Reger-Werkausgabe, Bd. I/6: Orgelstücke II

Beschreibung

Der sechste Band der Abteilung Orgelwerke umfasst in chronologischer Folge die zwischen April 1902 und ca. Frühsommer 1903 in München entstandenen Orgelstücke Max Regers. Im Max-Reger-Institut (MRI) in Karlsruhe entsteht erstmals eine wissenschaftlich-kritische Ausgabe von Werken Regers (RWA). Sie wird von der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur gefördert und beschreitet in der Anlage als Hybrid-Edition neue Wege der Editionstechnik.

Seit Januar 2008 entsteht im Max-Reger-Institut (MRI) in Karlsruhe erstmals eine wissenschaftlich-kritische Ausgabe von Werken Regers (RWA). Sie umfasst drei Bereiche von Regers Schaffen: Orgelwerke, Lieder und Chöre sowie zum ersten Mal Bearbeitungen von Werken anderer Komponisten. Zu Beginn wurden sieben Bände mit Orgelwerken vorgelegt, deren Neuausgabe von vielen Seiten schon lange erwartet wurde.

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Werkausgabe

Noten + DVD 52.806/00
ca. 32x25 cm, Leinenausgabe
EUR188,00 / St.
lieferbar
  • Bestehend aus
    1 x Gesamtausgabe (52.806/01)
    je: 188,00 €
    1 x DVD (52.806/99)
    je: 14,00 €

Produktinformation

Inhalt

29 Werke Anzeigen

Herausgeber

Alexander Becker zur Person
Stefan König zur Person
Christopher Grafschmidt zur Person
Stefanie Steiner-Grage zur Person

Rezensionen

Hier liegt nun endlich die denkbar verlässlichste Ausgabe Regerscher Orgelwerke vor; der Notenteil ist von so mustergültiger und ästhetisch ansprechender Aufmachung, dass man als Organist zögert, in üblicher Manier mit (oft untilgbaren) Notizen, Fingersätzen und Registernummern darüber herzufallen. Das Vorwort bringt den Interessierten auf den neuesten Stand der Forschung (Schande über die Tastenlöwen, die gleich zuschlagen, ohne diese wertvollen Informationen gelesen zu haben!), dank der „Hybrid-Edition" erlaubt die beiliegende DVD, tief in die Entstehungsgeschichte der Werke einzudringen -eine spannende Lektüre! Und noch einmal: Hochachtung für die Musikwissenschaftler im Reger-Institut, die das alles erkundet, aufbereitet und auf der CD (Edirom) präsentiert haben.
Martin Weyer, Ars Organi, Heft 1, März 2016

 

...Ohne Übertreibung darf als Ergebnis der forscherlichen und editorischen Bemühungen um diese Bände insgesamt festgehalten werden, dass erst jetzt, fast 100 Jahre nach dem Tod Regers, dessen Orgelwerk in einer seinem künstlerischen Gewicht würdigen Form zugänglich ist ...
Ulrich Konrad, Musica Sacra, September/Oktober 2015

 

These days, when Reger's works are available for free online, one might legitimately wonder whether it is worth spending money on a new edition. Certainly anyone who teaches at a university or who performs a large amount of German Romantic music will want to purchase some of these new editions, and I can highly recommend the individual publications given their reasonable price. It is wise to learn from the beginning on the best available edition since it is so difficult to change over to a new edition of a piece once learned. If one has the resources to purchase the hardbound volumes, the ability to compare sources via the DVD is fascinating. It is possible to view multiple sources side by side (including handwritten manuscripts), hide or show annotations from the Critical Report, zoom in or out, and search by keyword. Places where editorial decisions were necessary are listed by work and measure number; selecting one opens images of that bar from various sources for comparison. All of this information allows the performer to make informed choices.
Brian P. Harlow, The Journal of the Association of anglican musicians, September 2015

 

... Selten nimmt man Bände derartiger Vorhaben mit solch neugieriger Erwartung in die Hand und stellt sie nach gründlichem Studium so befriedigt ins Notenregal wie diejenigen der Orgelwerke Regers. ... die Editoren haben die Latte sehr hoch gelegt, streben sie doch eine den Intentionen Regers ohne jegliche Abstriche folgende, zugleich aber eine dem Instrument mit seinen vielfältigen baulichen und technischen Implikationen gerecht werdende moderne Wiedergabe der Kompositionen an. Dazu kommt die vollständige historisch-kritische Erschließung und Kommentierung der Quellen. Auch bei den jüngst erschienenen Bänden ist dieses Ziel perfekt erreicht worden. ...
Ulrich Konrad, Musica Sacra, Juni-Juli 2014

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