Johann Hermann Schein: He who weeping soweth

Johann Hermann Schein

He who weeping soweth

aus: Israelsbrünnlein. Geistliche Madrigale

1623

Description

Johann Hermann Schein’s Israelsbrünnlein, published in Leipzig in 1623, is a supreme achievement not only among the works of this composer, who had been Thomaskantor in Leipzig since 1616, but also for the entire body of German music written during the first half of the 17th century. Among the 26 motets written “in the Italian madrigal manner” 23 are settings of Old Testament texts, a fact to which the collection owes its title. The source for the text of this collection is the “inexhaustible fountain” of the Psalms, the books of Moses, the Prophets, the Songs of Solomon, and other books of the Old Testament.

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Product information

Editor

Günter Graulich Personal details

Continuo realisation by

Paul Horn Personal details

Translator

Robert Scandrett Personal details

Composer

Johann Hermann Schein Personal details

Reviews

Schein, Johann Hermann: „Die mit Tränen säen“

Scheins „Israelsbrünnlein“ gehört neben der Chormusik von Schütz zum wertvollsten kirchenmusikalischen Schatz der evangelischen Kirchenmusik vor Bach. Mit aufführungspraktischen Neuausgaben trägt der Carus-Verlag dankenswerterweise dazu bei, diesen Schatz endlich zu heben. Scheins großartige Motetten greifen auf Texte des Alten Testaments zurück (Psalmen, Jesus Sirach, Jesaja), in der kompositorischen Anlage sind sie allesamt mit mehr als vier Chorstimmen besetzt, im überwiegenden Teil mit SSATB, bei „Nur danket alle Gott“ noch sogar zusätzlich mit einer zweiten Tenorstimme. Doch sollte man aufgrund der erweiterten Stimmenzahl bei der Wiedergabe nicht auf großbesetzte Chöre zurückgreifen. Die filigrane Stimmführung, häufig ausnotierte Verzierungen und historisch definierte Tempowechsel (z.B. Tripla) erfordern ein eher kleiner besetztes Vokalkollegium, das mit historischer Aufführungspraxis zumindest ansatzweise vertraut ist (z.B. Abschwingen und Abphrasieren von langen Noten, Haltetönen und Punktierungen und eine/n Chorleiter/in, die sich mit musikalisch-rhetorischen Figuren auskennt. Eine faszinierende Chormusik, die nicht nur in Konzerten, sondern auch wieder in Gottesdienste integriert werden sollte, auch in die katholischen… – sofern die o.g. Aufführungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Reiner Schuhenn
Quelle: Musik im Bistum Essen 3/1998, S. 63