Makh tsu di Eygelekh. Jiddische Lieder/Yiddish Songs

Description

“Shlof, mayn feygele,” the Yiddish lullaby sung by Helene Schneiderman, is one of the most moving songs to appear on the “Lullaby CD (Wiegenlieder),” a coproduction between Carus and SWR2 (Southwest German Radio). The CD is part of a larger lieder project which was produced jointly by Carus and SWR2 (Southwest German Radio) within the framework of a lieder project encompassing various types of songs. Singing this lullaby for the CD brought back many childhood memories to Helene Schneiderman of her Jewish heritage and this led to a wish to discover more about the rich, beautiful, often melancholy tradition of the Yiddish song and to record a CD of these songs together with her accompanist, the pianist Götz Payer. The result is the enclosed CD, “Makh tsu di Eygelekh,” which will be released on 1 March 2013 (in Germany). The present CD also contains four recordings by Helene Schneiderman’s parents. The story of her parents is inextricably tied to this production as a personal, emotional testimony of the universal power of music. Judith Schneiderman was imprisoned in various concentration camps and was able to survive this ordeal primarily by singing in performances for German officers. At the end of the war she emigrated to the USA, where she still lives today. In 2009 “I Sang to Survive,” a book of her reminiscences, was published there.

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disque compact

83.380/00
12,5 x 14 cm, CD, digipac
EUR19,90 / Ex.
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17 Œuvre Afficher

solist

Judith Schneiderman Plus d'information sur la personne
Paul Schneiderman Plus d'information sur la personne

solist - mezzo-soprano

Helene Schneiderman Plus d'information sur la personne

solist - piano

Götz Payer Plus d'information sur la personne

Critiques

Jetzt hat die 1955 geborene Schneiderman, begleitet von Götz Payer am Klavier, eine wundervolle CD mit jiddischen Liedern […] vorgelegt: einfühlsam, stilvoll, mit großem Mezzo, eine untergegangene Welt beschwörend. […] Ein ergreifendes Zeitdokument.
Südwest Presse, 6. Juli 2013

This hour-long programme covers a rich range of concerns, taking songs both popular and less well-known, from a variety of traditions. Whether lullaby or drinking song, or whether taking the works of much set Yiddish song poets such as Mark Warshavsky, Itzik Manger and Mordkhe Gebirtig, this disc ranges wide both geographically and expressively.
Jonathan Woolf, musicweb-international.com, Juli 2013

[…] was die Mezzosopranistin an Ausdrucksnuancen zwischen fahlem Flüstern und bewusst gesetzter pathetischer Operngeste einbringt, ist ebenso feinste Kunst wie jene instrumentalen Ornamente und Kommentare, die der Pianist Götz Payer als Begleiter der Musik in seinen eigenen Arrangements beigibt.
Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, Mai 2013

Auf der musikalischen Ebene zeigt sich das imSchwanken zwischen volksliedhaftem Duktus und Durchformung im Sinne romantischer Kunstlieder. Genau dieses Wandern zwischen den musikalischen Welten gelingt Schneiderman und dem Pianisten Götz Payer vorzüglich. Die beiden vortrefflichen Künstler schreiten einen großen Reigen von Trinkliedern über Liebesempfindungen bis hin zur Suche nach der Identität einesVolkes aus.
Markus Dippold, Stuttgarter Zeitung, 30. April 2013

Es ist eine sehr gelungene CD geworden. Die Lieder sprechen einen an, gehen zu Herzen. […] Die Sängerin singt sehr schlicht und eindringlich, wenig opernhaft und mit einer schlanken Stimmführung. Sie singt tief empfunden mit einem starken Ausdruck, und lässt in jedem Lied Wehmut und eine unendliche Tiefe der Gefühlswelt mitschwingen. Der Pianist verstärkt diesen Eindruck durch sein sensibles Spiel.
Astrid Belschner, kulturradio rbb, 11. März 2013

Wenn man sich einlässt auf diese ganz und gar merkwürdige Mischung aus Fremdem und Vertrautem, beginnt man die Schlichtheit, mit der Helene Schneiderman singt, die Stimme nur selten, nur sehr subtil abschattierend, die Feinheit der Dynamik in ihrem Gesang zu schätzen. Dann nimmt man das Wiegenlied als Wiegenlied war, hört die Melancholie heraus, die aber nie bis zur Hoffnungslosigkeit reicht – aber auch die Lebensfreude. Am schönsten ist die Gelassenheit, die in Humor mündet […]. Diese CD ist wirklich etwas für eine ruhige, vielleicht besinnliche Stunde.
Andreas Falentin, klassik.com, 16. April 2013