Boulanger: Hymne au Soleil. Œuvres chorales

Description

Lorsque Lili Boulanger (1893-1918) remporta le renommé "Prix de Rome" en l’an 1913, elle était la première femme à recevoir cet honneur. Sa mort prématurée la condamna à rester dans l’ombre de Ravel ou Debussy dans la perception de la musique impressionniste. Ce CD de l’Orpheus Vokalensemble paraît en 2018 à l’occasion du 100e anniversaire de sa mort. Son idiome musical très personnel, sa palette de couleurs musicales, la teneur métaphorique de son langage poétique font de Lili Boulanger l’une des plus grandes artistes de la période impressionniste. Nous aurions aimé entendre plus d’elle.

 

Récompensé par le Pizzicato Supersonic Award

Récompensé par le Clef d'or ResMusica

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chef d'orchestre

Michael Alber Plus d'information sur la personne

solist - piano

Antonii Baryshevskyi Plus d'information sur la personne

chœur

Orpheus Vokalensemble Plus d'information sur la personne

Critiques

 

Das Orpheus Vokalensemble besticht durch einen durchsichtigen, transparenten Klang, der die in sich gekehrten Lieder Lili Boulangers perfekt illustriert.
klassik.com, 08.07.2018

 

Gesungen mit derartiger Wärme und Empfindung, Natürlichkeit und Tiefe, dürfte die Zahl jener wachsen, die den unerfüllbaren Wunsch von Marc Blitzstein, Kompositionsschüler Nadia Boulangers, teilen würden: «Wir möchten mehr von ihr hören.»
Karsten Blüthgen, Chorzeit, Juni 2018

Diese Werke gehören zum Besten, was das Genre zu bieten hat, zumal wenn sie so betörend dargeboten werden wie auf dieser starken Scheibe.
Burkhard Schäfer, Südwestpresse, 12.06.2018

 

Sous le titre Hymne au Soleil, ce CD propose quinze pièces pour soliste, choeur de chambre et piano entrecoupées de quelques aquarelles pour piano, autant de pièces à l'écoute de la poésie de la nature dont L'Hymne au soleil, autant de pièces composées entre 1911 et 1917, autant de pièces dont le texte poétique génère l'écriture, autant d'images sonores créées par des chromatismes, des modes, des formes diverses, des passages solistes, des dialogues, le piano qui se fond dans les voix, des moments dramatiques admirablement défendus par
l'Orpheus Vokalensemble dirigé par Michael Alber. Un enregistrement qui vient combler les lacunes d'une discographie assez pauvre au regard de celle de ses contemporains.
Bernadette Beyne, crescendo, 06.06.2018

 

Mit homogener Durchsichtigkeit bringen die auch in den solistischen Passagen überzeugenden Sänger die kristalline Farbigkeit der stets den Kern der Texte erfassenden Werke zum Leuchten. Ebenso exquisit ist die pianistische Unterstützung.
Juan Martin Koch, nmz, Juni 2018

 

Vor allem der weite, ruhig strömende Atem der Sänger und der warme, körperhafte Ton der Frauenstimmen hat es mir angetan...
Dorothea Bossert, 01.06.2018

 

... il offre aux compositions de Lili Boulanger toute la limpidité de son chant aux voix saines et une diction française de très bon aloi...
...das Ensemble leiht den Kompositionen von Lili Boulanger die ganze Klarheit seiner sauberen Stimmen, verbunden mit einer wirklich guten französischen Aussprache...
Laurent Bury, Forum Opera, 28.05.2018

 

Die Interpretation des grandiosen Chores und der zehn brillanten Solisten aus den Reihen des Orpheus Vokalensembles ist von einer so perfekten und dabei natürlichen Klangschönheit...
Jan-Geert Wolff, Pizzicato, 17.05.2018

 

Wieder einmal zeigt der Carus-Verlag Engagement in der Verbreitung verschiedenster Chormusik. Die hier vorliegenden Einspielungen der Chorwerke Lili Boulangers (Schwester der berühmten Kompositionslehrerin Nadia Boulanger) ist nicht nur wertvoll, sondern - auch unter Berücksichtigung der diversen Ansprüche, die nicht nur aus den verschiedenen Besetzungen herzuleiten sind - eine profunde Interpretation. Das Orpheus Vokalensemble unter Michael Alber begegnet jedem einzelnen Werk mit dem notwendigen Ernst, aber auch dem fast notwendigeren spirituellen Einfühlvermögen. ... Diese Aufnahme ist ein Muss für Freunde von Chormusik und auch Musik der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Markus Schauermann, singende kirche, 2/18

 

...a fascinating recording of 15 short pieces...this important recording affords a generous introduction to the music of a sadly-neglected composer...
Howard Dyck, The Music Times, Mai/Juni 2018

 

L’album dans son entier est empreint d’une mélancolie aisément compréhensible, qui devient déchirante dans Soleils de septembre, où l’approche de l’hiver peut se lire comme une métaphore du destin de la musicienne.
Sophie Bourdais, Télérama, 09.05.2018

 

Das Orpheus Vokalensemble unter Leitung von Michael Alber, ein recht junger Chor aus 24 professionellen Sängern, hilft dabei durch sorgfältige, differenzierte Textbehandlung im chorischen wie im solistischen Bereich (die Soli sind aus dem Ensemble heraus besetzt); der Chorklang tendiert insgesamt zu einem weichen, sehr homogenen und geschmeidigen Klang; dramatischen Ausbrüchen - dies die einzige Kritik - würde ein kernigeres, körperhafteres Timbre gelegentlich guttun. Die Seele der ganzen Produktion ist der hervorragend begleitende und auch solistisch höchst kompetente Pianist Antonii Baryshevskyi, der dieses Mammutprogramm jenseits jeglichen Mainstream-Repertoires souverän nicht nur bewältigt, sondern auch vom Begleitpart her maßgeblich mit Leben erfüllt.
Michael Wersin, RONDO, 05.05.2018

 

Beim Hören umhüllen einen die Lieder - man kann sich nicht entziehen. Es ist mehr, als der frische und natürliche Klang, mehr als die die Akzentuierung, Phrasierung und Diktion, die auf den Punkt stimmen. Es ist die Emphase, mit der alle Beteiligten diese Lieder anfassen und interpretieren! So zeigt diese überzeugende CD, wie sehr es sich lohnt, die Werke von Lili Boulanger aufzuführen!
Astrid Belschner, RBB kulturradio, 24.04.2018

 

Das Orpheus Vokalensemble nahm anlässlich ihres 100. Todestages ... 15 Werke der Künstlerin auf, die einen Eindruck ihrer originellen Tonsprache und ihrer poesievollen Gestaltung geben.
Austria Presse Agentur, 16.04.2018

 

Deklamation, Intonation, Ausdruck: Alles wird hier auf hohem Niveau realisiert. Am Klavier ist Antonii Baryshevskyi ein glänzender, subtiler Begleiter.
Wolfram Goertz, RP Online, 09.04.2018