Vivaldi: Salmi a due cori (Kaljuste)

Description

“The high standard of the Estonian musicians … is demonstrated most impressively with Vivaldi’s Psalms for double choir: a homogeneous sound, surety of intonation, an intense musicmaking which makes listening to these four vesper psalms (in form resembling a cantata) … a musical pleasure of a very special kind.”

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Compact Disc

83.404/00
12,5 x 14 cm, CD in jewel case
EUR19,90 / copies
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Product information

Content

4 Works Show

Conductor

Tonu Kaljuste Personal details

Ensemble

Tallinn Chamber Orchestra Personal details
Estonian Philharmonic Chamber Choir Personal details

Soloist - soprano

Kaia Urb Personal details
Vilve Hepner Personal details

Soloist - countertenor

Risto Jooest Personal details

Soloist - tenor

Mati Turi Personal details

Soloist - bass

Uku Joller Personal details

Reviews

Antonio Vivaldi: Salmi a due cori

Wie hoch das Niveau der Estischen Musiker unter der Leitung von Tonu Kaljuste ist, wird mit Vivaldis doppelchörigen Psalmen eindrucksvoll gezeigt: Homogenität im Klang, Intonationssicherheit, intensives Musizieren machen das Anhören der kantatenförmig angelegten vier Vesperpsalmkompositionen (besonders hübsch musiziert der 7. Teil von „Beatus vir“ mit Orgel- und Sopransolo) zu einem musikalischen Vergnügen besonderer Art! […] ein Gewinn für jede CD-Sammlung!

Quelle: Singende Kirche 2/2002, S. 128

 

Salmi a due cori, Antonio Vivaldi

Vivaldis Psalmen fanden Verwendung in der Vesper und dieser Ort der Verwendung macht auch heute wieder Sinn, da die Diskussionen über das Tagzeitengebet wieder in vollem Gange sind, sowohl in katholischen als auch in evangelisch-reformierten Landen. Warum also nicht mit dem reformierten Kirchenchor zusammenspannen? Vivaldis Psalmen werden garantiert für Furore sorgen, hüben und drüben! Wer seine beiden Gloria kennt, weiß, wovon hier die Rede ist. Vivaldis Musik überrascht immer wieder durch Dramatik, sei dies harmonisch oder durch häufigen Wechsel der Klanggruppen (Concertato-Stil). Seine Musik wirkt leicht verständlich, swingt mit seinen leicht daher tändelnden Sequenzen und klar gliedernden Kadenzen. Vivaldi liebt Wiederholungen (die Zuhörer auch!). Er ist der Großmeister ausgeklügelter Unisono-Technik, vor allem im 3er-Takt, wo er rhythmisch-reizvoll in rasendem Tempo mit dem Wechsel von Hemiolen spielt. Vivaldi wusste, was möglich und unmöglich war, wenn er mit seinem Mädchenchor aus dem Waisenhause „Ospedale della Pieta“ auftrat. Die Solistennummern hat er den Mädchen in den Mund geschrieben und gleich mit Namen in der Partitur verewigt. Die Chöre, zwar doppelt besetzt, sind wirkungsvoll, gerade aber im Fall von „Beatus vir“ verblüffend einfach gesetzt. Auch wenn die große Besetzung im Katalog abschrecken mag, jubilierende Chöre, welche sich zu einem gemeinsamen Projekt zusammenraufen, werden mit der herausragenden Einspielung der estonischen Ensembles, welche keine Wünsche offen lassen, leicht auch zurückhaltende Sponsorenohren für sich gewinnen.

Quelle: Singen und Musizieren im Gottesdienst 4/2002, S. 174

 

Salmi a due cori

Diese Einspielung mit den doppelchörigen Psalmen Beatus vir RV 597, Dixit Dominus RV 594, die Introduzione Canto in prato RV 636 und das Responsorium Domine me festina RV 593 macht einfach Spaß beim Zuhören! Obwohl es sich um ein modernes Orchester und einen modernen Chor handelt, habe ich die Interpretation sehr genossen, denn die Sänger, Instrumentalisten und der Chor musizieren sehr kultiviert, mit Stilsicherheit und mit unbändiger Freude. Die Durchhörbarkeit der Klangstrukturen ist vorbildlich und offenbart die Schönheit und den Glanz von Vivaldis symphonischem Stil. Sowohl die ausgezeichnete Sopranistin Kaia Urb, als auch die anderen Solisten, der Chor und das Orchester agieren auf höchstem Niveau. Hier wird mit liebe zum Detail, mit stilistischer Kenntnis sowie mit Überzeugung und Freude Musik lebendig gemacht.

Giovanni Anaya
Quelle: Toccata. Alte Musik aktuell Nr. 4, 2003

 

VIVALDI - SALMI A DUE CORI

The special importance of psalm settings within the church music of Antonio Vivaldi is explained by the dominant position of psalms in the Vespers liturgy and by the important role which Vespers played in the sphere of church music. ‘In due cori’ indicates a composition for two ensembles, each with its own set of soloists, choir and orchestra. The performers on this outstanding recording are the Estonian Philharmonic Chamber Choir and the Talinn Chamber Orchestra, conducted by Tonu Kaljuste.

Quelle: New Classics, 09/05

 

(CB) This was the favourite of the discs that accompanied our recent short holiday. Don‘t worry about the modern orchestra: the whole proceedings are stylish, even if the soloists do detach their semiquavers a little too much. So many HIP groups overstress the vigour, vitality and attack that the effect can be almost like a caricature; the Estonians are a bit more relaxed - much easier to listen to, though not easy-listening in the Classic FM sense. One of the soprano soloists is particularly pleasing (I can‘t work out if it is Kaia Urb or Vilve Hepner). A fine disc.

Quelle: Early Music Review, 3/04, S.20