Ulrich Gohl: Das Töchterlein des Jairus

Ulrich Gohl

Das Töchterlein des Jairus

Singspiel zu Passion und Ostern

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Gohl, Ulrich: Singspiel zu Passion und Ostern

(rk) Die Singspiele von Ulrich Gohl in dieser Zeitschrift zu beschreiben heißt „Eulen nach Athen tragen". Was ist es wohl, das den in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiernden pensionierten Pfarrer antreibt, immer neu biblische Szenen zu suchen, die sich in Reimen dramatisieren und vertonen lassen. Ich vermute, es ist die Liebe zur Bibel und zu den Kindern, vermutlich in zwei kommunizierenden Röhren. Jedenfalls legte Gohl auch in den vergangenen Jahren wieder vier Singspiele vor, die er vor allem für den Gottesdienst konzipierte. Normalerweise ist eine untextierte Oberstimme neben der Harmonie- und Bassstimme notiert. Die gesungene Melodie kann instrumental unterstützt werden. Die Gemeinde wird durch Rufe und (hoffentlich noch) bekannte Lieder einbezogen. Der Verlag stellt eine zur Vervielfältigung freigegebene Textvorlage zur Verfügung. In allen Stücken ist an Solorollen und Chorgruppen gedacht. Der Tonumfang der Singstimmen bewegt sich normalerweise im Notensystem. Ein wesentliches Stilmittel der Gohlschen Singspiele ist die systematische Verwendung von „Leitmelodien" für einzelne Rollen oder Situationen. Über deren Sinnhaftigkeit streiten Gelehrte und Praktizierende. Wer sie ablehnt, hat hier ein Problem. Bleibt der Dank an Ulrich Gohl für sein musikalisches Lebenswerk, der die Hoffnung auf Weiteres einschließt.

Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik  2/2005

Ulrich Gohl: Strecke deine Hand aus. CV 12.545
Gottes Heil kennt keine Grenzen. CV 12.547
Singspiel zu Passion und Ostern. CV 12.560

(rbg) Drei neue Singspiele zu biblischen Texten legt Ulrich Gohl vor. Textgrundlagen sind (in der Reihenfolge der oben aufgeführten Titel): Matthäus 12.9-21 / 2. Könige 5 / Mk 5, 21-43. Der Rezensent wiederholt sich an dieser Stelle, was Autor und Verlag aber wohl recht sein dürfte. Seit den ersten Ausgaben dieser mittlerweile recht umfangreichen Reihe kann man als signifikant für die Qualität hervorheben: Bibeltexte in kindgerechter und dabei nicht platter Sprache, praxisorientierte Werke in variabler Besetzung, Einbezug der Gemeinde in das Geschehen, sängerisch auch in einfachen Verhältnissen lösbare Aufgaben, wirkungsvolle Musik mit innerem Textbezug. Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zur großen szenischen Aufführung „all inclusive“. Der musikalische Stil ist (auch das wurde bereits früher angemerkt) wie immer Geschmackssache. Aber ausprobieren und übers Jahr mit anderer Literatur mischen sollte man diese Stücke auf jeden Fall, und zwar so, wie sie gedacht sind: Für den Familiengottesdienst mit dem Anspruch, biblische Geschichten für Kinder erzählbar und erlebbar zu machen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!  

Quelle: Musica Sacra 4/03

Ein kurzes Singspiel (21 kleine zwei- bis vierzeilige Singteile und drei kurze Sprechteile) bestehend aus 6 verschiedenen musikalischen Phrasen. Zunächst im Passionsteil in MolI gehalten, wechseln die gleichen Melodien im Auferstehungsteil in Dur. Ein rezitativisches Element wechselt ab mit „Kreuzige“-Rufen, einem Klagelied und besagter Melodie (Moll,Dur); einzelne Teile sind zwei- oder dreistimmig. Im Zentrum (Mitten im Werk) steht das Lied „Herzliebster Jesu“ (GL 180) mit schlichter Choralbegleitung; ein frohes Eingangslied (Halleluja) und eine „Dur-Version“ geben den äußeren Rahmen. Vielleicht ob der inhaltlichen Gegensätzlichkeit nicht gut in diesen geprägten Zeiten als Singspiel geeignet, sondern eher in Palmsonntags- oder Kinderkarliturgie bzw. Osterzeit machbar mit den entsprechenden Teilen, die durchaus kindgerecht sind und gut umsetzbar!

Birgit Höfer
Quelle: Musik im Bistum Essen II/03 – I/04, S. 64