Johann Sebastian Bach: Oratorio de Pâques BWV 249

Description

L’“Oratorio de Pâques“ BWV 249 de Johann Sebastian Bach est la réponse joyeuse de Bach, le dimanche de Pâques, à la Passion selon Saint Jean, représentée pour la deuxième fois le Vendredi Saint de 1725. Un hommage musical au Duc Christian de Sachsen-Weißenfel est à l’origine de l’oeuvre, pour laquelle Bach avait sans doute prévu une réutilisation comme musique de fête. Les représentations suivantes de l’oeuvre témoignent de l’attachement de Bach à l’ “Oratorio de Pâques“.

L’“Hymne de remerciement à l’amitié“ de Carl Philipp Emanuel Bach, en deux parties, date de janvier 1785: l’anniversaire d’un de ses bienfaiteurs encouragea le compositeur agé de 72 ans à écrire une de ses compositiosn les plus enlevées et modernes. Cet enregistrement ne comprend que la première partie sacrée de l’oeuvre („Danket dem Herrn“), un hymne de louange à Dieu, qui créa l’univers dans sa Toute Puissance. Le compositeur choisit un "Heilig" („Saint“) comme point culminant de l’oeuvre. L’exigence et l’ampleur de l’hymne indiquent que Bach s’est inspiré de son célèbre "Heilig" Wq 217 pour choeur double, dans lequel un choeur des anges s’oppose à un choeur des peuples. Le langage musical de l’“Hymne de remerciement à l’amitié“, tombé dans l’oubli pendant plus de 200 ans, peut se comparer à celui du Haydn de la „Création“ et des „Saisons“.

Frieder Bernius démontre à nouveau avec cet enregistrement ses grandes qualités de chef. L’interprétation magistrale est servie par des solistes de renommée internationale, le choeur de chambre de Stuttgart et l’Orchestre baroque de Stuttgart.


Récompensé par le Preis der deutschen Schallplattenkritik

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disque compact

83.212/00
12,5 x 14 cm, CD dans un écrin
EUR19,90 / Ex.
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chef d'orchestre

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ensemble

Barockorchester Stuttgart Plus d'information sur la personne
Kammerchor Stuttgart Plus d'information sur la personne

solist - soprano

Joanne Lunn Plus d'information sur la personne

solist - alto

Elisabeth Jansson Plus d'information sur la personne

solist - ténor

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solist - basse

Gotthold Schwarz Plus d'information sur la personne

Critiques

 

J. S. Bach: Osteroratorium / C.P.E. Bach: Danket dem Herrn

Ein musikalisches Doppelporträt des Thomaskantors Johann Sebastian Bachs und seines Sohnes Carl Philipp Emmanuel, der als Director Musices in Hamburg 1767 seinem Paten Georg Philipp Telemann nachfolgte, unternimmt diese CD. Dem elfsätzigen Osteroratorium von Vater Bach liegt eine Huldigungsmusik an den Weißenfelser Herzog Christian aus dem Jahr 1725 zugrunde. Diese als „Parodie “ bezeichnete Wiederverwendung von weltlicher Musik, die für einen besonderen Anlass entstanden war, taucht in Bachs Werk immer wieder auf und dokumentiert das Bestreben des selbstbewussten Komponisten, eine gute und aufwendige Arbeit nicht nach einmaliger Verwendung für den festlichen Anlass gewissermaßen im Regal verstauben zu lassen, sondern als geistliche Musik einem Korpus einzufügen, das dank der jährlichen Wiederkehr der liturgischen Ereignisse eine mehrmalige Verwendung der Komposition ermöglichte. Nie wandte Bach übrigens dieses Verfahren in umgekehrter Weise an, das wäre dem frommen Mann als Profanierung der religiösen Sphäre erschienen. Sein Osteroratorium führte Bach mit geringfügigen Veränderungen mindestens viermal auf.
Carl Philipp Emmanuel Bachs Dankhymne an die Freundschaft ist im Januar 1785 entstanden, da war der Hamburger Bach bereits über 70 Jahre alt (ein Alter, das sein mit 65 Jahren verstorbener Vater nicht hatte erleben dürfen; außer dem älteren Bruder Wilhelm Friedemann, der mit 74 Jahren genauso alt wurde wie Carl Philipp, erreichte keiner der beiden jüngeren Brüder das 65. Lebensjahr). Die beschwingte Komposition ist offensichtlich als Ehrenmusik anlässlich des Geburtstags einer hochgestellten Persönlichkeit entstanden, der sich Carl Philipp angesichts der Qualität des Werkes durchaus verbunden gefühlt haben dürfte. Das Werk atmet aufklärerische Religiosität und wird belebt durch den Geist des empfindsamen Stils, dessen Protagonist dieser Bach war, der zu Lebzeiten berühmter war als sein allseits geachteter Leipziger Vater. An den Schluss des Werks fügte C. P. E. Bach sein berühmtes Heilig an, die großartige Bearbeitung des 150. Psalms, dessen Effekts er sich bei seinen Zeitgenossen immer sicher sein konnte. Noch heute verfehlt die Verquickung der Choralmelodie Lobt Gott, ihr Christen allzugleich mit einem Chorsatz auf die Worte des 150. Psalms ihre Wirkung nicht und weist den Sohn als einen würdigen Nachfolger seines Vaters aus, der ganz und gar in seiner eigenen Zeit steht. Ebenbürtiges hat nur Haydn in seinen späten Oratorien geleistet!
Frieder Bernius stellt mit dieser Einspielung aufs neue die Perfektion seiner Ensembles ebenso wie seine Stilsicherheit unter Beweis: Dieses Porträt zweier grandioser Komponisten, die jeweils ihrer Epoche ihren Stempel aufgedrückt haben und dabei noch zufällig Vater und Sohn waren (was der Sohn nie geleugnet hat!) wird so leicht nicht seinesgleichen finden!

