Stuttgarter Schütz-Ausgabe: Symphoniae Sacrae I (Gesamtausgabe, Bd. 7)

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Opus 6. 20 concertos sacrés en latin pour trois à six voix, instruments obligés et basse continue. Œuvres disponibles en édition séparée (CV 20.257-20.276)

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conducteur (édition intégrale)

20.907/00
216 Pages, DIN A4, relié en toile
EUR202,00 / Ex.
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Siegfried Schmalzriedt Plus d'information sur la personne

Critiques

Schütz, Heinrich: Symphoniae Sacrae I

Die geschätzte Qualität der Stuttgarter Schütz-Ausgabe zeigt sich hier in einem ausführlich die Umstände der zweiten Italien-Reise des Komponisten schildernden Vorwort des Herausgebers. Natürlich sind vor allem die stilistischen Rückschlüsse auf das in Italien entstandene Opus 6 bemerkenswert. Die Beziehung zu Monteverdi erfährt eine ausführliche Würdigung, kommt aber zu dem Schluss, dass Alessandro Grandi eigentliches stilistisches Vorbild für Schütz war. Peter Thalheimer verfasste kurz und prägnant „Hinweise zur Aufführungspraxis“, von denen der, dass der Verlag bereit ist, transponiertes Aufführungsmaterial zu erstellen, für die Praxis entscheidend sein kann. Martin Petzoldt trug „Textnachweise und liturgische Stellung“ bei, eine Übersicht über die Texte samt an die Luther-Bibel angelehnte Übersetzung und die Übertragung der lateinischen Widmung und Vorrede runden die Einführung ab. Das Ganze gibt es anschließend auf englisch, von dem eigentlichen Notenteil finden sich noch diverse Faksimilia. Und dann dieser musikalische Reichtum, es wäre schön, wenn in unserem viel gegliederten Musikleben auch so etwas wieder Raum fände - die Auseinandersetzung mit diesen Perlen der musikalisierten Sprache ist für jeden musikausübenden Menschen ein Gewinn. Der kurze kritische Bericht vervollständigt den Band.

Reinhard Krämer
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 6/2000, S: 33