Johann Adolf Hasse: Laudate pueri

Johann Adolf Hasse

Laudate pueri

Vesperpsalm

1737-1756 (?)

Beschreibung

Das Laudate pueri ist zwischen 1735 und 1749 für das Ospedale degl’Incurabili in Venedig entstanden. Da es sich dabei um eine musikalische Ausbildungsstätte für begabte Mädchen und junge Frauen handelt, sind die Vokalstimmen mit Frauenstimmen besetzt. Als Kapellmeister am sächsisch-polnischen Hof zu Dresden war Hasse ebenfalls für die Kirchenmusik zuständig und bearbeitete deshalb auch Werke, die er für das venezianische Ospedale geschrieben hatte. Nachdem die Dresdner Fassung bereits in der Hasse-Werk-Ausgabe erschienen ist, wird hier nun die Originalkomposition erstmals vorgelegt.

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Partitur

40.970/00
80 Seiten, 19 x 27 cm, kartoniert
EUR35,00 / St.
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Klavierauszug

40.970/03
36 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR10,50 / St.
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Chorpartitur

40.970/05
8 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR3,20 / St.
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Lieferbar ab 20 Stück
Ab 20 Stück 3,20 EUR
Ab 40 Stück 2,88 EUR
Ab 60 Stück 2,56 EUR

Stimmenset, komplettes Orchestermaterial

40.970/19
23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR77,00 / St.
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  • Bestehend aus
    1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, 1 x Flöte, 1 x Oboe 1, 1 x Oboe 2 (40.970/09)
    je: 9,00 €
    4 x Einzelstimme, Violine 1 (40.970/11)
    je: 5,30 €
    4 x Einzelstimme, Violine 2 (40.970/12)
    je: 5,30 €
    3 x Einzelstimme, Viola (40.970/13)
    je: 5,30 €
    4 x Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass (40.970/14)
    je: 5,30 €

Produktinformation

Herausgeber

Wolfgang Hochstein zur Person

Generalbassaussetzer

Wolfgang Hochstein zur Person

Komponist

Johann Adolf Hasse zur Person

Rezensionen

[...] Wolfgang Hochstein klärt uns in seinem Vorwort in leicht verständlicher Sprache über die aufführungspraktischen Grundlagen am italienisch orientierten Dresdnerhof auf. Mit Recht weist er auf die variable, grossbesetzte Continuo-Gruppe hin. Eine Spezialität der italienischen Oper war die Behandlung der Verzierungen, namentlich der Vorschläge. Auch deutsche Musiker wie Ph. E. Bach, J. J. Quantz, Leopold Mozart haben dazu theoretische Schriften verfasst. Nur selten werden diese leider befolgt. Die Musik lebt gerade von diesen Erkenntnissen. In Laudate pueri , welches als Vespermusik gedacht ist, singt der Chor von insgesamt 6 Nummern 3 Sätze (zu Beginn, in der Mitte und am Schluss). Der Mittelsatz ist für SATB gesetzt, die übrigen verlangen 2 Soprane. 25 Minuten Spieldauer sind ideal für eine sonntägliche Abendmusik und lassen sich gut beispielsweise mit Orgelmusik kombinieren.

Raphael Immoos
Quelle: Musik&Liturgie, 4/07