Detmar Huchting
Quelle: Klassik-heute.de, (14.09.2005)

 

(jj) [...] Gemeinsam gelingt allen Musikerinnen und Musikern ein weiteres brillierendes Sternchen am weiten Himmel der Bach-Interpretationen. Es handelt sich um weniger bekannte Werke der Bachs, die jedoch der Beachtung unbedingt wert sind. Die Vertonung der frohen Osterbotschaft kann sich zwar weder im Umfang noch im Gewicht mit den Passionen Johann Sebastian Bachs messen, doch zeugt auch hier jeder einzelne Satz vom Genius des Komponisten. Carl Philipp Emanuel Bachs »Danket dem Herrn« ist der erste, geistliche Teil aus der lange Zeit in Vergessenheit geratenen »Dankhymne an die Freundschaft«, ein auftragsgebundenes Alterswerk. Das »Heilig« beschließt effektvoll die Aufnahme: eingeleitet durch eine Alt-Arie, erklingen die einzelnen Psalmverse antiphonisch im Wechsel mit einer Choralstrophe aus »Lobt Gott, ihr Christen alle gleich« in überraschend kühner Harmonisierung und Instrumentierung. Ein Stück, das es wirklich verdient, der Vergessenheit entrissen zu werden!

Quelle: Cantate, Nov/Dez 2005, S. 35

 

Musikalisch entschädigt

[...] Schon allein das doppelchörige „Heilig" des Bach-Sohnes rechtfertigt letztlich die gesamte CD. Mit Gleich- und Augenmaß führt Bernius seine Musiker zu einer ausgesprochen wohlgefälligen Interpretation, die trotz einer gewissen emotionalen Zurückhaltung auch die Affektwelten sehr adäquat vermittelt.

Reinmar Emans
Quelle: Fono Forum 02/06, S. 80

 

[...] Man kann die völlige Verschmelzung des deutschen Maestro mit dem ihm bestens vertrauten Repertoire wieder einmal loben, die es ermöglicht, uns all seine Feinheiten mit Eloquenz und Natürlichkeit zu enthüllen.

Quelle: International Choral Bulletin XXV, Nr. 1 2006

 

[...] Mit Frieder Bernius an der Spitze, gelingt den Stuttgarter Ausführenden eine überzeugende und packende Interpretation!

Quelle: Singende Kirche, 53. Jg. 2006 Heft 1, S. 66

 

[...] Abgesehen von der auch hier zu findenden makellosen Chorqualität des von Frieder Bernius nun schon über Jahrzehnte hinweg auf höchstem Standard gehaltenen Chores sind gerade die hier versammelten Werke von Carl Philipp Emanuel Bach gute Beispiele für die Modernität, die Fortschrittlichkeit gerade dieses Bach-Sohnes. Wie er zum Beispiel im Schlusschor des "Heilig" dem guten alten Choral trotz seiner vielen Strophen durch Besetzungswechsel und immer wieder neue harmonische Finessen Aufmerksamkeit sichert ist ebenso verblüffend wie die ausgeklügelte Instrumentierungskunst bis hin zu plötzlichem gezupften Spiel der Streicher, wildem Cembalo-Solo und weiteren Überraschungen, die fast so wirken, als habe ein mutiger Arrangeur von heute sich die alten Noten noch einmal vorgenommen...

Ralf Otto
Deutschlandfunk, 1.5.2006

 

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