Pohle: Wie der Hirsch schreyet

Description

On ne sait que peu de choses de la vie de David Pohle (1624-1695), : après sa formation musicale auprès de Heinrich Schütz, qui devint aussi le parrain de son fils, il exerça en tant qu’instrumentiste, Maitre de chapelle et compositeur dans différentes cours princières du Nord de l’Allemagne. Malgré sa position souvent dirigeante et de nombreuses compositions, qui montrent un aspect intéressant de l’histoire de la création de la cantate sacrée protestante, aucune de ses oeuvres ne fut imprimée de son vivant – une des principales raisons pour laquelle Pohle n‘est aujourd’hui connut que par des spécialistes. Ce CD présente, mis à part quelques sonates instrumentales, six Concerts sacrés qui méritent une attention particulière. En collaboration avec l’orchestre baroque L´Arpa festante, des chanteurs de grande renommée, comme Monika Mauch, Hans Jörg Mammel et David Erler, s’engagent à faire revivre la musique de ce contemporain presque oublié de Tunder et Buxtehude.

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disque compact

83.413/00
12,5 x 14 cm, CD dans un écrin
EUR19,90 / Ex.
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chef d'orchestre

Rien Voskuilen Plus d'information sur la personne

ensemble

L'arpa festante - Barockorchester München Plus d'information sur la personne

solist - soprano

Monika Mauch Plus d'information sur la personne

solist - alto

David Erler Plus d'information sur la personne

solist - ténor

Hans Jörg Mammel Plus d'information sur la personne

Critiques

[...] Diese Musik erfordert Gesangssolisten, die bereit und fähig sind, sich selber hinter die Kraft der Texte zurückzunehmen. Zumal Pohles Schreibweise keine Bravourpassagen bietet. Es ist solide protestantische Kirchenmusik der Schütz-Tradition, die der Textverständlichkeit stets Vorrang vor der musikalischen Entwicklung ein räumt. Das haben die Solisten klugerweise berücksichtigt, so dass sehr stimmige, stiltreue Interpretationen entstanden sind. Das verleiht dieser CD ein Gewicht über ihren dokumentarischen Charakter hinaus. Wer die dezenten Klangbilder geistlicher Kammermusik des Frühbarock liebt, macht mit den elf (zum Teil als Weltersteinspielung) vorliegenden Konzerten und Instrumentalsonaten einen guten Kauf.

Michael Klein
Quelle: Ev. Wochenzeitung in Mitteldeutschland (US)

 

[...] Die hier eingespielte Auswahl von fünf Sonaten und sechs geistlichen Konzerten zeigt, dass Pohle als Instrumentalkomponist eher rückständig blieb, es als Vokalkomponist aber mit den Besten seiner Zeit aufnehmen konnte. In der Sprachvertonung seiner meist lateinischen Psalmkantaten schließt er sich Schütz an - und hier liegen die Qualitäten der exzellenten Wiedergabe durch Monika Mauch, David Erler und Hans Jörg Mammel, die in den kleinbesetzten Stücken von Mitgliedern des L'arpa festante-Barockorchesters umsichtig begleitet werden. Wer einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der protestantischen Kirchenkantate gewinnen will, dem sei diese CD wärmstens empfohlen.

Quelle: Partituren, 12/2007

 

[...] Vokal- und instrumentaltechnisch bewegen sich die Ausführenden in inzwischen gewohnten Bahnen historisierender Aufführungspraxis. Mit gutem Geschmack und einer wohl dosierten Prise Abenteuerlust singen und spielen sie sich durch die unbekannten Partituren. Eine CD für Entdecker und Genießer.

Quelle: Musik&Liturgie, 5/07

 

(ejh) Was auf Anhieb den Anschein einer weiteren ermüdenden Einspielung eines wenig bedeutenden Kleinmeisters erwecken mag, ist tatsächlich eine echte kleine Offenbarung. Klar ist aus der Musik David Pohles (1624 - 1695) der Einfluss Heinrich Schütz' herauszuhören, daneben aber überrascht der Komponist mit einem enormen Sinn für ansprechende Melodik, dramatische Effekte, Klanggespür und Form. Wie etwa in dem Geistlichen Konzert 'Wie der Hirsch schreyet' plötzlich eine weit ausgreifende kontemplative Passage in einen ausgelassenen Dreiertakt einbricht, scheint dem Werk beim ersten Anhören fast den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Weitere 'Hörüberraschungen' bietet fast jedes der eingespielten sechs Geistlichen Konzerte. Ergänzend vergegenwärtigen die eingespielten Sonaten für durchweg kleine Besetzungen die instrumentalen Fertigkeiten Pohles. [...]
Die Aufführung ist erstrangig in ihrer Klarheit und Wärme. Die Solisten bestechen mit der Schönheit ihrer Stimmen ebenso wie mit der ernsthaften Auseinandersetzung mit der Technik und Ästhetik der Epoche. Natürlich verlangen die Konzerte kaum aufregende Vokalakrobatik, die glasklare Reinheit im Ausdruck Monika Mauchs, oder das echt wirkende geistliche Suchen im Vortrag Hans Jörg Mammels, im Verbund mit den eloquent kommunizierenden Instrumentalisten entwickeln jedoch ihre eigene Überzeugungs- und Überwältigungskraft und vermitteln den seltenen Eindruck echter Tiefe.

Quelle: pizzicato 10/2007

 

[...] Dem Carus Verlag gelingt es immer wieder gänzlich Neues aufzustöbern. Von dem aus einer erzgebirgischen Stadtpfeiferfamilie stammenden David Pohle sind insbesondere Instrumentalsonaten bekannt, die ihn als experimentierfreudigen Komponisten auszeichnen. Solche und geistliche Musik sind auf der neuen CD des Ensembles "L'arpa festante" zu finden. [...]Es klingt ein bisschen nach Heinrich Schütz und der hat wohl nicht nur einem der Kinder Pohles Pate gestanden, sondern auch seinen Kompositionen. Der Vergleich mit Schütz, ist allerhöchstes Lob. Es ist eine wunderbar zarte, intime Musik in kleine Besetzung. [...]

 

[...] Im Zentrum steht jedoch die Musik: Sie überzeugt durch ihre Frische und Lebendigkeit ebenso wie durch ihre Individualität. David Pohles noch wenig bekannte Werke verdienen es, zu den wichtigen Arbeiten des 17. Jahrhunderts gezählt zu werden.

Dr. Matthias Lange
klassik.com, 11.01.2008

 

 

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