Franz Liszt: Les grandes oeuvres pour orgue

Description

Grâce à sa musique, Franz Liszt voulait transmettre à ses auditeurs son imagination poétique et son expérience émotionnelle personnelle, il voulait les impressionner et les transporter spirituellement – un objectif ambitieux, qui ne pouvait devenir réalité qu’avec des idées aussi ambitieuses que lui. La maîtrise de la technique instrumentale de l’orgue et une conscience aiguë de sa valeur artistique furent les points de départ d’oeuvres pionnières, dans lesquelles Liszt transposa à l’orgue la virtuosité de son jeu pianistique et exprima de nouvelles idées. Il transcrit, dans des formes nouvelles et plus libres, le « Choral du Rebaptisé » de Meyerbeer , extrait de "Le Prophète", dans une "Fantasie et Fugue" de grandes dimensions, il retravailla la suite de notes sib – la – do – si bécarre (en allemand :B-A-C-H ) comme "Prélude et Fugue", ainsi que le lamento de la cantate de Bach "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" BWV 12 dans une suite de variations. Premier enregistrement sur le nouvel orgue de la Stiftskirche de Stuttgart, un des projets de construction d’orgue les plus importants de ces dernières années (facture d’orgue Mühleisen, Leonberg), par l’organiste de la Stifstkirche, Kay Johannsen.

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disque compact

83.171/00
12,5 x 14 cm, CD dans un écrin
EUR19,90 / Ex.
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solist - orgue

Kay Johannsen Plus d'information sur la personne

Critiques

[...] Die von Liszts Satz erwartete Klarheit wird von Kay Johannsen und seinem Tonmeister Wolfgang Mittermaier adäquat umgesetzt: Man hört immer das, was „gemeint“ ist. Gleichzeitig führt Johannsen den Hörer ohne Längen durch die drei Werke, was ihm nicht zuletzt die angenehm anzuhörenden Plena erleichtern, bleiben doch die Mixturen der durchwegs mit beeindruckender Sorgfalt intonierten Orgel im Prinzipalchor eingebettet. Die große Anzahl der auch in der medialen Vermittlung charaktervoll bleibenden Solostimmen verweisen ihrerseits auf die liebevolle Intonation des Erbauers.
Johannsen bedient sich grundsätzlich straffer Tempi, was beispielsweise in der Fuge über BACH gelegentlich ein wenig deplaciert, an anderer Stelle („B-A-C-H-Gewitter“ in der BACH-Fuge) aber überaus eindrucksvoll wirkt. Zudem verfügt er als Organist über die pianistischen Qualitäten für Liszt, ohne jene Unarten über seine organistische Sorgfalt zu legen, um deretwillen sich Marcel Dupré genötigt sah, als großer Diszplinator in die neuere französische Orgelgeschichte einzugreifen. Insbesondere das von Johannsen zu Beginn des Ad nos, ad salutarem undam angeschlagene ruhige Tempo bei leicht geschärftem Dreier macht den Hörer darauf aufmerksam, dass es Johannsens Naturell eher entspricht, sich dem Komponisten Liszt mit den Mitteln des Spielers und weniger denen des Sängers zu nähern. Seine Registrierungen überzeugen, was auch für den unerwarteten Effekt der Wiedergabe des Choralthemas auf den Röhrenglocken des Schwellwerks gilt. Ob man die Setzerumschaltung beim Übergang auf Track 4 (Weinen, Klagen, Quasi Allegro) nicht vielleicht doch hätte entfernen sollen? Dies gilt umso mehr, als der Tonmeister bei seiner Arbeit bewusst die Dynamik der Stiftskirchen-Orgel erhielt und damit engagiert Zeugnis von der Wiedergabequalität der CD ablegt, die interessierte Kreise heute mitunter in Abrede zu stellen bemüht sind.
[...] Der musikbezogene Beitext aus der Feder des Freiburger Hochschullehrers Hans Musch beschreibt nicht nur einfühlsam das Ambiente, aus dem die drei großen Orgelwerke Franz Liszts hervor wuchsen, er symbolisiert auch die fruchtbare berufliche Zusammenarbeit, die – sogar unter Organisten – durchaus über ein Lehrer-Schüler-Verhältnis hinaus andauern kann.
Bewertung 10 / 10 / 10

Thomas Melidor
Quelle: klassik-heute.com, 7.6.2005

 

[...] Eine dritte Liszt-CD entstand an Mühleisen-Orgel der Stiftskirche Stuttgart. Der dortige Hausherr, Kay Johannsen, hat neben „B-A-C-H" und „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" auch die Fantasie und Fuge über „Ad nos ad salutarem undam" eingespielt. Nach seiner herrlichen Aufnahme mit den Mendelssohn-Sonaten besticht Johannsen wiederum durch Logik und Klarheit, was nicht zuletzt durch den quasi analytischen Klang des Instruments begünstigt wird. Von allen drei Einspielungen ist dies die vielleicht direkteste, seziererischste, in der Artikulation genaueste - aber wohl nicht romantischste. [...]

Christoph Vratz

Quelle: Fono Forum 12/05, S.78

 

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