Witte: Krippenlieder

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FÜNF KRIPPENLIEDER

Keine andere Geschichte der Bibel hat so viele geistliche Volkslieder hervorgerufen wie die Weihnachtsgeschichte. Diese Lieder waren durch theologischen, liturgischen oder kirchenmusikalischen Purismus nicht auszurotten. Viele haben Eingang in das neue Evangelische Gesangbuch gefunden. Fünf solcher durch das Quempasheft tradierten Zeugnisse popularer Frömmigkeit hat Gerd Witte, zuletzt Professor für Orgel und Leiter der Abteilung Evangelische Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, zu einem reizvollen Zyklus für Vorsänger(in), Chor (S, A, T, B), Querflöte und Streichquartett zusammengestellt: „Lippai, steh auf vom Schlaf“, „Still, still, still“, „Josef, lieber Josef mein“, „Auf dem Berge, da gehet der Wind“ und „Der Heiland ist geboren“.
In der Fülle der Veröffentlichungen zur Weihnachtszeit ist Carus mit dieser Ausgabe ein besonderer Wurf gelungen. Denn der vokale Satz, eingeleitet jeweils durch intonierende Takte der Streicher, ist einfach gehalten und für jeden Chor erreichbar. Der Wechsel zwischen Vorsänger oder Vorsängerin und Chor schafft zusätzliche Abwechslung. Auch der Einsatz des Kinderchors zur Wiedergabe der Melodien wäre denkbar. Der klangvolle Streichersatz setzt bei aller Dreiklangsseligkeit der Melodien wirkungsvolle polyphone und rhythmisch-metrische Akzente. Die Sätze sind einzeln musizierbar oder als kleiner Zyklus im Rahmen eines Weihnachtskonzerts. Hier könnten sie, wenn ohnehin schon Streicher mitspielen, einen ausgezeichneten Kontrast zu einer weihnachtlichen Kantate bilden. Ebenso gut sind sie als Intermedien in der Lesung der Weihnachtsgeschichte an Heiligabend zu denken. Sollten die Sätze von einem größeren Chor musiziert werden, empfiehlt sich die Erweiterung zum Streichorchester.

Hans-Peter Braun
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 4/2001, S. 32

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