Joseph Haydn: Mass in time of war

Joseph Haydn

Mass in time of war

Pauken-Messe

Hob. XXII:9, 1796

Description

The Missa in tempore belli by Joseph Haydn is an interesting work in several respecst. Firstly this setting of the Mass provides pointers to the situation of Austrian church music as it had been affected by imperial decrees. Secondly the political situation, with the imminent invasion of Austria by Napoleon's troops, had reached a crisis point which is reflected in the description of this composition as a "Mass in time of war". Last but not least, this work is the first of the group of six settings of the Latin Mass which, together with the oratorios "The Creation" and "The Seasons", form the body of Haydn's last period vocal works, and which unquestionably belong among his supreme creative achievements.


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full score

40.607/00
224 pages, DIN A4, paperback
EUR39,95 / copies
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vocal score

40.607/03
88 pages, 19 x 27 cm, paperback
EUR18,95 / copies
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choral score

40.607/05
24 pages, DIN A4, without cover
EUR8,95 / copies
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from 20 copies 8,95 EUR
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from 60 copies 7,16 EUR

study score

40.607/07
224 pages, DIN A5, paperback
EUR14,80 / copies
available

set of parts, complete orchestral parts

40.607/19
23 x 32 cm, without cover
EUR136,00 / copies
available
  • consisting of
    1 x set of parts, harmony parts, 1 x bassoon 1, 1 x bassoon 2, 1 x clarinet 1, 1 x clarinet 2, 1 x clarino 1, 1 x clarino 2, 1 x flute, 1 x horn 1, 1 x horn 2, 1 x oboe 1, 1 x oboe 2, 1 x timpani (40.607/09)
    each: 29,50 €
    7 x individual part, violin 1 (40.607/11)
    each: 5,50 €
    6 x individual part, violin 2 (40.607/12)
    each: 5,50 €
    5 x individual part, viola (40.607/13)
    each: 5,50 €
    4 x individual part, violoncello/double bass (40.607/14)
    each: 5,50 €
    1 x individual part, organ (40.607/49)
    each: 10,00 €

individual part, organ

40.607/49
32 pages, DIN A4, paperback
EUR10,00 / copies
available

Product information

Editor

Wolfgang Hochstein Personal details

Composer

Joseph Haydn Personal details

Reviews

Joseph Haydn: Missa in Tempore Belli 

Wieder einmal ist Wolfgang Hochstein für ein überaus instruktives Vorwort wie für einen akribisch genauen kritischen Bericht zu einem klassischen Chor- und Instrumentalwerk zu danken. Schon dieses rechtfertigt nahezu die Neuausgabe der „Paukenmesse“ (nach der letzten Ausgabe im Zusammenhang mit der Gesamtausgabe 1958). Auch die Erweiterung durch die sonst nur separat mitgeteilten Klarinettenstimmen halte ich für wichtig. Das Entscheidende aber ist, dass man jetzt für Aufführungen nicht mehr auf schlecht zu lesendes Orchestermaterial, das zudem nur leihweise zu erhalten war, angewiesen ist. Auch braucht man jetzt nicht mehr zu entscheiden, entweder seinen Chor nach Chorstimmen singen oder teure Klavierauszüge kaufen zu lassen. Hoffentlich geht die Verlagsarbeit weiter in diese Richtung.

Quelle: Musica 3/95, S. 203

 

Haydn, Joseph (1732-1809): Missa in Tempore Belli

Erst vierzehn Jahren nach der „Mariazeller Messe“ - bedingt durch die Josephinischen Reformen - schrieb Haydn 1796 wieder zwei große Messen, mit denen zugleich neben der „Schöpfung“ und den „Jahreszeiten“ durch die so genannten sechs großen und letzten Messvertonungen das kompositorische Spätwerk Haydns geprägt wurde. In der vorliegenden „Missa in tempore belli“ hat die politische Situation mit ihrer akuten Kriegsgefahr deutlichen Niederschlag gefunden. Dabei spielen vor allem die Pauken und Trompeten im von dramatischen Kontrasten erfüllten Agnus Dei eine so bedeutende Rolle, dass sie der Messe zu ihrem bekannten Beinamen „Paukenmesse“ verhalfen. Die Komposition stellt an alle Ausführenden sehr hohe Ansprüche und wird aufgrund ihrer zeitlichen Ausmaße eher in einem geistlichen Konzert als in unserer heutigen Liturgie ihren Platz finden. Für versierte Chöre ist dieses musikalisch ungemein beeindruckende Werk eine verlockende Herausforderung. Wer sich ihr stellen möchte, ist mit der vorliegenden Ausgabe des Carus-Verlages aufs Beste bedient!

Werner Schepp
Quelle: Musik im Bistum Essen 1996/I, S. 56f.

 

Sie ist die erste der sechs großen Messen, die Haydn zusammen mit der „Schöpfung“ und den „Jahreszeiten“ in fortgeschrittenem Alter schrieb, und die als Höhepunkt seiner Vokalkompositionen anzusehen sind. Die populäre „Paukenmesse“ genannte Komposition ist zu Recht in Süddeutschland und Österreich auch in Friedenszeiten eine der am häufigsten innerhalb der Liturgie aufgeführten Messen. Die Neuausgabe des Carus-Verlages geht auf die verschiedenen Besetzungsmöglichkeiten des Orchesters ein (Klarinetten und Hörner sind „ad libitum“ verzeichnet), die auf die unterschiedlichen Aufführungspraktiken in Wien und Eisenstadt zurückzuführen sind. Umfangreiches Aufführungsmaterial (einschließlich Chorpartitur) liegt vor, empfehlenswerte Ausgabe.

Gabriel Dessauer
Quelle: Katholische Kirchenmusik im Nationalsozialismus 1/1997 Teil II, S. 83