Luigi Cherubini: Requiem in C minor

Luigi Cherubini

Requiem in C minor

Description

Cherubini’s Requiem in C minor for mixed choir (without vocal soloists) and orchestra, which is presented here in a critical new edition, is among the most significant contributions to this genre in the 19th century. It was composed in Paris in 1816 and within a short time it became well known. Musicians such as Beethoven, Schumann and Brahms held it in high esteem because of the work’s superior compositional construction, orchestration, mastery of form and the balance in proportion between text and music.

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full score

40.086/00
184 pages, 25 x 32 cm, paperback
EUR58,00 / copies
available

vocal score

40.086/03
80 pages, 19 x 27 cm, paperback
EUR10,95 / copies
available

study score

40.086/07
184 pages, DIN A5, paperback
EUR16,90 / copies
available

set of parts, complete orchestral parts

40.086/19
23 x 32 cm, without cover
EUR228,00 / copies
available
  • consisting of
    1 x set of parts, harmony parts, 1 x bassoon 1, 1 x bassoon 2, 1 x clarinet 1, 1 x clarinet 2, 1 x horn 1, 1 x horn 2, 1 x oboe 1, 1 x oboe 2, 1 x timpani, 1 x trombone 1, 1 x trombone 2, 1 x trombone 3, 1 x trumpet 1, 1 x trumpet 2 (40.086/09)
    each: 37,00 €
    9 x individual part, violin 1 (40.086/11)
    each: 6,60 €
    8 x individual part, violin 2 (40.086/12)
    each: 6,60 €
    4 x individual part, viola 1 (40.086/13)
    each: 6,60 €
    3 x individual part, viola 2 (40.086/14)
    each: 6,60 €
    6 x individual part, violoncello (40.086/15)
    each: 6,60 €
    5 x individual part, double bass (40.086/16)
    each: 6,60 €

Product information

Editor

Wolfgang Hochstein Personal details

Composer

Luigi Cherubini Personal details

Reviews

Cherubini, Luigi: Requiem in c

Cherubinis Requiem entstand im Jahre 1816 aus Anlass eines Trauergottesdienstes für den 1793 hingerichteten Ludwig XVI. Von berühmten Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit wurde es hoch geschätzt. So erklang es auch zur Totenfeier Beethovens. Das Werk rechnet mit einem großen romantischen Sinfonieorchester, allerdings ohne Flöten. An Schlagwerk ist nebst Pauken noch ein Tamtam erforderlich, allerdings nur für einen einzigen Schlag zu Beginn des „Dies irae“ (zur Ankündigung des Jüngsten Gerichts). Der Stil des Werkes ist der Frühromantik zuzuordnen. Cherubinis langes Leben (1760-1842) erstreckte sich von den Ausläufern der Ära Hasse über die gesamte musikalische Klassik bis hin zum Ende der frühen Romantik. Neben den bisweilen an Schumann oder Mendelssohn erinnernden Harmonien wird dies insbesondere in einer reich differenzierten Instrumentierung deutlich. So verzichtet beispielsweise der Einleitungssatz völlig auf Oboen, Klarinetten, Trompeten und Violinen und verleiht dem Werk einen düsteren Grundcharakter. Ferner zeichnen dieses Werk die satztechnische Souveränität, eine sicher beherrschte Formgestaltung und ein ausgewogenes Wort-Ton-Verhältnis aus. Eine Aufführung dauert ungefähr 50 Minuten, ist also nicht ganz abendfüllend. Sie kann auch nur mittelgroßen Konzertchören durchaus empfohlen werden.
Der Schwierigkeitsgrad ist deutlich leichter als der eines Elias von Mendelssohn. Die meisten Chorsätze sind entweder homophon oder (überwiegend) mit Imitationstechniken komponiert. Es gibt überhaupt nur eine einzige ausgewachsene (Doppel-)Fuge in dem Stück. Ein weiterer Vorteil: Alle Texte sind dem Chor zugewiesen, auf den Einsatz von Solisten verzichtet Cherubini ganz - ein nicht zu unterschätzender finanzieller Vorteil bei einer Aufführung. Übersehen werden darf dabei dann allerdings nicht der Umfang: Der Chor hat deutlich mehr zu singen als in anderen vergleichbaren Werken. Ein ausführliches Vorwort und der vom Carus-Verlag gewohnte, übersichtliche Notensatz machen die Ausgabe zu einer rundum empfehlenswerten Anschaffung.

Michael Bender
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 4/1998, S. 121