César Franck

1822 - 1890

Personal details

*1822 in Lüttich, +1890 in Paris. Komponist, Pianist, Organist, Pädagoge. Der Vater erkannte früh seine Begabung und gab ihn 1831 zur musikalischen Ausbildung an das Konservatorium von Lüttich. 1835 Übersiedlung nach Paris, Aufnahme am Pariser Konservatorium in die Klavierklasse von Pierre-Joseph-Guillaume Zimmermann, die Kontrapunktklasse von Aimé Ambroise Simon Leborne, die Kompositionsklasse von Henri-Montan Berton und die Orgelklasse von François Benoist; mehrfach Auszeichnung mit Preisen. 1844 Organist an Notre Dame de Lorette, 1851 an St. Jean - St. Francois, 1858 bis zu seinem Lebensende an Ste. Clotilde. Für letztere Kirche komponierte Franck ein eigenes Repertoire, darunter 1859 das Oratorium über die „Sieben Worte Jesu am Kreuz“. Ab 1854 Karriere als Organist, Ruf als außergewöhnlicher Virtuose und Improvisator. Ab 1872 Leitung der Orgelklasse am Pariser Konservatorium als Nachfolger von Benoist. Einen festen Platz im Konzertleben nehmen Instrumentalwerke wie die Symphonie in d-Moll (1888), die „Variations symphoniques“ für Klavier und Orchester (1886) und die großen Orgelwerke ein. Von der Sakralmusik haben die Motette „Panis angelicus“ (1861), die Messe in A-Dur op. 12 (1872) und der „Psaume CL“ (1883) größere Verbreitung erlangt.

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