Anonymus: Gedenke, Herr, wie es uns gehet

Anonymus

Gedenke, Herr, wie es uns gehet

Cantate pour le 1er dimanche après l'Epiphanie

Description

Parmi les oeuvres vocales injustement attribuées à Johann Sebastian Bach, cette cantate occupe une place spéciale, car son langage musical se rapproche particulièrement du style unique du cantor de Saint Thomas. Ceci vaut surtout pour les choeurs et les récitatifs. Dans les sources conservées, parmi lesquelles une seule remonte au 18ème siècle, se trouvent certaines erreurs de composition qui excluent tout rapprochement avec l'écriture du Bach de la maturité.

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35.005/00
40 Pages, DIN A4, livre de poche
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35.005/19
23 x 32 cm, sans couverture
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  • Contient
    4 x partie isolée, violon 1 (35.005/11)
    par: 3,80 €
    4 x partie isolée, violon 2 (35.005/12)
    par: 3,80 €
    3 x partie isolée, alto (35.005/13)
    par: 3,80 €
    4 x partie isolée, violoncelle/contrebasse (35.005/14)
    par: 3,80 €
    2 x partie isolée, flûte traversière (35.005/21)
    par: 1,00 €
    1 x partie isolée, orgue (35.005/49)
    par: 7,00 €

partie isolée, orgue

35.005/49
12 Pages, 23 x 32 cm, livre de poche
EUR7,00 / Ex.
disponible

Informations produit

compositeur (ancienne attribution)

Johann Sebastian Bach Plus d'information sur la personne

compositeur

Critiques

Anonymus/ Ältere Zuschreibung J. S. Bach: Kantate BWV 217 "Gedenke, Herr, wie es uns gehet"

Der Carus-Verlag legt im Rahmen der „Stuttgarter Bach-Ausgabe“ eine Neuausgabe der Kantate BWV 217 „Gedenke, Herr, wie es uns gehet“ vor. Komponist des früher irrtümlich aber begründet Johann Sebastian Bach zugeschriebenen Werkes ist vermutlich dessen Schüler und Schwiegersohn Johann Christoph Altnickol (1720–1759). Textgrundlage der fünfsätzigen Kantate ist die Evangelienlesung vom zwölf jährigen Jesus im Tempel, die in der katholischen Liturgie seinen Platz am Fest der HI. Familie (Lesejahr C) oder am Fest des HI. Joseph hat. Die editionstechnisch vorbildliche Ausgabe ist überdies eine Bereicherung für eine engagierte Kantorei: Die angenehme Musik stellt an die Ausführenden in seinen chorischen Ecksätzen erfüllbare Ansprüche, überdies belastet die Komposition mit einer Orchesterbesetzung, die aus Streichorchester und einer Flöte (die nur in einer Alt-Arie vorkommt und in der Praxis ev. auch durch ein Orgelsolo ersetzt werden kann) den überdies schon gebeutelten Haushalt des Kirchenmusikers nicht zu stark.

Quelle: Kirchenmusikalische Mitteilungen März 2001, S. 76

 

Anonymus Ältere Zuschreibung Bach, Johann Sebastian: Gedenke. Herr wie es uns gehet

Diese zum 1. Sonntag nach Epiphanias komponierte Kantate erweist sich nach näheren Untersuchungen stilkritischer Art nicht als Werk Johann Seb. Bachs, sondern lässt vielmehr den Schluss zu, dass es sich hierbei um ein mehr als gelungenes Werk eines begabten Bachschülers handelt. Textlicher Kerngedanke ist das Evangelium des Tages. Kein Choralsatz, der dem Kantatensatz Einheit verleiht, tritt hier in Erscheinung sondern einzelne Bearbeitungen der Bibeltextverse mit eigener Substanz im Motettenstil. Eindrucksvoll wird im Eingangschor auf der Grundlage: „O Mensch bewein dein Sünde groß“ der symbolische Verlust Jesu im Tempel nachgezeichnet (eigentlich hat der Mensch Jesus verloren nicht seine Eltern). Auch wenn es sich in diesem Falle nicht um ein originalen Bach handelt, so ist es durchaus zu empfehlen. Die kurze Dauer und die klein gehaltene Besetzung dieses Werkes lassen die Entscheidung leicht fallen, dieses oeuvre an seinem Bestimmungstermin aufzuführen. Darüber hinaus verfügen wir hiermit über ein Zeugnis für Bachs erfolgreiches Schaffen als Kompositionslehrer. Wie nicht anders zu erwarten, präsentiert sich diese Ausgabe in vorbildlicher Weise: aufschlussreiches Vorwort und exzellenter Druck.

Peter Bartetzky
Quelle: Musik im Bistum Essen II/1999, S. 42