Johann Sebastian Bach: Contrapunctus 14 für Orgel / Tasteninstrument

Johann Sebastian Bach

Contrapunctus 14 für Orgel / Tasteninstrument

aus der Kunst der Fuge

BWV 1080

Beschreibung

Im Jahre 1991 wurde von Zoltán Göncz eine überraschende Entdeckung veröffentlicht, die die Frage mit großer Gewissheit beantwortet, wie Bach die Erscheinung des vierten Themas, des Haupthemas des Zyklus geplant hatte: Eines der auffallendsten Merkmale des Contrapunctus 14 ist, dass Bach in diesem Satz die Engführung ganzer Expositionen verwendete. Er „programmierte“ in die Exposition der ersten drei Themen die späteren Permutationsengführungen ein, dann wandte er diese Expositionen als „Programme“, „Algorithmen“ an. Es folgt aus der Logik der Quadrupelfugenkomposition – auch wenn es paradox erscheint –, dass die beim Vortrag des Werkes am spätesten ertönenden, alle vier Themen umfassenden Kombinationen bereits in der allerersten Kompositionsphase fertig vorlagen, da die Möglichkeit der Engführung aller vier Themen das sine qua non der Komposition einer Quadrupelfuge ist. Die Entdeckung der Permutationsmatrix war die wichtigste Voraussetzung dafür, dass eine dem Originalkonzept des Komponisten in größtmöglichem Maße nahe kommende Rekonstruktion verwirklicht werden könne.

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Partitur

18.018/00
20 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR11,95 / St.
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Produktinformation

Bearbeiter

Zoltán Göncz zur Person

Komponist

Johann Sebastian Bach zur Person

Rezensionen

As I was for years a counterpoint teacher, and also taught Bach's fugue technique, I can state that Mr. Göncz's proposal of completing the unfinished fugue absolutely does justice to the technical and stylistic characteristics of Bach's fugue writing. Moreover, his essay about this work is excellent and convincing.
György Ligeti