Mendelssohn: Paulus. Kirchenwerke XI (Bernius)

Felix Mendelssohn Bartholdy

St. Paul

Oratorio

MWV A 14, 1834-1836

Description

Mendelssohn composed “St. Paul,” his first oratorio, under the impression the “St. Matthew Passion,” which he revived in an epoch-making performance in 1829. “St. Paul,” op. 36, was his most popular work during his lifetime, receiving numerous performances throughout Europe. Robert Schumann praised its “indelible color of instrumentation,” and its “masterful playing with all the forms of the art of composition,” and he described it as “a jewel of the present.” The CD is the latest release in the award-winning series of sacred choral music by Mendelssohn, interpreted by Frieder Bernius and the Kammerchor Stuttgart. A must for all lovers of romantic choral music.

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Compact Disc, 2 Ex.

83.214/00
12,5 x 14 cm, CD, digipac
EUR29,90 / copies
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Product information

Conductor

Frieder Bernius Personal details

Ensemble

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Personal details
Kammerchor Stuttgart Personal details

Soloist - soprano

Maria Cristina Kiehr Personal details

Soloist - tenor

Werner Güra Personal details

Soloist - bass

Michael Volle Personal details

Composer

Felix Mendelssohn Bartholdy Personal details

Reviews

Wer Frieder Bernius kennt, der seine Erfahrungen aus dem Chorgesang schöpft, wird sich nicht darüber wundern, dass dieser Paulus besonders durch seine Chöre besticht. Aber wir sind sprachlos: welch eine Vollendung und welche Homogenität! Das Streben nach Transparenz und Verständlichkeit des Kontrapunkts ist hier kein narzisstischer und trügerischer Spiegel, genauso wenig ein Zugeständnis an den Zeitgeist, sondern die Frucht einer langjährigen "Kameradschaft" zwischen Mendelssohn und Bernius, die den Komponisten als einen Wandler zwischen zwei Epochen und zwei Welten ansieht (vereinfachend gesagt, zwischen Barock und Romantik) Dieser Gesamtblick wird hörbar bis hinein in den in sich ruhenden Textausdruck der Choräle, die hier reinster Bach sind. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen spielt zwar auf modernen Instrumenten, aber ihr kultivierter Gestus vernachlässigt nicht den barockisierenden Wind, der über diese Seiten geweht hat, wie es Christoph Spering (Opus 111, Diapason d'or, mit der Verwendung des seltenen Serpent) durch eine Lesart von dramatischer, unbezwingbarer Kraft gezeigt hat, selbst wenn der Chor nicht die Patina des Kammerchor Stuttgart hatte. Mit Sicherheit gehört Bernius zu den besten Mendelssohn-Interpreten (Herreweghe und Rilling sind weitere). Erwarten wir seinen Elias, reich an Versprechungen, und vergessen wir nicht seinen Psalm 42, bis heute der Höhepunkt dieser im Entstehen begriffenen Gesamteinspielung der geistlichen Musik Mendelssohns.
Diapason

 

 

.... Der Star der Aufnahme aber ist der Kammerchor Stuttgart, der seiner schwierigen und vielfältigen Aufgabe in faszinierender Weise gerecht wird. Bernius sichert zudem eine perfekte Balance zwischen dem Chor und der transparent und mit viel Klangkultur agierenden Deutschen Kammerphilharmonie.
Partituren 12/2007

 

 

Carus ist ein Label, das auf ein hohes Niveau der Interpreten, der eingespielten Werke und der Klangkultur setzt. In Frieder Bernius und seinem Kammerchor Stuttgart hat der Verlag einen idealen Partner gefunden. ...
Singen 7-2007

 

 

... Historische Aufführungapraxis hat für Dirigent Frieder Bemius seine Grenzen. Zu Zeiten Mendelssohn Bartholdys wirkten nach Überlieferungen bis zu 500 Musiker bei einem Oratorium mit. Bernius beschränkt sich dagegen auf den 50-köpfigen Kammerchor Stuttgart und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Das Ensemble klingt aber nicht wie eine abgespeckte Version. Im Gegenteil, es glänzt mit sanften oder wahlweise auch satten, strahlenden Klängen ohne Pathos und mit Transparenz, gerade in den Fugen. ...
Simone Lause, NDR Kultur, 23.5.2007

 

 

... Frieder Bernius' Realisierung des Stückes rückt den Chor und die vokalen Partien ins Zentrum der Komposition und offeriert eine insgesamt stark verschlankte Interpretation, die den "Paulus" auf erfrischende Weise aktualisiert. All das bei bestechender sängerischer Qualität sowohl vom Ensemble wie von solistischer Seite.
Matthias Keller, Bayern 4 Klassik, 21.5.2007

 

 

Höchstnoten für die nahezu als perfekt zu bezeichnende Realisierung. Man darf auf weitere mustergültige Mendelssohn-Einspielungen durch Bernius gespannt sein.
Klaus-Jürgen Etzold, Musikforum 2007

 

 

... Ausgeprägte eigene Klangvorstellungen von Bernius sowie eine Surround-Aufnahme machen diese SACD/CD zu einem besonderen Hörvergnügen für alle Liebhaber romantischer geistlicher Chormusik.
Musik & Liturgie, 5/07

 

 

Dieser "Paulus" ist, schon allein der exquisiten Ensembleleistungen wegen, ein Muss für jeden Oratorieninteressierten.
Christoph Braun, RONDOplus 5/2007

 

 

... On this latest CD in an award-winning series of sacred choral music by Mendelssohn, Frieder Bernius conducts the Deutsche Kammerphilharmonie Bremen and Kammerchor Stuttgart, with soloists Maria Cristina Kiehr (soprano), Werner Güra (tenor) and Michael Volle (bass). Bernius's unique, definitive sound concept, together with the excellent Surround-Sound recording technique make this SACD/CD a must for all lovers of romantic choral music.
new-classics.co.uk, 9/2007

 

 

... It is hard to fault this Carus release of Mendelssohn's Paulus which is a must for any collection of sacred music.
Michael Cookson, musicweb-international.com, Sept. 2007

 

 

... Mit bestechender Prägnanz interpretiert Frieder Bernius einen plastischen, niemals weich-sentimentalen Mendelssohn (gerade auch im Paulus und im Elias frappierend neu belichtet!), der sowohl von großem rhetorischen Schwung als auch von unbestechlicher Transparenz im Auffächern der chorischen und orchestralen Partituren lebt ...
Wolf Kalipp, Musik&Kirche, Jan./Feb. 2009

 

 

... Die dramatischen Chorsätze sind genauso eindrucksvoll gelungen, wie die schlichteren Choralsätze. Dabei beeindruckt der Chor durch seine Flexibilität und seine Durchsichtigkeit im Klang. Mit seinen Solisten hat Bernius eine glückliche Hand gehabt, denn diese drei Sänger kann man als ideal für dieses Werk betrachten. [...] Diese Aufnahme setzt Masstäbe: es ist ein grossartiges Monument für den Komponisten, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird.
Toccata, 41/2009

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