchor Stuttgart zur Person

Sopran-Solo

Maria Bernius zur Person
Judith Decker zur Person
Iris-Anna Deckert zur Person
Ruth Ziesak zur Person

Alt-Solo

Ute Feuerecker zur Person
Elke Rutz zur Person

Tenor-Solo

Julian Prégardien zur Person
Jörg Genslein zur Person

Bass-Solo

Friedrich Möller zur Person
Adolph Seidel zur Person

Solist - Orgel

Sonntraud Engels-Benz zur Person

Rezensionen

 

Kaum einer arbeitet an Aufnahmen so gründlich wie Bernius - erst in der Kirche im schwäbischen Gönningen, auf deren Akustik er schwört, nachher im Schneideraum. Doch die Nacharbeit erklärt nicht die Brillanz. Wer den Chor live gehört hat, weiß, wie atemberaubend er sein kann, und die selige Musik Mendelssohns liegt ihm besonders. Diese siebte Folge der Kirchenwerke beweist es zum siebten Mal. ....
NDR Kultur, Ulrich Kühn, 16. Juni 2006

 

 

Es stimmt einfach alles an dieser CD (das meinte auch jüngst die Jury des deutschen Schallplattenpreises). Die Reihenfolge der Stücke folgt einer stimmigen Dramaturgie, die historische Orgel der akustisch herausragenden Gönninger Kirche passt perfekt zum erlesenen Klang des Kammerchors, und interpretatorisch nähert sich Bernius hier jenem Ideal, das der Perfektionist unter den Chorleitern schon immer angestrebt hat.
Stuttgarter Zeitung

 

 

Wiederholt erweist sich der von Frieder Bernius geleitete Kammerchor Stuttgart als ideales Ensemble für diese charakteristischen Werke. Zu den Qualitäten zählen dabei die klare Artikulation und ein angenehm schlanker, natürlicher und ausgeglichener Chorklang, ohne Schärfen in der Höhe und doch mit einem gesunden Fundament.
Michael Kube, Fono Forum 10/06

 

 

Die beispielgebende Einspielung der Mendelssohn’schen Kirchenwerke durch den Kammerchor Stuttgart unter seinem Leiter Frieder Bernius wird mit kleineren Werken fortgesetzt, die teils auch im Repertoire unserer Kirchenchöre zu finden sind - eine wirklich schöne, rundum bestens geglückte Einspielung!
Walter Sengstschmid, Singende Kirche Heft 3, 53.Jg. 2006

 

 

Beachtenswert ist, dass zudem alle Stücke von den Musikern äußerst spannungsvoll und schlüssig interpretiert werden. Die Tempi sind so gewählt, dass die Sänger scheinbar mühelos auch lange Phrasen spannungsvoll gestalten, ohne gehetzt zu klingen. Jeder Musiker scheint genau zu wissen was er singt, was sich unmittelbar in der Ausdruckskraft der Musik wiederspiegelt. Pausen lassen nicht an Spannung nach, musikalische Höhepunkte werden durch differenzierte Dynamik herausgearbeitet .
Markus Cella, klassik.com, 20.10.2006

 

 

Es gibt es noch, das sorgsam und mit Weitblick gepflegte editorische Katalogrepertoire, das auf verlässliche Künstlerpartnerschaft setzt und unbeirrt seinen Weg geht. Das gilt für die Carus-Reihe mit Mendelssohns Kirchenwerken in der Realisierung mit Bernius' Kammerchor in hohem Maße. Mittlerweile ist man hier bei Volume VII angelangt, und auch die aktuelle Produktion greift auf vokale Tugenden zurück, die jenseits aller stilistischen Grabenkämpfe einen zeitlosen Stil pflegt: Ausgeglichen in allen Stimmregistern, klangstark, homogen, ohne Liedertafel-Tremolo, aber auch ohne die aseptische Ödnis mancher historisch-authentischer Ensembles.
Norbert Rüdell, www.klassik-heute.de, 09.06.2006

 

 

Ce disque documente le miracle choral réussi par un chef sans compétition aucune sur ce terrain. Il est servi par une prise de son parfaite tant dans le dosage de l'orgue que de la captation des voix.
Christophe Huss, classicstodayfrance.com, 11/06