Fux: La Grandezza della Musica Imperiale. Composizioni per orchestra (FBO)

Description

Johann Josef Fux, who was highly respected and the longtime Music Director of the Viennese Imperial Court, is gradually being rediscovered. This recording presents little-known works from Fux's instrumental opus. The focus of this recording are the stylized baroque dances: movements of the suite in which all the virtuoso possibilities of solo and tutti playing in the manner of Italian gusto are relished and explored. An especial charm lies in the pictorial-programmatic works, as in the bird call imitations in the Ouverture in d Minor, or the serenade-like concerto entitled "gentleness and bitterness of the night" – music full of surprises and contrasts.


Awarded the Diapason d'Or

Awarded the Pizzicato Supersonic Award

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Compact Disc

83.308/00
12,5 x 14 cm, CD in jewel case
EUR19,90 / copies
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Content

5 Works Show

Conductor

Gottfried von der Goltz Personal details

Ensemble

Freiburger Barockorchester Personal details

Reviews

 

Er lastet zu Unrecht auf Johann Joseph Fux, der spätere Ruf des trockenen Kontrapunkt-Theoretikers. Immerhin bekleidete Fux im frühen 18. Jahrhundert unter den musikalisch gebildeten Kaisern Leopold I. und Karl VI. das hoch angesehene Amt des Musikdirektors am kaiserlichen Hof in Wien. Dieses Amt verpflichtete ihn zu der Komposition repräsentativer Unterhaltungs- und Tafelmusik. Und die Auswahl von Orchesterwerken, die das Freiburger Barockorchester jetzt zum Teil in Weltersteinspielung vorgelegt hat, zeigt, dass die Musik von Fux überhaupt nichts Trockenes hat, ja dass sie von einer spritzigen Leichtigkeit ist, ohne seicht zu sein. Im Zentrum der ausgewählten Werke stehen stilisierte Barocktänze, in denen das reizvolle Verhältnis des Solo- und Tutti-Spiels lustvoll ausgekostet wird. Und hier erweist sich das so temperamentvoll sprühende wie präzise aufeinander abgestimmte Zusammenspiel der Freiburger geradezu als Glücksfall.
Neben dem mitreißenden Schwung, dem unglaublich synchron atmenden Zusammenspiel und der stupenden technischen Virtuosität, ist es noch eine besondere theatralische Magie, welche die Fux-Interpretation des Freiburger Barockorchesters auszeichnet. In einem nie abreißenden Spannungssog erwachen die barocken Motive und Figuren der Tanzsätze zu dramatischer Individualität. Aber auch die immer wieder aufblitzende kunstvolle Kontrapunktik bei Fux gelingt dem Ensemble ungemein plastisch und intensiv. Mit ihrer suggestiven Artikulation sowie faszinierenden rhythmischen Beweglichkeit lassen die Freiburger Fux' schillernde Barockjuwelen in neuem Licht erstrahlen.

Michael Schmidt
Quelle: Bayern 4 Klassik, 21.12.2006

 

Fux followers - and there are some - will have cause to welcome this latest Carus disc because it renders valuable discographic duty. The works here have only fairly recently been rediscovered and none therefore had been recorded before. […]
The orchestral works don't, it's true, add materially to what is known of Fux. Too conventional to be stamped with any highly personalised traits they satisfy more domestic and traditional courtly needs. They are nevertheless played with vigour and understanding by the Freiburger Barockorchester and Fux Followers will need no second invitation.

Jonathan Woolf

 

Johann Joseph Fux dürfte vielen Musikinteressierten vor allem durch das Gradus ad Parnassum bekannt sein. [...]
Die bisher recht spärliche Diskographie mit Werken des oststeirischen Bauernsohns, der 1715 Hofkapellmeister am kaiserlichen Hof in Wien wurde, hat bisher recht wenige Blüten getrieben. Vollkommen zu unrecht, wie man meinen möchte, sobald man die Sammlung mit fünf Orchesterwerken - darunter vier Ersteinspielungen - in Händen hält, die das Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Gottfried von der Goltz für das Label Carus aufgenommen hat. [...]
Einmal mehr empfiehlt sich das Freiburger Barockorchester - trotz seiner Erweiterung des künstlerischen Fokus auf spätere Epochen - als Spezialensemble für das ausgehende 17. und das 18. Jahrhundert. Kapellmeister Gottfried von der Goltz kanalisiert die solistischen Ambitionen aller Beteiligten zu einem spannungsreichen Gesamtbild, in dem keine Einzelheiten übersehen werden. Fux' brillanter und einfallsreicher Orchestersatz bildet Folien für hervorragende solistische Meisterleistungen einzelner Ensemblemitglieder. Als virtuoses Glanzstück sticht vor allem die Intrada mit der strettahaften Schlusssteigerung hervor. Schließend sollte bemerkt werden, dass mit dieser Aufnahme ein eindrückliches Plädoyer für einen barocken Meister gelungen ist, der sicherlich nicht auf einer Stufe mit Bach und Händel steht, sich allerdings in puncto Originalität und Qualität auch nicht hinter anderen Neu- und Wiederentdeckten zurückzustehen braucht.

Markus Rubow
Quelle: klassik.com

 

Die glanzvolle Orchester-Besetzung und der festliche Charakter deuten auf besondere Anlässe der Entstehung hin - Geburts- oder Namenstage der kaiserlichen Familie -, ohne dass man Näheres darüber wüsste. Das Freiburger Barockorchester jedenfalls erweist sich einmal mehr als eines der heute besten Ensembles seiner Art [...]

Quelle: WDR3 Hörzeichen, 6.2.2007

 

[...] Fux' brillanter und einfallsreicher Orchestersatz bildet Folien für hervorragende solistische Meisterleistungen einzelner Ensemblemitglieder. Als virtuoses Glanzstück sticht vor allem die Intrada mit der strettahaften Schlusssteigerung hervor. Schließend sollte bemerkt werden, dass mit dieser Aufnahme ein eindrückliches Plädoyer für einen barocken Meister gelungen! list, der sicherlich nicht auf einer Stufe mit Bach und Händel steht, sich allerdings in puncto Originalität und Qualität auch nicht hinter anderen Neu- und Wiederentdeckten zurückzustehen braucht.

Markus Rubow
klassik.com, 30.01.2007

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