Josef Gabriel Rheinberger: Requiem en si bémol mineur

Josef Gabriel Rheinberger

Requiem en si bémol mineur

op. 60, 1867

Description

“Le poète Paul Heyse à Rheinberger après la création, le 12/12/1870 : "Je ne veux pas attendre de vous revoir, ami très estimé, pour vous dire combien votre oeu vre m'a touché, ému et profondément enthousiasmé par son élan puissant de force et de beauté."

Découvrir

Acheter

conducteur (édition intégrale)

50.204/00
248 Pages, 25 x 32 cm, relié en toile
EUR124,00 / Ex.
disponible

Informations produit

editeur

Wolfgang Hochstein Plus d'information sur la personne

compositeur

Josef Gabriel Rheinberger Plus d'information sur la personne

Critiques

J. G. Rheinberger, Requiem

Das Requiem op. 60 ist Rheinbergers erste groß angelegte Arbeit eines geistlichen Werkes und wird als Beginn seines „eigentlichen kirchenmusikalischen Schaffens“ betrachtet. Nach einigen Umarbeitungen hat Rheinberger sein „Requiem“ im Dezember 1870 mit dem Münchener Oratorienverein uraufgeführt. Der Chor hat in dieser Komposition die gewichtigste Rolle, die Solisten bleiben etwas im Hintergrund, es ergeben sich aber durch überwiegende Ensembleaufgaben der Solisten reizvolle Gegenüberstellungen von Chor und Solisten, nach Art der Doppelchörigkeit. Das Orchester ist groß besetzt, mit jeweils zwei Flöten, Oboen, Klarinetten und Fagotten, drei Hörnern, drei Posaunen und Tuba, Pauken sowie den Streichern. Rheinbergers liedhafte Melodiebildung und seine aparte Instrumentation ist auch in diesem Werk zu bewundern, doch ebenso werden dramatische und pathetische Höhepunkte mit der Aufbietung aller Mittel gesetzt. Für Konzert- und Oratorienaufführungen eine lohnende Aufgabe. Die Ausgabe des Carus-Verlages ist vorbildlich; auch an dem ausführlichen, dreisprachigen, und für die Entstehungsgeschichte des Werkes hochinteressanten Vorwortes des Herausgebers Wolfgang Hochstein, wurden weder Kosten noch Mühen gescheut.

Quelle: Musica Sacra 6/1992, S. 525f.