Heinrich Schütz: An den Wassern zu Babel saßen wir

Heinrich Schütz

An den Wassern zu Babel saßen wir

extrait de : Psaumes de David

1619

Description

Nachdem Schütz nach dem Tode Gabrielis von seinem Aufenthalt in Venedig in seine Heimat zurückkehrte, begann er die erworbenen Eindrücke musikalisch zu verarbeiten. Vor allem das mehrchörige Musizieren war hierbei sehr wichtig, wofür die zwischen 1615 und 1619 entstandenen Psalmen Davids ein Beleg sind.

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conducteur

20.037/00
16 Pages, DIN A4, sans couverture
EUR5,50 / Ex.
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Informations produit

editeur

Günter Graulich Plus d'information sur la personne

basse continue réalisée par

Paul Horn Plus d'information sur la personne

traducteur

Robert Scandrett Plus d'information sur la personne

compositeur

Heinrich Schütz Plus d'information sur la personne

Critiques

Heinrich Schütz: An den Wassern zu Babel

Der Zeitgenosse Scheins und Crügers, Heinrich Schütz, überragt beide durch seine musikgeschichtliche wie auch praxisbezogene Bedeutung. Bezüglich der Machbarkeit und Klangvorstellung seines vorliegenden „Psalmkonzerts“ liegt er näher bei Hammerschmidt als bei Schein. Es ist die prachtvolle akkordische, im italienischen Concerto-Stil abgefasste Doppelchörigkeit. Freilich ist Schütz' Motette größer angelegt und auch in der Wort-Ton-Beziehung reicher und plastischer. Entsprechend der damaligen Aufführungspraxis können die Singstimmen durch Instrumente ersetzt bzw. ergänzt werden. Große Musik, die einigen Aufwand erfordert, aber ein unvergleichliches Klangerlebnis darstellt.

Quelle: Schwäbische Sängerzeitung 5/1997, S. 14