Mozart und Mannheim

Description

Under the rule of the Elector Palatine Carl Theodor the orchestra at the Court of Mannheim became renowned throughout Europe. The progressive tendencies of this orchestra also affected sacred music at the Court in that symphonic forms, orchestral technique and a symphonic sonority were adopted in the composition of this music.

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disque compact

83.141/00
12,5 x 14 cm, CD dans un écrin
EUR19,90 / Ex.
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4 Œuvre Afficher

chef d'orchestre

Jürgen Rettenmaier Plus d'information sur la personne

ensemble

Johann Christian Bach-Akademie Köln Plus d'information sur la personne
Camerata vocale Günzburg Plus d'information sur la personne
St. Thomas-Chorschule Wettenhausen Plus d'information sur la personne

solist - soprano

Monika Meier-Schmid Plus d'information sur la personne

solist - alto

Isolde Assenheimer Plus d'information sur la personne

solist - ténor

Berthold Schmid Plus d'information sur la personne

solist - basse

Thomas Pfeiffer Plus d'information sur la personne

Critiques

Mozart und Mannheim

Ignaz Jakob Holzbauer, Vertreter der 1. Mannheimer Schule, wurde 1711 in Wien geboren und starb 72-jährig in Mannheim. Beginnend mit Jus- und Theologiestudium, widmete er sich, nach Selbststudium von Fux' „Gradus ad Parnassum“ der Musik, unternahm mehrere Italienreisen (Zusammentreffen mit B. Galuppi) , wurde Oberkapellmeister am Württembergischen Hofe in Stuttgart und ab 1753 am Kurpfälzischen Hofe in Mannheim. Den aktuellen Strömungen seiner Zeit gegenüber war er zeitlebens aufgeschlossen, verarbeitete sie in seinen zahlreichen, zu ihrer Zeit weit verbreiteten Messen, die auch W. A. Mozart bei seinem Mannheimer Aufenthalt stark beeindruckten. Die Missa in C ist dem Typus nach eine Kantatenmesse, die sehr festlichen Charakter aufweist. Mozarts Schauspielmusik zu „Thamos, König in Ägypten“ konnte sich, trotz gründlicher Umarbeitung im Jahre 1779, aufgrund des schwachen Librettos von Tobias Philipp Freiherr von Gebier nicht durchsetzen. Schon früh wurde aber versucht, den drei Chören geistliche Texte zu unterlegen, um sie so für die musikalische Praxis zu retten. Ob Mozart selbst an dieser Umarbeitung beteiligt war, ist heute nicht mehr eruierbar. Jedenfalls dürfte er sie zumindest gebilligt, wenn schon nicht selbst veranlasst haben. In dieser lateinischen Textierung, der später auch noch zusätzliche geistliche Texte in deutscher Sprache hinzugefügt wurden, fanden sie weite Verbreitung. Großartige Kirchenmusik in einer sehr gelungenen, ansprechenden Einspielung!

Quelle: Singende Kirche 4/1999, S. 267

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