Brahms: Ein deutsches Requiem (Bernius)

Johannes Brahms

Un Requiem allemand

Paroles d'après les Ecritures Saintes

op. 45

Description

Depuis sa première représentation intégrale à la cathédrale de Brême en 1868, le Requiem allemand de Brahms compte indiscutablement parmi les oeuvres clés de l'histoire de l'oratorio. La valeur de cette oeuvre ne résulte pas seulement de sa facture musicale inhabituellement dense, mais aussi de son idée textuelle d'origine : Brahms y assemble lui-même les sentences de l'Ancien et du Nouveau Testament dans la traduction de Luther, de façon à ce que les idées de "deuil" et de "réconfort" soient reliées de manière évidente. À l'inverse de nombreux oratorios du 19ème siècle, Brahms place le chœur, c'est à dire les voix de l'assemblée, au centre de cette messe des morts oecuménique.

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disque compact

83.200/00
12,5 x 14 cm, CD dans un écrin
EUR19,90 / Ex.
disponible

Informations produit

chef d'orchestre

Frieder Bernius Plus d'information sur la personne

ensemble

Klassische Philharmonie Stuttgart Plus d'information sur la personne

solist - soprano

Julia Borchert Plus d'information sur la personne

solist - baryton

Michael Volle Plus d'information sur la personne

chœur

Kammerchor Stuttgart Plus d'information sur la personne

compositeur

Johannes Brahms Plus d'information sur la personne

Critiques

A crack choir and an orchestra that yield little to more prestigious bands, infused with love for the work by a conductor who, most of all, lets the detail of the score do the work.


Gramophone, April 2008

 

Eine Wohltat: Der Kammerchor Stuttgart darf mit seiner vollumfänglichen Eloquenz glänzen; jedes Pianissimo, jeder gestalterische Akzent, auch die Intonation sitzen vernehmlich. Vernehmlich meint: nicht von jener romantischen Sauce überdeckt, mit der man gewöhnlich diesem Werk auf großsinfonische Beine aufhelfen zu müssen glaubt. Zudem schreitet Frieder Bernius voran wie weiland Klemperer, ohne die dem Werk inhärente Trauer in die Breite und damit platt zu drücken. Eine empfehlenswerte Alternative zu Abbado, Barenboim, Karajan etc.
Fono Forum 2/1999

 

1897 wurde des 100. Todestages von Johannes Brahms gedacht. Aus diesem Anlass führte der Kammerchor Stuttgart mit der Klassischen Philharmonie Stuttgart am 2. November in einem Konzert sein „Deutsches Requiem“ auf, das zwischen 1861 und 1868 komponiert wurde. Den Text für die 7 Sätze stellte Brahms selbst nach Worten des Alten und Neuen Testaments zusammen. Der vorliegende CD-Mitschnitt des Konzertes dokumentiert aufs Eindringlichste die Kompetenz der beiden Ensembles unter Frieder Bernius, wobei die beiden Solisten nicht unwesentlich zum überaus positiven Gesamtbild beitragen!
Singende Kirche 4/1999

 

Auch wenn sich das Brahms-Requiem, was den Repertoirewert einer Aufnahme betrifft, nicht gerade einen Spitzenplatz erhoffen kann, so lohnt die Anschaffung dieser CD dennoch. Zwei hervorragende Solisten, der gekonnt die großen Bögen herausarbeitende Dirigent und die sich in differenzierten dynamischen Staffelungen hervorragend bewährenden Ensembles, Chor und Orchester, hinterlassen bei einer sehr plastischen Aufnahme einen Gesamteindruck der Spitzenklasse.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik 6/2000